![]() |
|
|
|
|
|||
|
Hab ich schon, bei Hunde Gegenverkehr!
Die Hunde sind interessanter als mein "Gsst", aber der Click ist interessanter als alles andere... aber sobald das Leckerchen kommt, endet die Übung für den Hund... Und zwischen Click und Leckerchen ist der Intervall zu kurz. Um diesen Intervall zu trainieren, brauchte ich ne Hundeschule oder regelmäßige Trainingspartner, aber da hab ich keinen Bock drauf
|
|
||||
|
Okay - ich würde trotzdem versuchen, die Zeit vor dem Click zu verlängern.
Wenn du es mal mit einem neuen Wort ausprobieren willst? "Prima" kann man doch schön in die Länge ziehen. Ich würde das dann wirklich ganz reizarm starten. Hund läuft neben dir und schaut: Prima und ganz schnell C&B. Paarmal so machen, dann das Prima ganz langsam in die Länge ziehen. Wenn das gut sitzt, vorsichtig das "Getümmel" erhöhen - lieber nochmal ein paar Stufen zurück als zu schnell mehr. So würde ich das angehen, wollte ich es mit der IB versuchen. ![]() Bei uns hat auch gut ein "Anstubsen" an den z.B. Targetstick, Ball oder den Clicker selbst geholfen - damit kann man zeitlich auch ein bisschen "spielen" beim Vorbeilaufen (ein wenig vor der Nase herziehen)... Das ist dann wieder ein "gewünschtes" Alternativverhalten, welches man dem Hund vorgibt. Und man kann es wiederholen.
__________________
"Never underestimate the power of stupid people in large numbers." Homer Simpson |
|
||||
|
Ich nehme mal an, du hast den Clicker klassisch aufgebaut als positiven Verstärker für erwünschtes Verhalten, als absolutes Versprechen für eine Belohnung.
Dann solltst du die iB verbal einsetzen. Die intermediäre Brücke signalisiert dem Hund, dass er auf dem richtigen Weg, aber noch nicht erfolgreich ist. Die intermediäre Brücke wirkt motivationssteigernd und beendet das Verhalten nicht. Die iB ist ein Ankündigungssignal für einen "Sekundärbestärker, hier der Clicker. Damit der Hund überhaupt weiß, was er mit der iB anfangen soll, muss diese vorher aufgebaut werden. Dauerclickern bzw. Clickersalven nutze ich bei Mäx nur und das auch nur selten in Stressituationen, wobei man höllisch aufpassen muss, wie weit der Hund überhaupt schon dicht gemacht hat. Ein Zitat: P.McConnell, Das andere Ende der Leine, S.72 In allen Sprachen der Welt feuern die Menschen ihre Tiere mit kurzen, wiederholtem Klatschen, Schnalzen, Pfeifen oder kurzen, wiederholten Worten zum Schnellerlaufen an. Englisch, Spanisch und Chinesisch sprechende Jockeys, Rodeoreiter, Kutscher oder Dressurreiter machten alle wiederholte Schnalzgeräusche, um ihre Pferde schneller laufen zu lassen. Baskische und peruanische, Quechua sprechende Schäfer gebrauchen kurze, wiederholte Pfiffe und Worte , um ihre Schäferhunde in Bewegung zu bringen. Englischsprachige Schlittenhundführer bellten kurze, wiederholte Silben hervor - Worte wie "Go! Go! Go!" oder "Hike! Hike! Hike!" und "Hyah! Hyah! Hyah!" - um ihre Hunde schneller zu machen. Wenn im Gegensatz dazu ein Langsamerwerden oder Anhalten des Tieres gewünscht war, gebrauchen sie eine einzelne, langezogene Klangnote. Hier noch mal ein Link: http://www.synalia.com/articles/bridgesIB.html Geändert von Antje (19.11.2010 um 15:32 Uhr) |
![]() |
|
|