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Hallo Ihr Lieben,
ich bin hier neu im Forum und ein Thema bestimmt auch unser Leben - Kreuzband... Und zwar schon sehr lange. Wir stehen kurz vor einer OP und je näher diese ist, desto mehr zweifle ich an derer Notwendigkeit, bzw. an der OP-Methode. Aber so fing alles an: Maya, meine Boxer-Mix Hündin, 25 kg, 8,5 J.,hat sich im Februar 2015 das hintere rechte Bein verletzt. Anfangs dachte ich, es sei eine Zerrung: Sie hat das Bein nur minimal im Stehen entlastet, Trab und Galopp waren fehlerfrei. Als sich daran auch nach drei Wochen nichts geändert hat, bin ich mit ihr zu Dr. Höhner nach Wiesbaden gefahren. Der konnte keine Schublade auslösen, meinte, man wartet 4 Wochen - mit Schmerzmittel + Cortison - ab und schaut weiter. Röntgen wurde gemacht und auf dem Bild war ein Gelenkerguß zu sehen.Nach 5 Wochen - Hund lief sehr gut in allen Gängen - aber entlastete im Stehen und beim Sitzen/Liegen das Bein - meinte er, man sollte nach TTA operieren. Ich wollte noch eine 2. Meinung, so sind wir bei Dr. Gaida in Wiesloch gelandet. Dieser sah sich das Röntgenbild aus Wiesbaden an und sagte, er würde nach TPLO operieren und zwar noch am selben Tag-für Kurzentschlossene. Da ich nun zwar eine Diagnose aber zwar Behandlungsvorschläge hatte, beschloß ich, eine 3. Meinung zu holen. Diese (inzwischen hatten wir Mitte Mai) bekam ich dann von Dr. Delfs in Hofheim. Und Dr. Delfs' Entscheidung: Es sieht zwar nach einem KB-Anriss aus, aber das Hündchen kann alles viel zu gut kompensieren, als dass man operieren müsste. Stattdessen Schonung und Physio. Das haben wir auch gemacht. Es wurde nicht schlimmer. Aber eben nicht (viel) besser. Sie entlastete die ganze Zeit im Stehen, Sitzen und Liegen. Sonst alles super. Von der Physiotante musste ich nach 3 Monaten und knapp 900 € Abschidd nehmen. Sie hat im Rahmen einer Neuraltherapie Lidokain gespritzt. Folge war - jedesmal spätestens enen Tag nach der Spritzte - dass der Hund ganz kurz auf dem anderen (noch) gesundem Hinterbein lahmte! Lidokain weg-Hund lief wieder sauber... Ich habe eine 2. physiotherapeutische Meinung geholt. Diese meinte, sie würde operieren. Jedoch mit Bandersatz... Ich war so verzweifelt, dass ich wieder zu "unserem" Delfs gefahren bin. Und er blieb stur dabei: Keine OP notwendig. Das war August. Nun ja, September, Oktober waren dann sehr gute Monate. Maya entlastete minimal, lief aber ohne Probleme zwischen 1-2 Std. sogar 2 x täglich. Dann der November... Es fing damit an, dass sie bei unseren Rundenhinten blieb. Dann lahmte sie auffällig nach Ruhepausen. Sie bekommt sowieso schon seit Jahren alles an gelenksunterstützenden Mitteln was nur möglich ist. Aber trotzdem diese Lahmheit. Ich also zum 3. Mal zu Delfs. Diesmal war er nicht begeistert und stellte fest, dass OP nötig sei. TPLO. Sollte sich der Zustand bessern, kann man die OP immer noch streichen. Der Termin für diese steht: 08.01.16. Ich weiß ehrlich nicht, was ich tun soll. Einerseits möchte ich, dass dieses ständige Hin und Her aufhört. Andererseits, wenn ich sehe, wie sie draußen ganz normal trabt und galoppiert, denke ich, dass eine solche OP vielleicht schlimmere Folgen haben kann und Maya evtl. schlechter danach unterwegs ist als jetzt. Was tun??? Von Meniskusschaden geht Dr. Delfs nicht aus. Aber kommt dieser, wenn nicht operiert wird. 2 x ist Folgendes passiert: Sie ist einmal verbotenerweise aus dem Auto gesprungen und ein anderes Mal einfach auf einem schrägen Boden gelaufen. Sie wimmerte und lief auf 3 Beinen. Max. 30 Sek. danach war alles wieder normal. Jedesmal sah ich mit meinem geistigen Auge weitere reißende Bänder... Es ist zum Verrücktwerden. Ich wünschte mir mittlerweile, es wäre ein normaler KB-Riß. Dann weiß man-operieren! Aber dieses nichts Ganzes und nichts Halbes-das macht mich wahnsinnig! Und-macht es überhaupt noch Sinn nach 9(!) Monaten zu operieren? Vielleicht ist das Lahmen nach Aufstehen Folge einer Arthrose? Die war schon auf dem 2. Röntgen im April zu sehen. Erwähnenswert ist vielleicht noch: im November wurde in Hofheim wieder Röntgen gemacht. Ein Gelenkerguss war da immer noch oder auch wieder zu sehen. Was würdet ihr machen, wäre es eurer Hund? OP. Oder keine? Wenn ja, TPLO? Oder weiter mit Physio? Tut mir leid, es ist lang geworden. Ich hoffe auf ein paar Ratschläge, auch wenn ich die Entscheidung selbst treffen muss... Ach, warum kann mein Hund bloss nicht sprechen..? |
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Also ich denke schon das du operieren lassen solltest, wenn es wirklich gesichert ein KB Abriss ist...ICH (!!) würde jedoch immer nach TTA operieren, da diese Methode weniger invasiv ist als TPLO...hier mal ein Link über beide Methoden...
http://www.mueller-heinsberg.de/TTA_...driss_Hund.pdf Ist eine PDF Datei...eventuell hilft dir das bei deiner Entscheidung...aber grundsätzlich würde ich operieren lassen...Arthrose und ein Schaden am Meniskus halte ich für wahrscheinlich bei der langen Zeit des abwartens...wie gesagt ist der KB Abriss gesichert? |
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Hallo erstmal,
also ganz ehrlich, wie lang willst du noch warten und auf was? Du hast es jetzt 9 Monate (?) konventionell probiert und es wird nicht gut. Meiner Meinung nach wirst du nicht drumherum kommen operieren zu lassen. Alternativ gäbe es noch eine Orthese. Recherier doch mal. Ich habe auch einen Kreuzbandhund und meine Erfahrung zeigte, das die konventionelle Methode dauerhaft nicht funktioniert. Viel Glück ![]() |
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Odin wurde beidseitig mit der TTA - Methode operiert. Seitdem läuft er super.
Alle Versuche um eine OP herum zu kommen waren damals auch zwecklos. Gute Besserung für dein Mädel
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Liebe Grüße von Gaby mit Börr & Bragi ![]() ![]() https://canecorsofeloce.jimdo.com/ |
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Hmm, und es ist sicher, dass sie nach einer OP das Bein irgendwann endlich wieder normal belastet? Es muss sich bei ihr nach so langer Zeit ein Schmerzgedächtnis entwickelt haben?
Und mit welchen Argumenten erkläre ich Dr. Delfs, dass er TTA machen soll (was mir persönlich lieber wäre) statt, wie wie von ihm bevorzugt, eine TPLO? Vielleicht würde bei diesem relativ leichten (25 kg) Hund auch eine Kapselraffung ausreichen? |
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![]() Zitat:
![]() Ich habe meine Hündin nach TTA operieren lassen und zwar in Holland und war mehr als zufrieden...sie lief vom 1.Tag (Post OP) sehr gut und das hat sich bis heute nicht geändert... Zitat:
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![]() Zitat:
@Maya: Mit diesem Chirurgen kann man wirklich super reden und er nimmt auch alle Sorgen und Überlegungen von Patientenbesitzern ernst. Lass' dir von ihm die Vor- und Nachteile der in Frage kommenden OP-Methoden erläutern. Denn so wie du das schilderst, denke ich nicht, dass ihr um eine OP rumkommt. Letztendlich entscheidest DU als Patientenbesitzerin, was wo gemacht wird. Besagter Chirurg ist übrigens der Chirurg meines Vertrauens, dem ich von seiner alten Klinik nach Hofheim gefolgt bin. Trotz einer "Fehlentscheidung", die er nach "technischem" Kenntnisstand im Sinne des Hundes getroffen hatte. Mortisha ist relativ klein, wiegt 20 kg und war ein ziemlicher Wibbel. Der Chirurg hielt eine TPLO damals für unnötig. Eine Kaspelraffung (bei unserer Haus-TA) brachte aber nicht den gewünschten Erfolg und so hat er ziemlich zerknirscht nach TPLO nach-operiert. Seitdem lief die Kleine wieder einwandfrei...zumindest bis zu ihrer Querschnittslähmung. ![]() Meine Vega hat er übrigens beidseitig TPLO-operiert... und niemand, der ihr Gangbild gesehen hat, hätte bis zu ihrem Tod im Alter von 12,5 Jahren jemals vermutet, dass sie mit verdammt viel Metall ausgestattet war. Bevor sie erstmals unter's Messer kam, haben wir ebenfalls monatelang mit unklaren Diagnosen und ständigen Lahmheiten sowie einem Gelenkerguss rumgemaggelt. Hier kannst du ein bissel nachlesen... wahrscheinlich kommt dir einiges bekannt vor: http://www.molosserforum.de/ernaehru...nose-vega.html http://www.molosserforum.de/ernaehru...-vegas-op.html Ich möchte betonen, dass ich hier niemanden von der OP-Methode überzeugen möchte, die sich bei MEINEN Hunden bei besagtem Chirurgen bewährt hat. Und dass ich niemandem von einer anderen OP-Methoden oder einem bestimmten Chirurgen / einer Tierklinik abraten möchte. Auch ein ansonsten guter Chirurg kann mal Fehler machen, es kann Materialschäden geben, post-operative Komplikationen (z.B. auch durch "Nachlässigkeit" der Hundebesitzer) etc. pp. Ich habe mir - wann immer eine Kreuzband-OP anstand - diverse Methoden im Detail angeschaut, mich mit verschiedenen TAs und medizinisch versierten Personen ausgetauscht und für mich z.B. die TTA ausgeschlossen... weil sie mir riskanter erscheint. Wie gesagt: das war meine Entscheidung.... obwohl ich nicht nur von einigen schief gegangenen OPs und nicht-zufriedenstellenden Ergebnissen gelesen hatte, sondern auch von vielen Hunden, die mit einer TTA bestens zurechtkamen/-kommen. Das Problem ist halt, dass man zig verschiedene Meinung hört...sowohl von Medizinern als auch von Laien (wie den meisten Fories hier, mich eingeschlossen). Angst und Sorgen wird man immer haben. Man kann sich im Grunde nur für das entscheiden, was einem persönlich am wenigsten Magenschmerzen bereitet...und den Vet dranlassen, der einem den vertrauenswürdigsten Eindruck macht. Ich drücke euch die Daumen...egal wofür ihr euch entscheidet. ![]() Grüßlies, Grazi
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![]() ![]() Don't accept your dog's admiration as conclusive evidence that you are wonderful. (Ann Landers) Molosser-Vermittlungshilfe und Kampfschmuser-Vermittlungshilfe |
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