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Mickey48 08.07.2011 00:41

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Zitat:

Zitat von Emma (Beitrag 280094)
kann nur dieses Buch ans Herz legen
http://www.amazon.de/Katzen-w%C3%BCr...0075170&sr=8-1

ich kenn es von Kindheit an nicht anders als : Hund = Fleisch
da gab es noch nichtmal den Begriff BARF

Steht bei uns schon seit ca. 1 1/2 Jahren im Regal.;)

Mickey48 26.07.2011 00:14

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Es ist schon befremdlich, wie die Futterkonzerne versuchen einem einzureden, dass eine Getreidesorte, die nichtmal von einem Lebewesen mit einem MagensäurepHwert von ca. 1 (also fast pure Säure) verdaut werden kann (-> Canidenfamilie), und ein Gemisch, das hauptsächlich aus Federn, Fell, Klauen, Darmschleimhaut (manchmal auch -Inhalt), etc. gut für die Ernährung eines Fleischfressers sei.
:twink:
Außerdem wird gerne gesagt, dass als Erstes der Magen und die Entgiftungsorgane verschlungen werden würden, was schlichtweg falsch ist.
Fragt man einfach mal die Ranger von Nationalparks welche Teile von den Leichen verirrter und desshalb verhungerter/verdursteter "OffRoadwanderer" und tierischer Beute zuerst von den wilden Kojoten/Wölfen verschlungen werden, erhält man immer die selbe Antwort:
Erst die fleischigen und zarten Teile wie Muskeln, Fettschicht, Lippen, Gesichtshaut und teilweise die Ohrläppchen.
Von den Organen sind Lunge, Herz und Hirn (wenn man drankommt) als Erstes betroffen.
Dann nimmt man sich die verknorpelten Teile wie Speiseröhre und Sehnen mit, damit die Welpen beschäftigt sind oder als "Snack"
Das Selbe gilt für ein paar markige Röhrenknochen.
Der Verdauungstrakt (Speiseröhre ausgeschlossen) und die Entgiftungsorgane überlässt man (außer bei Futterknappheit) den Aasfressern wie Geiern, Krähen, etc.

Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede.
Wir durften uns damals in der Bioklasse einen zweieinhalbstündigen Dokumentarfilm über zwei Wolfs-/Schakalrudel beim zerlegen der Beute ansehen, weil irgendjemand gemeint hatte, dass ihr Hund täglich drei Brötchen mit Leberwurst als Futter bekäme (was den Eltern übrigens nicht stimmte, es war bloß so eine "Immer-zweimal-mehr-wie-du" Geschichte unter frühpupertären Jungs).:hmm:
Ja, unser Bio-Lehrer war in manchen Punkten schon ziehmlich "speziell" *hüstel*

http://www.youtube.com/watch?v=HkkXM...feature=relmfu
http://www.youtube.com/watch?v=VERwDt4He8Y&NR=1

Mushu 26.07.2011 10:06

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
:DCooler Biolehrer....:D

Also ich barfe auch und es ist bei weitem keine Wissenschaft...vor allem weil man ja das Fleisch schon fertig abgepackt bekommt...sowie auch schon diverse Gemüsemischungen in frischer oder getrockneter Form...

...ich koche das ganze auch nicht...alles kommt roh in den Napf...also Zeitmässig das gleiche wie Dose aufmachen....

...da ich meine ältere Hündin damals erst mit Trockenfutter gefüttert habe konnte ich auch einen schönen nebeneffect feststellen....fast kein Mundgeruch mehr und auch der Eigengeruch ist weg (heute nur noch Mundgeruch nach einer Mahlzeit grünen Pansen...uuuurghhh)

...ich halte mich weder Grammgenau an die Vorgaben sondern füttere je nach Auslastung mal mehr mal weniger...mal gehaltvoller...mal nicht so gehaltvoll

...die Kleine wird gebarft seit sie 5 Wochen alt ist...bei beiden Hunden habe ich vor 3 Wochen ein grosses Blutbild machen lassen...sämtlich Werte komplett im grünen Bereich....

...natürlich überleben Hunde auch mit Billigtrofu...und früher gings ja auch...aber man entwickelt sich ja weiter...und nur weil es früher ok war kann man es doch heute besser machen wenn man die Möglichkeit hat...

:lach4:

zantoboy 26.07.2011 10:39

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Trofu und Trofu ist auch noch ein Unterschied.

Schau dir mal Wolfsblut Trofu an.... keine Nebenerzeugnisse.

Mickey48 26.07.2011 20:48

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Zitat:

Zitat von zantoboy (Beitrag 283363)
Trofu und Trofu ist auch noch ein Unterschied.

Schau dir mal Wolfsblut Trofu an.... keine Nebenerzeugnisse.

Ich weiß, ich habe damals die Futterliste in dieses Forum überführt. ;)
Eine gute Notlösung, wenn man sich (noch) nicht an das "echte" Barf rantraut.
:ok:
Für Nahrung allgemein gilt je natürlicher, desto besser.
Ein natürliches Fertigfutter ist zwar nicht so gut wie Barf, aber trotzdem eine gute Wahl.
Ich z.B. bekomme immer einen leichten Würgereiz, wenn ich diese Alete ("Fertigfutter" für Babys) TV-Werbung sehe:
http://www.babyservice.de/DE/Special...cker_Video.swf

Zitat:

Zitat von Mushu (Beitrag 283360)
:DCooler Biolehrer....:D

Also ich barfe auch und es ist bei weitem keine Wissenschaft...vor allem weil man ja das Fleisch schon fertig abgepackt bekommt...sowie auch schon diverse Gemüsemischungen in frischer oder getrockneter Form...

...ich koche das ganze auch nicht...alles kommt roh in den Napf...also Zeitmässig das gleiche wie Dose aufmachen....

...da ich meine ältere Hündin damals erst mit Trockenfutter gefüttert habe konnte ich auch einen schönen nebeneffect feststellen....fast kein Mundgeruch mehr und auch der Eigengeruch ist weg (heute nur noch Mundgeruch nach einer Mahlzeit grünen Pansen...uuuurghhh)

...ich halte mich weder Grammgenau an die Vorgaben sondern füttere je nach Auslastung mal mehr mal weniger...mal gehaltvoller...mal nicht so gehaltvoll

...die Kleine wird gebarft seit sie 5 Wochen alt ist...bei beiden Hunden habe ich vor 3 Wochen ein grosses Blutbild machen lassen...sämtlich Werte komplett im grünen Bereich....

...natürlich überleben Hunde auch mit Billigtrofu...und früher gings ja auch...aber man entwickelt sich ja weiter...und nur weil es früher ok war kann man es doch heute besser machen wenn man die Möglichkeit hat...

:lach4:

Ja, er war schon ziehmlich "radikal spezial" wenn er mitbekam, dass Jemand ein Lebewesen unnatürlich behandelte.:D
ich weiß nicht, ob er diesem "Zeitvertreib" noch nachgeht, aber früher war fast jedes Wochenende auf einer Demo o.ä.

So wie du fütterst, ist es richtig, der Hund brauchtallerdings würde ich Wurzelgemüse wie Möhren und Knollen wie fenchel schreddern, denn dank ihres kurzen Raubtierdarms kommt faseriges Gemüse fast unverdaut wieder raus.

Bonsai 26.07.2011 21:21

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Ich hab nur eine Frage und ich hoffe, dass man mich nicht für garstig erklärt.
Ich meine diese Frage ganz normal und will niemanden an den Pranger stellen!

Wieso geht ihr nicht nach dem Bedarf?
Ich mein, schaden kann es doch nicht, wenn man alles grammgenau abwiegt.
Warum also nicht?

Jule69 26.07.2011 21:48

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
@Bonsai :lach4: erlaub mir eine Gegenfrage: verfährst du mit deiner eigenen Erährung denn auch so ;) ?
Rechnest du jeden Tag deinen Bedarf aus oder vertraust du einfach auf eine ausgewogene Ernährung?

Mushu 26.07.2011 21:59

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Gar nicht garstig deine Frage....

...nun...diese Tabellen können nur ein Anhaltspunkt sein...da der Ersteller ja nicht genau deinen Hund kennt...was er für einen Stoffwechsel hat...wie du ihn täglich auslastest...was er wie verwertet...nicht jeder Hund ist ja gleich

...daher sind die Angaben ja auch nur geschätzte Werte für eine vermutete Art der Auslastung deines Tieres für Barfer die wirklich etwas unsicher sind mit der Fütterungsart...darum ja auch bei mir der jährliche Check up mit dem Blutbild...damit ich sehe ob es passt und wo ich ggf. was verändern muss...

...wenn du abwechslungsreich fütterst mit den empfohlenen Zusätzen wie Gemüse,Eiweiss (Quark,Hüttenkäse u.ä.),Öle,Kräuter usw. kannst du eigentlich nichts falsch machen...und brauchst auch kein BWL Studium...:D

An die empfohlenen Basismengen sollte man sich halt ungefähr halten...dann passt das ganze...:ok:

P.S.: Wär toll wenn ich auch nur halb so konsequent in meiner Ernährung wäre wie ich es für meine Hunde bin...

Peppi 27.07.2011 07:54

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Zitat:

Zitat von Bonsai (Beitrag 283403)
Wieso geht ihr nicht nach dem Bedarf?

Wer kann denn den individuellen Bedarf korrekt berechnen?

BÖR 27.07.2011 10:18

AW: Ernährung mit Fertigfutter früher und heute
 
Zitat:

Zitat von Bonsai (Beitrag 283403)
Ich hab nur eine Frage und ich hoffe, dass man mich nicht für garstig erklärt.
Ich meine diese Frage ganz normal und will niemanden an den Pranger stellen!

Wieso geht ihr nicht nach dem Bedarf?
Ich mein, schaden kann es doch nicht, wenn man alles grammgenau abwiegt.
Warum also nicht?

es scheitert schon daran, daß man jedenTag den Hund aufs Gramm genau wiegen kann. Bei mir jedenfalls:D Dann müsste man ihm einen Schrittzähler ans Bein kletten und und und.... dann sollte noch ein schlauer Ernährungswissenschaftler den genauen Tagesbedarf ermitteln und einen pfiffigen Mathematiker bitten eine genaue Formel passend für jede Rasse, jedes Alter usw. zu basteln.:hmm:


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