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..... töten schnell und tiergerecht.
Hallo Anne Für meinen Betrieb brauche ich jede Woche zwischen 250 Kilo bis 500 Kilo Fleisch. Zu 90% stammt das Fleisch vom Rind, Kalb oder Schwein. Die Tiere bringt mir ein Metzger direkt vom Schlachthof und manchmal gehe ich selber hin. Es wiederstrebt mir zwar den Tötungsprozess anzuschauen und trozdem finde ich es wichtig Bescheid darüber zu wissen. Es würde vielen Menschen gut tun sich das einmal aus der Nähe anzuschauen. Einserseits kann man sich überzeugen, dass verantwortungsvolles Schlachten nichts schreckliches ist und andererseits kann man sich selber und den Tiern lieb sein und weniger bzw. kein Fleisch mehr essen! Fairerweise muss ich sagen, dass das was ich zu sehen bekam keine Qual für die Tiere war. Diese werden stresslos betäubt, getötet und weiterverarbeitet. Das der Tötungsmechanismus ahnend für sich etwas belastendes ist, ist mir schon klar. Ein Schweinchen zum Neujahr auf einem Bauernhof gemetzget mag sich heimeliger anrühren, als ein LKW voll systematisch getöteter Tiere - schlussendlich landen sie aber alle auf dem Teller! Ich denke es ist nicht der Schlachtprozess für sich welcher nicht tiergerecht ist. Es ist viel mehr die katasrophale Haltung und der oft unsinnig Transport wo man dringend ansetzten sollte. Durch die "aldisierung" der Gesellschaft, wo praktisch jeder nur noch möglichst billiges Futter fressen will, wird sich wohl kaum gross etwas ändern! Freundlicher Gruss Beat |
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Hallo,
es ist schon länger her, vielleicht 15 oder 20 Jahre, als ich mich, beim betrachten der Schaufensterauslage eines richtig feinen Pelzgeschäfts mitten in der Heidelberger Altstadt, gefragt habe, was das wohl für Pelze sind die „Gaewolf“. Es hat bestimmt noch 10 Jahre gedauert, bis es mir bekannt wurde welchen Wölfen, Hunden nämlich, das Fell über die Ohren gezogen wurde. Man könnte da eigentlich schon länger für sensibilisiert sein. Zum Fleisch: Es gibt verrückte Vegetarier, die ihre Kinder ohne tierisches Eiweiß aufziehen. Ich weiß aus dem Kollegenkreis, so etwas kann bis zu epileptischen Anfällen führen, weil die Kinder sich schlecht entwickeln. Die Qualität machts beim Fleisch. Da stimme ich der Anne zu. Schade das man kein stressfrei geschlachtetes Fleisch von der Koppel mehr bekommt. Das wurde auch in den Medien immer als optimal dargestellt. Mein Hund frisst rohes vom Lamm und Rind und ich das meiste (gerne auch Gaul) außer Schwein. Schweine essen grenzt für mich an Kannibalismus. Es langt schon wie süß die Lämmer aussehen. Oder habt ihr schon die hübschen langen Wimpern von Kühen betrachtet. Bleibt im Schlachthaus nicht viel von übrig. Ok, beim Kaninchen-, Enten- und Gänseschlachten musste ich früher helfen. Das ein Tier vorher sterben muss bevor ich satt werde habe ich erlebt. Wer dass nicht kann sollte Vegetarier werden. Gruß Felix |
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An die Sache mit dem "Gaewolf" erinnere ich mich auch noch mit Grausen. Vor jener Zeit hatte ich mir mal ein einzelnes, schwarzes Fuchsfell gekauft, zum Um-den-Hals-Wickeln. Ich hab's immer noch, aber es ist das einzige geblieben. Der Gae-Wolf-Skandal war damals einer der Auslöser für meinen Entschluss, nur noch Pelz und Leder von Tieren zu tragen, deren Fleisch ich auch esse.
(Ich sehe mich durch meine Eckzähne zum Fleischverzehr ausgerüstet, also verzicht' ich nicht darauf.) Allerdings habe ich selber auch schon Tiere (nicht nur Fische) getötet und zu Nahrung verarbeitet. Nicht zum Spass, sondern weil ich fand, dass dies die andere Seite des Fleischessens ist, die ich gefälligst genauso hautnah zur Kenntnis zu nehmen habe, um nicht zu den Wegguckern zu gehören. Ich kann die Erfahrung nur empfehlen; der Respekt vor dem Produkt Fleisch erreicht dadurch augenblicklich das Niveau, das er eigentlich haben sollte. Wenn jemand lieber Vegetarier oder sogar Veganer ist, dann wird diese Lösung für ihn wohl die richtige sein. Wie ich mal wo gelesen habe, gehört allerdings einige Sachkenntnis dazu, besonders bei Veganern, um den möglichen Mangelerscheinungen entgegenzuwirken. Ich kenne eine Familie, die sogar ihren Hund vegetarisch ernährt; sie verwenden viel Grips darauf, dass alle gesund bleiben, und bisher haben sie's auch geschafft. Nur die Katze ist irgendwann einfach ausgezogen...
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Hundachtungsvoll, Ingrid |
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Da gibt man sich solche Mühe und dann haut die Katze einfach ab.
Ich glaube meine Töle würde auch nicht bleiben. Zuletzt hat ihm das Trockenfutter (kaum vegetarisch) nicht mehr behagt. Er konnte sich wahrscheinlich selber nicht mehr riechen. Der Hund ist glücklich seitdem er die Fleischbrocken roh verschlingt. Ist halt ein Hund. Gruß Felix |
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einerseits gute 400kg fleisch wegzuschmeißen. anderer seits möchte ich nicht ein paar stunden mein pferd auf der koppel liegen sehen und warten bis es abgeholt und zu anderen kadavern geschmissen wird. es geht mir auch nicht um den schlachtpreis, da kann ich gerne verzichten drauf. ich hätte ihn auch nach irland in ein gestüt als deckhengst verkaufen können ( dort kennen sie kein sommer exzem wurde gesagt ) aber was wird dort aus ihm wenn er ausgedient hat???
spazierenfahren tut er gerne, somit währen es maximal 3 minuten streß.... *scherz on* ein abnehmer währ ja schon gefunden *scherz off*zur billigproduktion, solange die arbeit in unserem land immer weniger wird, solange immer mehr unternehmer ins ausland abwandern, solange wird sich der verbraucher auch beim einkauf auf billiges "stützen", den wo wenig geld ist kann keiner für 1 mal die woche fleisch xxx euro löhnen. es ist ein kreislauf, den man kann nicht erwarten das jemand der mit 50zig aufwärts seinen job verliert sich jetzt nur noch vegetarisch ernährt weil er sich das fleisch vom bioschlachter nicht mehr leisten kann.... |
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glaubst du wirklich es gibt einen einzigen haushalt von fleischessern bei denen es -wenns ums geld geht- nur einmal die woche fleisch gibt?
ich kenne viele leute die äusserst knapp bei kasse sind- dennoch wird jeden einzelnen tag fleisch gefressen, das billigste was es gibt. etwas verstand würde reichen um elend zu vermeiden. wer selten fleisch isst, kanns auch guten gewissens kaufen und lebt viel gesünder. aber die fastfood gesellschaft hats gern billig und in unverhältnismäßigen massen.
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What you call the disease, I call the remedy What you're callin' the cause, I call the cure |
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Zitat:
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