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![]() Im Grunde weiss ich jetzt, worauf du hinaus willst. Glaube ich. Ist bei uns auch so: Wir haben das Futter (um bei diesem Beispiel zu bleiben), Hund möchte es haben, aber nicht ohne Arbeit. So müssen z.B. unsere Hunde einen bestimmten Radius respektieren, den sie nicht überschreiten, wenn ich in der Küche das Futter zubereite. Quengelt Nena, weil Frauchen dabei mal wieder zu lange braucht, kriegt sie erst was, wenn Ruhe ist. Ich gebe die Futterschüsseln in einer bestimmten Reihenfolge, die nichts mit Rangfolgegedöhns zu tun hat, sondern sich so ergeben hat, je nachdem, wann der Hund bei uns eingezogen ist. Die Hunde haben nicht zu bedrängen, vor dem Napf abzusitzen und auf Kommando gebe ich das Futter frei. Mit den Kindern praktizieren wir ein ähnliches Procedere: Möchten die Kids Leckerlie verteilen, dann geben sie den Hunden ein Kommando (Sitz oder Platz geht da gut. Und nicht imemr das gleiche Kommando, so das die Hunde die Kinder nicht manipulieren können.) und erst nach möglichst (meine 4jährige Tochter erkennt natürlich nicht immer die völlig korrekte Ausführung) korrekter Ausführung gibts das Leckerlie. Dann sitzen die Wutzen manchmal wie die Orgelpfeiffen und warten, bis sie dran sind. Das geht, aber nur begrenzt. Weil das Alter der Kinder (bzw. die geistige und körperliche Reife) wirklich eine Rolle spielt. Bei uns gibt es schon "Hausstandsregeln". Aber nicht die altbekannten "lass-den-Hund-nicht-erhöht-sitzen-nicht-als-erstes-durch-die-Tür-gehen-steig-nicht-über-den-Hund-geh-nicht-über-Los-und-zieh-keine-2000€-ein". Meine Hunde dürfen alle auf die Couch, im Weg rumliegen, durch die Tür sausen - wenn ich das will/erlaube ! Also Couch nach Aufforderung von einem Menschen, Tür nach Freigabe und der Weg hat auf Kommando geräumt zu werden, genau so situationsbedingt, wie ich auch manchmal einfach drüber steige. Kuscheln gibts nicht auf Wunsch des Hundes und ist dann wieder vorbei, wenn wir genug haben. etc. Ohne viel Druck, Gebrüll und Muskeln spielen lassen. Das geht viel subtiler und leiser. Es ist einfach so, und wir denken eben nicht ständig drüber nach. Jörg, ich glaube, wenn wir uns Mal irgendwann treffen, könnten sich interessante Gespräche ergeben. Wahrscheinlich meinen wir das Gleiche, nur geschriebenes Wort ist manchmal umständlich (zumindest bei mir).
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war auch nur spass Nena :-)
Ob der Hund Dir nicht zutraut die Entscheidung selber zu terffen kast du glaube ich testen. Versuche sie mal fest zu Binden, gehe aus dem Blickfeld des Hundes lasse einen Bekannten vor bei laufen (natürlich im Sicheren abstand)Nun Merkt mann ob sich der hund wild gebärtet oder Kläft oder ganz Ruhig Da Hockt oder steht. Hoffe ihr wisst Grob was ich meine. gruß Micha |
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Mir reicht es wenn meine Hunde meine Frau und meine Tochter durch ihre Anwesenheit beschützen. Ich kann mir sehr gut selber helfen,aber ich habe auch das Glück das ich seltenst in brenzlige Situationen komme. Aber ich denke das schweift zu sehr vom eigentlichen Thema ab. |
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Meinte auch nicht das ihr ihn Provozieren sollt nein nur vorbei laufen ruhig auch mit nem anderen Hund:-) wollte nur wissen Gilt euch der schutztrib oder ist es algemein ein Zorn anderen gegenüber.
Wenn Der trieb nur euch gilt dan will sie euch doch beschützen und Traut euch nicht zu das selber zu regeln Oder? Gruß Micha |
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.Sie ist eben ein kleiner Schisser.Dieses übertriebene Beschützen bei hunden kommt ja meist auch bei Fiffis vor.Isabell ist dann eben ein großer Fiffi![]() Wenn jemand vorbei läuft braucht sie nichts zu beschützen,mich schon gar nicht
Geändert von BX-Isabell (05.12.2008 um 16:40 Uhr) |
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Klingt für mich ein bisschen wie "hineingeboren"...in den "hohen Stand". Diese "Alpha-Theorie" kommt ja von nem Wolfrudel, oder woher genau? Wie hast du das gelernt? Oder sind das vielleicht doch nur sichere bzw. unsichere oder ängstliche Familienhunde? Beeinflusst von Züchtung bzw. Selektion, Lebensraum, Erfahrung und Erziehung? Ich kann nur jedem raten: Verabschiedet euch gedanklich in der Erziehung von dem Wolfs-Modell - das bringt nix! Unsere Hunde selbst haben sich doch schon längst grösstenteils davon verabschiedet! Mal davon abgesehen: Ein Alpha-Wolf muss nicht jeden Tag wieder seine Position beweisen, es gibt keine Hackordnung wie z.B. bei Gockeln. Das vergessen wohl viele in ihrem täglichen Kampf mit ihrem eigenen Hund. A--men. Es geht sooo einfach. Keine Rangordnung, keine Konkurrenz, kein Neid, keine Aggression, keine Dominanz, keine Ressourcen-Verteidigung...kein Wolf weit und breit...nur 'zwei moderne Haushunde' bei der "Bedürfnisbefriedigung". Mehr nicht.
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Hunde sind nun aber auch keine Anarchisten, Jörg. Gibts bei euch trotz "Keine Rangordnung, keine Konkurrenz, kein Neid, keine Aggression, keine Dominanz, keine Ressourcen-Verteidigung...kein Wolf weit und breit...nur 'zwei moderne Haushunde' bei der "Bedürfnisbefriedigung". Mehr nicht." eine Art Regelwerk, wonach ihr mit den Hunden lebt?
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