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Ich denke gerne an den Grafenbergerwald und das Zooviertel, die Rheinwiesen und den Burghof. Auch meine Altstadtzeit habe ich nicht vergessen. Habe die Schulbank mit den Toten Hosen gedrückt und Kraftwerk in der Aula gehört. Rethelgymnasium
![]() Auch fand ich Düsseldorf immer sehr international und nicht so engstirnig. Das mir die Schicki-Mickis nicht gefallen haben, kann ich Düsseldorf nicht verleiden. Gab aber genug 'Normale'. Heute lebe ich lieber auf dem Lande auch wegen Hunde, möchte aber die Nähe einer internationalen, aufgeschlossenen Stadt nicht missen. Wenn ich Flachland haben haben möchte, geh ich zum Niederrhein und wenn ich Hügel will, das Bergische Land. Kultur gibts im Radius von 100 Km überall. Gruss Jorg |
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Danke für den vielen Zuspruch
![]() Ich muß gestehen, daß ich durch die letzten Monate "gezwungen" wurde mich mit politischen und sozialpolitischen, sowie medialen Problemen auseinander zu setzen (neues Hundehaltegesetz in meinem und einem benachbarten Bundesland und dadurch entstandene Diffamierungen etc.). Und natürlich auch durch die wirtschaftliche Krise. Ansonsten gehen mir solche Themen eher auf die Nerven, aber derzeit kann ich halt einfach nicht nur meinen Interessen - eben den Hunden - fröhnen, weil sich diese Dinge vermischt haben. Was mich inzwischen extrem ankotzt ist die Tatsache, daß wir/ich HH inzwischen verbiegen müssen bis zum Gehtnichtmehr. Jeder Mitbürger verlangt Empathie für sich und seine Ängste und Sorgen, daß ihn ja kein Hund auch nur mehr anatmet. Aber bitte wo bleibt die Empathie für uns/mich??!!! Wir tragen oft mehr als Andere zur Wirtschaft (Futtermittel, TÄ etc.) und Steuern (welche ja nicht zweckgebunden sind und z.B. in den Straßenbau für die Allgemeinheit fließen) bei und doch werden wir als Kollateralschaden in der Vorwahlzeit der von uns gewählten Politiker hingenommen. Und bitte mich jetzt nicht als Rechts o.Ä. abstempeln, aber ich seh inzwischen schon echt nimmer ein, daß Emigranten bei uns in Ö mehr Rechte haben, als wir "Einheimischen". Von den ganzen staatlichen finanziellen Einbußen die wir tragen müssen (10 Emigranten gehen mit einer E-Card zum Arzt, obwohl nur einer Sozialversicherung zahlt z.B.)abgesehen, bis dazu, daß man sich als HH von denen beschmipfen lassen muß, oder mein Sohn mit Steinen beworfen wird, aber man darf ja nix sagen, weil das ist nicht political correct ![]() Aber da auch ich für 2 1/2 Jahre im Ausland gelebt habe, mein Schwager schon seit 20 Jahren und ich auch da einigen Einblick bekommen hab, bin ich trotzdem froh wieder in meiner Heimat zu sein. Ich liebe das Essen, die Natur, auf den heurigen extrem langen und kalten Winter könnt ich zwar verzichten, aber zu Weihnachten Schnee das hat was Ich liebe das Wasser, daß man aus dem Wasserhahn trinken kann, ohne Montezumas Rache zu fürchten, frisch gepflücktes Obst und Gemüse, ein frisches Bauernbrot mit echter Butter und Schnittlauch drauf, Wiener Schnitzel sowieso und ich gestehe, daß ich auch den Österr. Dialekt "pflege" und auch z.B. besonders gern den Tirolern und Kärtnern zuhöre. Ich bin stolz eine Österreicherin zu sein, auch wenn wir nicht so toll Fußballspielen Wir haben auch gute Musiker und eine nicht zu verachtende Kulturszene.Und wie heißt es so schön in unserer geheimen Bundeshymne von Reinhard Fendrich....do kaun ma moch´n wos ma wü....do bin i her...do g´her i hin....do schmützt des Eis vo meina Söh...wiar von an Gletscha im Aprü...a waun ma´s scho vergeßn haum....i bin Dei Opfe Du mei Staumm....und sog i am End der Wölt voi Stolz und waun ihr woit´s a gaunz allan...I am from Austria (Übersetzung: da kann man machen was man will, da bin ich her, da gehör ich hin, da schmiltzt das Eis von meiner Seele, wie von einem Gletscher im April....auch wenn wir es schon vergessen haben, ich bin Dein Apfel Du mein Stamm und sag ich am Ende der Welt voll Stolz - und wenn ihr wollt auch ganz alleine....I am from Austria)
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Die Dummheit der Menschen und das Universum sind unendlich. Wobei ich mir beim Universum nicht so sicher bin. (Albert Einstein) |
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Geht mir genauso Marietta,
Ich habs nach 16 Jahren Ausland auch gelernt, bin wieder stolz darauf, Deutscher zu sein, auch wenn ich unseren Extremissmus nicht liebe und mich manchmal wundere, was aus meiner Heimat geworden ist und wie wir es haben zulassen können. Intoleranz, Missstände und Dummheit findet man überall. Sie kommen und gehen. Die Menschen sehen das Positive nicht mehr, vergessen ihre Kultur und ihre Herkunft. Wenn ich hier Berichte über Deutschland sehe, freue ich mich nicht über die neuesten Bürotürme in Berlin, oder Frankfurth und wie fortschrittlich jetzt alles ist, aber mir laufen die Tränen runter, wenn ich das Rheintal sehe, ich könnt Hassgefühle kriegen, wenn ich sehe, was mit Mannesmann passiert ist, wenn ich die Neo's marschieren sehe, oder Manager ihre Kröten in die Schweiz schmuggeln und Millionen dafür kriegen, das sie wieder was kaputt gewirtschaftet haben. 'Wir haben keine Kultur, wo wir den Schinderhannes, oder den Stoertebecker, als Helden verehren'. Wie schön wäre es gewesen, wenn die Ami's nochmals hätten für Bush wählen können. ![]() Gruss Jorg |
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