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Dogomama 11.04.2006 11:55

Borreliose
 
Hallo,

was haltet Ihr von der Borreliose-Impfung ? Die Meinungen sind da doch sehr unterschiedlich. Einige sagen, dass sich ein Hund fast nie mit Borreliose ansteckt, einige meinen sogar, dass einige Zeit nach der Impfung der Hund besonders gefährdet wäre, Borreliose zu bekommen. Da wir vorhatten Amon impfen zu lassen, sind wir jetzt doch sehr verunsichert. Was haltet Ihr von der Impfung ?

Liebe Grüße

Dogomama

Grazi 11.04.2006 12:14

Es gibt keinen Impfstoff, der alle Borrelien-Stämme abdeckt. Eine 100 % ige Sicherheit vor dieser Erkrankung erhält man daher trotz Impfung nicht.

Eine unserer TAs z.B. impft ihre eigenen Hunde aus o.g. Grund nicht. Die andere hingegen impft doch, da ihre Hunde ständig mit Zecken "übersät" sind und sie das Risiko einer Infizierung dadurch zumindest minimieren, wenn auch nicht ganz ausschließen, kann.

Grüßlies, Grazi

Simone 11.04.2006 20:19

Hallo!

Ich impfe meine Hunde nicht, obwohl ich bereits einen mit Borreliose erkrankten Hund hatte. Wie jeder Impfstoff hat auch dieser Risiken und Nebenwirkungen. Das Mittel bietet keinen sicheren Schutz. Das liegt daran, dass wir in Deutschland verschiedene Stämme von Borrelien haben. In den USA hingegen gibt es nur einen Erreger und gegen diesen ist der Impfstoff wirsam. Aber was bringt uns das?

Es gibt aktuell noch keinen für Menschen zugelassenen Impfstoff, wobei in den USA ein Impfstoff erfolgreich getestet wurde und dieser kurz vor der Zulassung steht. Aber: In den USA!!! Die Schwierigkeit der Impfstoffentwicklung gegen Borrelien liegt in deren komplexer Oberflächenstruktur begründet und darin, dass in Deutschland mehrere Borrelien-Stämme existieren.

Genauere Infos findet Ihr hier:
http://www.uni-heidelberg.de/uni/pre..._97/kramer.htm
Der Text bezieht sich zwar auf einen Impfstoff für Menschen, aber die Thematik ist die Gleiche!

Gerhard 12.04.2006 09:38

Wir lassen auch nicht impfen, obwohl wir letztes Jahr einen infizierten Hund hatten. Lt. unserer Tierklinik gibt es durch das Impfen keinen ausreichenden Schutz und sollte der Hund bereits infiziert sein, wird der Befund bei Infektion erschwert. Im Bekanntenkreis wurde aus diesem Grund eine schwere Borrelioseerkrankung des Rüden erst nach 3 Jahren erkannt und dann behandelt. Auch sind die normalen Blutuntersuchungen die gemacht werden nicht ausreichend um eine Infizierung festzustellen. Die sicherste Methode ist eine Hautstanze, die dann an ein Labor geschickt wird.

Felix 12.04.2006 11:59

Hallo,

wir impfen ebenfalls nicht. Obwohl der Hund in der Zeckenzeit täglich einige dieser Tierchen rausgezogen bekommt, hat er noch keine Beschwerden entwickelt. Auch seine Vorgänger hatten offensichtlich niemals etwas abbekommen. Wir leben durchaus in einer mit Borreliose durchseuchten Ecke und Zecken gibt es mehr als reichlich, der einzige Borreliosefall in der Familie war ich aber selber.

Gruß Felix

Dogomama 12.04.2006 13:34

Hallo,

erst einmal ein herzliches Danke an alle für Eure Ausführungen. Ich bin nun eher geneigt nicht impfen zu lassen, werde das aber noch einmal genau mit meinem Mann besprechen und wir werden dann gemeinsam entscheiden.

Liebe Grüße
:lach3:
Dogomama

Jochen 12.04.2006 14:47

Zitat:

Zitat von Dogomama
Hallo,

erst einmal ein herzliches Danke an alle für Eure Ausführungen. Ich bin nun eher geneigt nicht impfen zu lassen, werde das aber noch einmal genau mit meinem Mann besprechen und wir werden dann gemeinsam entscheiden.

Liebe Grüße
:lach3:
Dogomama


Auch die Aussage von Prof. Dr. Roland Friedrich "Das Beste, was man gegen die Hunde-Borreliose tun kann, ist wohl die Vorbeugung: Den Hund äußerlich mit einem der gegen Zecken wirksamen Mittel behandeln (ExSpot, Frontline u. a.) und nach jedem Spaziergang gut nach den Tierchen absuchen" in dem von **** genannten Artikel aus der Hundezeitung spricht eher gegen eine Impfung.
Ich habe bisher keinen einzigen Arzt oder Tierarzt gesprochen, der eine Impfung der Hunde eindeutig empfiehlt.
Aus diesem Grund lasse ich meine Hunde ebenfalls nicht impfen und bemühe mich, Zecken möglichst frühzeitig zu entdecken und behutsam (ohne die Zecken am Körper zu drücken) mit einer Spezialzange (die die Zecken nicht am Körper sondern nur ganz vorne am Kopf stabilisiert) herauszudrehen.


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