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Haare vom Kopf fressen oder nicht???
Hallo ihr!!!
Wie ihr vieleicht schon gelesen habt bin ich auf der Suche nach nem größeren Molosser, bin aber noch nicht ganz so sicher welchen. Wenn ich ehrlich bin würde ich am liebsten richtig groß einsteigen. Also Mastiff oder Bullmastiff. Bin ja leider nur Student (wenig Kohle) und Überlege was so ein Hund denn so frisst, also an Gewicht. Wenn ich ehrlich bin würde ich am liebsten barfen, ein Dorf weiter haben wir nen großen Schlachter, der schlachtet das Vieh aus der näheren Umgebung, also zwar nicht Bio aber wenigstens einheimisch. Wäre cool wenn ihr mal aufschreiben könntet was eure "Monster" so vertilgen. Danke |
zum Vergleich: Ein Kumpel von mir hat nen 70Kg Berner-Sennen Rüden(Theo), und er sagt sein Hund ist für drei € am Tag satt und glücklich. Kann man das vergleichen???
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Zum Thema barfen, es ist nicht teurer, als wenn du ein gutes Trockenfutter gibst. Als Preisbeispiel: Drago (Cane Corso, 38kg) bekommt an einem Tag 1 Kg Pansen = 1,50 Euro. Am anderen Tag 500 g Hühnerhälse, 250 g Schlundfleisch + Gemüse = ca. 1,60 Euro. Dann hast du evtl. mal ein Ei, Hüttenkäse oder Futterzusätze z.B. Grünlippenmuschel und immer in bißchen Öl. Kommt natürlich drauf an, wo du dein Fleisch kaufst, erkundige dich doch mal bei dem Fleischer in deiner Nähe.
Wenn du evtl. schon ein Buch über BARF hast oder dich informiert hast, kannst du je nach Hund (kg) mal durch rechnen, was dich das kosten wird. Find auf jeden Fall gut, dass du vorher darüber nachdenkst. Vergiss aber nicht, dass auch mal unvorhergesehene Tierarztkosten auf dich zukommen können. Drago hat uns schon ruckzuck mal 300,- Euro beim TA zahlen lassen, und es gab auch sonst immer wieder mal größere Beträge die nicht vorraussehbar waren. lg Dani :lach3: |
Die Futterkosten sind ,finde ich ,im vergleich zur Größe des Hundes relativ gering.
Mehr Sorgen würde ich mir über TA ,Steuern und Versicherung machen. |
Ich würde dir von einem Hund abraten, bis du dein Studium fertig gemacht hast. Ich weiß, das liest man nicht gerne! Während meiner Studentenzeit hätte ich mir keinen leisten können und die Zeit fehlte mir auch völlig.
Ich habe derzeit (klopf klopf) ziemlich viel Glück mit meinem jetzigen Hund, er wiegt ca. 45Kg, frißt für 50-70 Euro im Monat. Dazu kommen noch Krankenversicherung, Hundehalterrechtschutz und Haftpflicht, Steuer, Impfungen, mal Milben im Ohr, Zeckenschutz, Gartenzaun ausbessern:lach1:, Leinen, Halsbänder und sonstiges "Verschleissmaterial"...mehr nicht. Er ist zum Glück kerngesund. Meine Schwester hingegen hatte letztes Jahr eine Tierarztrechnung von ca. 2000 Euro. Wenn du kein Geld hast für ein unerwartetes, gesundheitliches Problem deines Hundes bleibt es an ihm hängen! Und mit einem "Hoffentlich-kriegt-er-nichts Gefühl" richtig groß einsteigen finde ich nicht gut. Denn gerade Mastiff und Bullmastiff sind wohl leider relativ häufig gesehene Patienten beim Tierarzt. |
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Keine Ahnung? Woher denn? |
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Gegen studentische Hundehaltung bin ich prinzipiell nicht (habe das schließlich selber praktiziert), aber da muss man wirklich den Einzelfall betrachten. Bedenke auch, dass gerade ein Welpe / Junghund viel Zeit braucht ... und nicht den ganzen Tag alleine bleiben kann. Meine erwachsene Hündin konnte stundenweise zuhause bleiben, ich habe mir meinen Stundenplan aber auch entsprechend eingeteilt und einkalkuliert, dass ich für's Studium dadurch länger brauche. Und wenn's zu knapp wurde, z.B. an heftigen Klausurtagen, habe ich den Hund mitgenommen... das kann man aber nicht mit einem noch nicht vernünftig erzogenen wibbeligen Hund bringen. Als dann ein Wurf Welpen dazukam, der von uns mit der Flasche großgezogen wurde, habe ich kurzentschlossen das Semester ganz drangegeben.... was so ohne weiteres auch nicht bei jedem Studiengang geht. Und als dann unser zweiter Hund, ein großer Doggenmix, eine schwere (und teure!) OP nach der nächsten hatte, sind wir finanziell arg ins Strudeln geraten, so dass wir uns das Geld leihen mussten. Du musst dich also nicht nur fragen, ob du dir einen gesunden Molosser leisten kannst, sondern auch, ob du bereit bist, auf vieles zu verzichten... ob du die Zeit für einen Hund hast... ob du im Notfall auch Reserven hast oder jemanden, der dir dir helfen kann, wenn' s mal eng wird. Man muss einfach mit allen Eventualitäten rechnen. Grüßlies, Grazi |
Da habt ihr gleich meinen nächsten Punkt vorweg genommen,
was sind das in der Regel denn für Tierarzt kosten, nur die Behandlung, oder die Medikamentenmenge, was macht denn den Löwenanteil aus??? Mein Vater hat nen Kumpel der ist Tierarzt, über die reinen Behandlungskosten brauche ich also nicht nachdenken, der hat ja auch ein Auto das mal repariert werden muß. (wir Nordfriesen stehen sehr auf Tauschdeals!!!) Medikamente müsste ich aber auch bezahlen, die kriegt er ja auch nicht geschenkt. Da kann ich mir denken, das es bei einem 80-90Kg Hund auch schnell in schmerzhafte Preisregionen vorstöst. Zum Thema Zeit: Momentan, vorraussichtlich aber auch etwas länger ist das auch kein Problem, hole mir den Hund ja nicht ganz alleine, meine Freundin ist momentan Arbeitsunfähig (dreifacher Bandscheiben Vorfall). D.h.: einer ist immer zu Hause!!! |
Zitat:
Natürlich gibt es Hunde, die den TA nur zum Impfen sehen. Gerade bei Molossern ist das aber eher die Ausnahme von der Regel. Schau dich nur mal länger im Forum um und dir wird's grausen! Nur mal so als Beispiel: wir hatten in diesem Jahr (grob überschlagen) 2.200 € TA-Kosten ... und wir zahlen längst nicht alles... auch im Rheinland gibt es Tauschdeals. ;) Und wir sind in diesem Jahr noch günstig weggekommen. Zitat:
Grüßlies, Grazi |
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