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Ich dachte es ging um die Fehlleistung der Behörden? Damals gab es keinen Hundeführerschein. Aber damals gab es schon die gesetzliche Sorgfaltspflicht, die in dem konkreten Fall aber trotz diverser Hinweise nie überprüft würde. Selbst wenn ich mich jetzt ebenfalls in den spekulativen Bereich begäbe, wäre das Ergebnis Deines Vorschlages exact das Gleiche: Halter K. aus Hamburg, keinen gesetzlich vorgeschriebenen Hundeführerschein, hält Hunde, Hinweise aus der Bevölkerung, niemand von Behördenseite reagiert. Hund tötet Kind! Und nu? |
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Zitat:
Ich kann nur mit "Gesetzen" argumentieren, wenn die auch Anwendung finden. Und ich habe nicht viel Lust auf Spekulationen - aber von mir aus: Die Hunde waren angemeldet, oder? Vor der Anmeldung hätte I.K. so etwas wie einen Hundeführerschein machen müssen (zunächst theoretisch), dann hätte man seine Lebenssituation geprüft. Das fällt alles weg in unserem Fall. Zumindest hätte er die Hunde illegal halten müssen (ich weiss nicht genau, ob das jemals der Fall war?), vielleicht hätte er es sich aber auch nochmal überlegt, wenn er gelesen hätte, was Hundehaltung für Ansprüche stellt. Und nu?
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"Never underestimate the power of stupid people in large numbers." Homer Simpson |
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Moment, moment! Du spekulierst! Ich nicht.
Wenn sich jemand nicht an Gesetze halten will, hält er sich nicht an Gesetze. Es wird auch heute noch illegal gehaltene Liste 1 Hunde geben! Und wenn ich jetzt - 2013 - beim O-Amt anrufe und sage, da macht einer auf dem Hinterhof seine Hunde scharf, fahren die stante pede los! Der große Unterschied ist, das DIE BEHÖRDEN die Verpflichtung haben, jedem Hinweis zur gesetzeswidrigen Hundehaltung nachzugehen. Seit Hamburg! Was meinst Du warum? |
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Ja, aber dagegen kann man immer nur bedingt etwas machen. Zurückdrängen in die Schattenwelt
so weit es geht ist der richtige Ansatz, denke ich. Und das wäre eine illegale Haltung, kein Hundeführerschein, keine Erlaubnis, einen Hund zu halten.All das war nicht der Fall, soweit ich weiss, weil nicht Voraussetzung (obwohl ich nochmal betonen muss: Ich weiss nicht genau, ob I.K. seine Hunde angemeldet hatte). Vielleicht hätten die Grundvoraussetzungen I.K. schon vor seiner "Hundezeit" abgeschreckt Hunde zu halten, vielleicht hätte er sich bemüht, den offiziellen Weg zu gehen. Ja, das ist Spekulation. Du hast damit angefangen. ![]()
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@ Jörg:
nö, nö, nö! Ich meinte den Ursprung in Post 46! Da verschwimmen jetzt zwei wesentliche Punkte dieser Diskussion: 1) vernünftige Regelungen für die Zukunft (also ab jetzt, im Idealfall) und 2) Genese der Handhabung in HH und dessen Folgen (also ca. 2000 bis Neudenken im Thema Hundehaltung) für a) Ibrahim Schiess mich tot b) Listenhunde Kat. 1 c) Hundehalter Hamburgs d) Steuersäckle des Landes (?) vor Tierheimkosten und Verwaltung, etc. e) die nachwachsende Generation, die von der medial verschreckten Mutti in einer regelrechten Panik vor Hunden heran wächst (wie weit verbreitet das ist, kann ich leider nur "erfühlen"! Nur um mal meine Sicht zu veranschaulichen!
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Ich muss jetzt doch nochmal den "Sexualstraftäter-Vergleich" bzw. das darauf aufbauende "Argument" von Monty ansprechen, mag sein dass das einige Hundehalter so sehen - auch bei einem Hundehaltergesetz mit "Hundeprüfung" oder wie man das nennen will. Ich denke man sollte das nicht mit einem "Generalverdacht" oder mit "Unschuld-beweisen" gleichsetzen und mit verschränkten Armen, sich keinen Millimeter von den eigenen, festbetonierten Positionen wegbewegend, auf irgendwelche "Pseudogrundrechte" zur Hundehaltung pochen, Straftäter und Reitunfälle ins ins Spiel bringen, sondern einfach auch mal Kompromisse suchen, aber vernünftige. Wir Menschen dürfen in unserer deutschen Gesellschaft auch nicht Autofahren wann und wie wir wollen wegen der Gefährdung der Bevölkerung. Das ist erst ab einem bestimmten Alter erlaubt, nach intensiver Schulung sowohl praktisch alsauch theoretisch. Und durchfallen kann man da auch. Warum lässt man nicht jeden einfach fahren und handelt erst wenn etwas passiert ist? Weil wir alle potentielle Unfallpiloten sind. ![]() Und ja! Es passieren Unfälle, sogar täglich mit Autos. Es gibt sogar Idioten, die besoffen Auto fahren. Das ist nicht vermeidbar, aber man kann das Risiko minimieren. Ich denke wir brauchen (nicht hier - um Himmels Willen) eine einheitliche Argumentation. Ich denke wir müssen Kompromisse eingehen. Ich denke die Listen müssen weg, aber nicht ohne Gesetze zur Hundehaltung. Ich denke eine "Hundeprüfung" könnte teilweise oder ansatzweise genauso verhindern bzw. das Risiko minimieren, dass sich irgendwelche Vollpfosten einen Hund in den verrotteten Zwinger setzen und ihn jeden Tag verprügeln, wie andersrum ein schlecht und/oder verantwortungslos gehaltener Hund das nächste Kind anfällt. Und ohne Rasselisten (dafür aber mit dieser "Hundeprüfung") würde sich vielleicht die Situation in den Tierheimen zumindest etwas "entzerren". Das sollte die Lehre aus Hamburg und den Reaktionen darauf sein, meiner Meinung nach...das sage ich als Hundebesitzer, als Halter eines gestromten 50kg Bollerkopp-Hundes, der von den meisten Menschen da draussen als "Kampfhund" identifiziert wird. Nochmal: Ich möchte mich von "idiotischen Hundehaltern" abgrenzen und zwar gerne auch aktiv.
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