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  #1 (permalink)  
Alt 26.10.2006, 22:07
Benutzerbild von Winki
Herzog / Herzogin
 
Registriert seit: 28.07.2005
Ort: Südniedersachsen
Beiträge: 369
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Erst mal Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum .

Es wär noch interessant zu wissen seit wann ihr den Rio bei euch habt und wann er kastriert wurde.

Wie sind denn bis jetzt die Erfahrungen in der Hundeschule.

Wünsche euch viel Glück mit dem Kerl, das kriegt ihr bestimmt hin, soviel Mühe wie ihr euch gebt,

Übrigens wohnt ihr gar nicht so weit weg von uns vielleicht sieht man sich ja mal.
__________________
Ira und die Terrortatzen
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  #2 (permalink)  
Alt 26.10.2006, 22:25
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
Beiträge: 1.440
Images: 1
Blinzeln @Lilamella...

Hilfe ich hab auch nen Molosser....und bin echt froh drüber und möchte nie mehr ohne sein...

Jetzt aber mal Spaß beiseite, erstmal herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß!

Die Probleme die Du beschreibst, sollen am besten die Experten hier im Forum mit mehr Sachverstand als ich ihn habe, beurteilen.
Ich denke aber, das Ihr auf dem richtigen Weg seid, weil Ihr ja schon die Initiative ergriffen und professionelle Hilfe in Anspruch genommen habt

Ich denke da mal ganz positiv für euch und Ihr werdet sehen, es kommt der Tag an dem Ihr euch fragt, wie Ihr bisher ohne die Sabberschnute ausgekommen seid...

Gruß vom Bensmann
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  #3 (permalink)  
Alt 26.10.2006, 23:38
Benutzerbild von Rocky
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
Ort: Ersigen (Bern)
Beiträge: 2.013
Standard Rocky ginge keinem Händel aus dem Weg .....

.... im Gegenteil er zettelt ihn womöglich noch an

Hallo Lilamella

Welpenkurs, Junghundeschule was haben wir nicht alles gemacht. Er ist ein toller und mehrheitlich gehorsamer Hund, nur leider mag er keine (männlichen) Artgenossen. Dagegen gibt es nur ein Mittel, geht Konfrontationen aus dem Weg, konsequent!

Das mit dem Gehorsam ist ein anderes Kapitel. Ein paar Unterordnungs- & Gehorsamübungen wären nicht schlecht. Das entspannt an der Leine laufen solltet ihr knallhart durchsetzten. Es gibt nichts ärgerliches und unbequemes als ein Hund welcher in der Leine "liegt". Das Abrufen ist schwieriger, bei Rocky klappt das so lange er nicht abgelenkt ist wunderbar. Bellt ihn aber womöglich schon ein anderer Rüden an, dann gute Nacht. Darum aus dem Weg gehen. Ich habe ihn oft auch an der 10m Rollleine, da kann er dann rumwuseln, schnuppern und das Bein heben wie es ihm beliebt. Für mich und ihn ist das wunderbar entspannend. Rumtoben kann er auf unserem grossen Grundstück mit oder ohne Freundin, weibliche Artgenossinnen mag er sehr gerne und wirft sich vor Damen sogar mal auf den Rücken

Moloser können ein paar Handicaps haben, andere Hunderassen aber auch. Mit einem Molosser, aber auch einem anderen grossen Hund hast du einfach viel mehr Verantwortung und darfst die Aufsicht bzw. Kontrolle nie verlieren. Einfacher gesagt als getan, wenn ihr es aber zusammen schaft habt ihr einen ganz speziellen und tollen Hund

Das mit dem Schock und der Verunsicherungen eurerseits kenne ich auch. Ich bin eher übervorsichtig, schon wegen der allgemeinen "Unwetterlage" an der "Hundefront"! Euer Hund merkt sich eure Unsicherheit an und darum versucht möglichst locker, aber mit der nötigen Vor- und Umsicht auf die Strasse zu gehen.

Freundlicher Gruss
Beat

P.S. Sich mit den Eigenheiten seines Molossers abzufinden und sich danach zu richten bringt oft mehr, als ihn zu 100% Gehorsam verpflichten zu wollen - die haben nämlich verdammt harte Schädel!
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  #4 (permalink)  
Alt 27.10.2006, 06:05
Benutzerbild von Grazi
Gremlinfanatischer Mod
 
Registriert seit: 21.04.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 29.944
Images: 7
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Auch von mir ein freundliches Hallo und lich Willkommen!

Kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Viele Rüden sind und bleiben rüdenunverträglich, ob nun mit oder ohne Kastration (die in eurem Fall wahrscheinlich eh nichts mehr bringt). Da heisst es: vorausschauend gehen, Konfrontationen vermeiden, vernünftiges Leinegehen, Abrufen und überhaupt am Gehorsam üben und ansonsten genießen, dass Rio daheim so ein lieber Kerl ist.
Habe das übrigens jahrelang mit meiner sozial unsicheren Doggen-Mix-Dame (60 kg) so praktiziert. Mit Geduld und Spucke habe ich sie zwar so ziemlich an jeden Hund ranführen können, aber bei Fremdhundbegegnungen musste man aufpassen wie Hölle. Wenn man aber erst mal weiss, worauf man achten muss, seinen Hund gut lesen kann und gut unter Kontrolle hat, machen auch Spaziergänge wieder Spass und man kann sich an einem (mit Artgenossen, bei euch dann wohl Hündinnen) frei laufenden und entspannten Hund erfreuen!

Grüßlies, Grazi
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  #5 (permalink)  
Alt 27.10.2006, 07:18
Lilamella
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rio

Vielen Dank für Eure vielen Antworten.

Die Kastration von Rio haben wir in Absprache mit unserer Hundetrainerin gemacht. Bei einer Einzelstunde in der Eilenriede (Stadtwald in Hannover ), hat sie sein Verhalten gegenüber anderen Hunden erforscht. Dabei stellte sich heraus, dass er 100% Triebgesteuert ist. Nase nur auf dem Boden.
Zitat unserer Trainerin: Er nimmt die Gerüche auf von Hündinnen und Rüden, ist ein potenter dabei, merkt er sich den genau und wehe wenn er dem begegnet.
Ansonsten finden die Gruppenstunden auf dem Hundeplatz statt.
Die reale Welt - Stadtverkehr-Menschen- Kinder machen ihm überhaupt keine Probleme. Da ruht er in sich selbst.
Wir haben Rio jetzt seit drei Monaten, vorher lebte er ca.1,5 Jahre bei unserem Sohn in einer WG. Ständig wechselnde Besuche,laute Musik und Hektik und wenig Zeit für den Hund. Erzieherisch ist in dieser Zeit gar nichts passiert. Er hat dann eingesehen, dass das kein Zustand für den Hund ist.
Als Dirk - unser Sohn- versucht hat einen guten Platz zu finden, haben sich leider keine geeigneten Leute gemeldet.
Wir waren dann einen Sonntag zu Besuch da, und da hat Rio seine Chance ergriffen, vorher hat er mich mehr oder weniger ignoriert, weil ich etwas Angst hatte, aber an diesem Tag hat er sich sowas von eingeschmeichelt bei mir, dass ich zu meinem Mann gesagt habe" Was sind wir für Tierfreunde, wenn wir mit ansehen wie der Hund im wahrsten Sinne des Wortes vor die Hunde geht". Also zog Rio bei uns ein und veränderte unser Leben.

Bis bald Kerstin
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  #6 (permalink)  
Alt 27.10.2006, 10:17
Benutzerbild von Conner
Fürst / Fürstin
 
Registriert seit: 07.12.2005
Ort: Krefeld
Beiträge: 1.773
Standard

Kerstin, Du bist ein ganz toller Mensch ! Das Du so auf Rio reagiert hast und ihm die Chance gibst bei Euch zu leben ist einfach klasse. Es ist auch das wirkliche Wesen der Molosser dem Menschen gegenüber was Du da erkannt hast, an dem Tag als Du entschieden hast er soll doch zu Euch kommen.

Ich denke, wenn Ihr es schafft - und das werdet Ihr schneller als Ihr denkt wenn Ihr gute Trainer habt - das er nicht mehr zieht und irgendwann ruhig an anderen Hunden vorbeizuführen ist, geht es Euch allen wieder gut.

Ich kämpfe auch in vielerlei Hinsicht noch mit meinem 90kilo-Paul. Aber das liebevolle Wesen macht jede Minute Aufwand wert. Den richtigen Trainer zu finden ist sicherlich wichtig, damit er einfach das Zusammenspiel zwischen Hund und Herrchen richtig einschätzt. Wenn Ihr bei der jetzigen Schule das Gefühl bekommt "das ist es nicht" - dann liegt es nicht an Rio. Wechselt zu einer anderen.

Nochmals, Eure Probleme sind wirklich normal (denn Hund BLEIBT Hund) absolut in den Griff zu kriegen. Bitte berichtet weiter !
LG auch an Rio
Annette
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  #7 (permalink)  
Alt 27.10.2006, 10:38
Benutzerbild von Anne
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 2.784
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Also ich versuche das mal zu ordnen.
Der erste Vorfall ist für mich noch normal.Es passiert immer wieder, dass, wenn sich zwei Hunde "streiten", andere eingreifen und es zu "Massenbeißereien" kommt.
Der zweite Vorfall mit dem Rotti wäre vermeidbar gewesen, da seid ihr falsch beraten gewesen.

Mit realer Welt meinte Hundebegegnungen außerhalb des Hundeplatzes.
Es nützt euch nichts, wenn Rio auf dem Hundeplatz "funktioniert",außerhalb des Platzes aber stark auf andere Hunde reagiert.
Ebenso ist es mit der Leinenführigkeit und dem grundsätzlichen Gehorsam. Nur auf dem Platz zu trainieren bringt wenig, der Hund soll ja auf der Straße,im Park,im Wald, bei größter Ablenkung gehorchen und vernünftig an der Leine gehen.
Also wenn ein Hund im Wald die Nase nur auf dem Boden hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er triebgesteuert ist.Da würde ich eher auf ausgeprägten Jagdtrieb tippen. Hunde sind Nasentiere und gerade in Wäldern sind sie einer wahren Geruchsexplosion ausgesetzt.

Grundsätzlich mal meine Meinung, es ist völlig normal, dass Hunde sich nicht vertragen.Meidet Konfrontationen mit anderen Rüden und arbeitet weiter mit Rio.
__________________
Gruß Vom Acker

Anne & Co.


In Blues we trust, Blues will never die
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