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  #1 (permalink)  
Alt 14.10.2010, 20:25
Benutzerbild von bobbie
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 03.07.2009
Ort: Augsburg/Bayern
Beiträge: 884
Standard Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Heute wäre unsere Betty ja kastriert worden. Allerdings hat die leitende TÄin von der OP dringend abgeraten.

Grund:

Betty war ja wegen Verdacht auf ektopischen Ureter vor einem Jahr in der Uniklinik Zürich. Der Verdacht hatte sich Gott sei Dank nicht bestätigt, aber es wurde eine extreme Blasenschwäche festgestellt (CT, Sono, Kontrastmittel etc.).

Unsere hiesige TK hatte jetzt nochmals Rücksprache mit Zürich gehalten, unsere damalige behandelnde Aerztin -Prof. Frau Dr. Reichler- hat eine Kastration absolut abgelehnt, da eine 97%ige Inkontinenz zu befürchten sei, AUßER es würde hier gleichzeitig eine Beckenbodenstraffung durchgeführt.

Hatte von Euch jdn, schon eine solche OP mit einer Hündin?

Ach ja, Betty hat auch durchgehend Scheidenentzündungen. Laut Zürich war die Scheidenwand absolut zerfetzt. Die Kleine war damals 5 Monate alt.

Ich tippe jetzt mal einen Teil des Befundes von Zürich ein:

Da Kontrastmittel im Abdomen auf dem Röntgenbild sichtbar war, bestand der Verdacht auf eine Scheidenverletzung, die während der Kontrastmittelstudie entstand, die Bauchhöhle wurde auf eine Perforationsstelle untersucht, diese war vermutlich so klein, dass sie nicht gefunden werden konnte.



LG Angie

Geändert von bobbie (14.10.2010 um 20:40 Uhr)
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Alt 15.10.2010, 06:48
Benutzerbild von Jasmin
Baron / Baronin
 
Registriert seit: 08.01.2010
Ort: na bei mir ;-)
Beiträge: 83
Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Oha, das klingt aber mächtig kompliziert.
Und kann man diese Beckenbodenstraffung nicht gleich mitmachen?

Also meine letzte ist tatsächlich phasenweise Inkontinent nach einer normalen Kastration, geworden, aber die haben wir super mit entsprechenden Medis zu den "Stoßzeiten" in den Griff bekommen....

Gott ich drück euch die Daumen, dass ihr ne gute Lösung findet..
__________________
LG
Jasmin

Manchmal ist es besser man hat einen schwierigen Hund als gar keinen ..

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  #3 (permalink)  
Alt 15.10.2010, 13:21
Benutzerbild von liberte
Baron / Baronin
 
Registriert seit: 20.07.2009
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Beiträge: 57
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Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Unsere Hündin ist auch seit der Kastration inkontinent. Aber nicht nur das es etwas tröpfelt, sondern richtig. Wenn sie z.B. auf der Couch lag, war diese richtig nass.
Durch Medikamente die sie täglich bekommt ist sie wieder absolut dicht.
Eine Beckenbodenstaffung hat sie nicht gemacht bekommen.
LG
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  #4 (permalink)  
Alt 15.10.2010, 15:39
Erzherzog / Erzherzogin
 
Registriert seit: 30.05.2008
Ort: Deutschland, Portugal
Beiträge: 598
Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

ich würde mir da noch einmal eine andere Meinung einholen, dass scheint mir irgendwie alles ein wenig merkwürdig.Es ist doch noch ein junger Hund, wieso also eine Straffung?
Ich hatte schon viele kastrierte hündinnen und noch niemals ein richtiges Problem mit Inkontinenz, höchstens einmal dann beim alten Hund und das war mit ein paar Pillen schnell wieder im Griff.
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  #5 (permalink)  
Alt 15.10.2010, 20:13
Benutzerbild von bobbie
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 03.07.2009
Ort: Augsburg/Bayern
Beiträge: 884
Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Ich habe heute mit Frau Dr. Reichler von der Uniklinik Zürich telefoniert.

Sie hatte unsere Betty immer noch im Kopf und konnte sich sehr gut an die Untersuchung und anschl. OP vor einem Jahr erinnern. Sie rät aufgrund dessen absolut von einer Kastration ab.

Sollte später mal eine Gebärmuttervereiterung auftreten, müsste laut ihrer Fachmeinung anschl. eine CollagenOP dringend gemacht werden.

Auch die TK München hat heute angerufen und aufgrund des mediz. Befundes von einer OP abgeraten.

So locker scheint das -wie Du Hermine das siehst- wohl nicht zu sein. Und hier handelt es sich nicht um ein paar Tröpfles, sondern um absolutes Pieseln ohne Kontrolle. (siehe Post von liberte).

VG
Angie
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  #6 (permalink)  
Alt 16.10.2010, 07:01
bx-junkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Ich denke auch das der Fall hier ein wenig anders gelagert ist, aufgrund der vorherigen Diagnose. Molosserhündinnen neigen dazu nach einer Kastration etwas undicht zu werden...ich hab so ein Auslaufmodell auch gehabt, jedoch waren es wirklich nur Tröpfchen (ausser später als sie alt wurde und die Cauda Equina dazu kam).
Hier ist aber schon durch die vorher diagnostizierte extreme Blasenschwäche vorprogrammiert, das es eben kein tröpfeln sein wird, sondern maximale Entleerung. Und selbst wenn ich als Halter sage, macht mir nix aus...dem Hund wird es schon etwas ausmachen, deswegen würde ich entweder auf die OP komplett verzichten oder eben die Beckenbodenstraffung direkt mit machen lassen....einmal in Narkose ist es denke ich ja nicht so belastend.
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  #7 (permalink)  
Alt 16.10.2010, 11:10
Benutzerbild von Nessie
Hundenanny
 
Registriert seit: 10.07.2009
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Beiträge: 3.399
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Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Ohje das hört sich nicht gut an. Doch hoffe ich das ihr für Betty die richtige Entscheidung treffen werdet. Und gib bitte bescheid, wenn ihr euch entschieden habt. Danke!
__________________
Liebe Grüße
Nessie und die zwei Franzosen
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  #8 (permalink)  
Alt 16.10.2010, 12:25
Benutzerbild von liberte
Baron / Baronin
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Ettringen
Beiträge: 57
Images: 7
Standard AW: Kastration wurde von unserer Tierklinik verweigert

Ich muss mich bx-junkie anschließen.
Für den Hund ist es sehr unangenehm und für uns als Halter war es auch echt schlimm.
Zumal bei uns die Hundis auch viel auf der Couch liegen. Ich muss ehrlich sagen, es hat mich irgendwann geekelt.
Ich wollte nicht mehr das sie hoch kommt, das wiederum hat sie überhauptnicht verstanden und und und. Mit den Tabletten kommen wir bestens hin und wir sind alle wieder glücklich.
Ich würde die Straffung machen lassen.
Warum möchtest du sie denn kastrieren lassen?
Bei uns war es aus medizinischer Sicht unumgänglich. Unser Mädel war nur Scheinschwanger hatte Milcheinschuss, hatte dann hohes Fieber bekommen und alles was dazugehörte. Auch war sie sehr aggressiv in dieser Zeit, was mir mit Kind zu gefährlich war.
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