![]() |
|
|
|
|
|||
|
Das ist ja diese Halbwahrheit die da von "manchen" verbreitet wird: ein domestiziertes Wildtier wie unser Haushund hat sich in seiner Ernährungsweise so verändert, das er Problemlos mit der Nahrung aus der Tierfutterindustrie klar kommt (sprich hoher Kohlenhydratanteil) weil, es sind ja alle ernährungsspezifischen Inhaltsstoffe enthalten.
Wenn man sich mit Kynologie beschäftigt, wie ich als THP, ist diese Aussage von vornherein schon mal komplett lächerlich. Leute die dies behaupten, müssen davon ausgehen, das sich diese physiologische Veränderung innerhalb von 50-60 Jahren vollzogen haben muß. Wow, das stellt ja die Evolution komplett auf den Kopf, denn industriell hergestelltes Futter für Hunde gibt es erst seit Anfang der 60-ziger Jahre. Was haben wohl die Hundebesitzer davor an Ihre Hunde verfüttert. Wer sich weiterhin mit Hundezucht beschäftigt, weiß, das sich die uns heute bekannte Vielzahl an unterschiedlichen Hunderassen erst um die Jahrhundertwende herauskristallisierten. Davor waren es eher wirkliche Gebrauchshunde die durch gezielte Selektion für Ihre Besitzer wertvoll waren. Also wer behauptet das unsere Hunde innerhalb von 50-zig Jahren zum Pflanzenfresser mutiert sind, sollte sich wirklich fragen ob er wirklich zur Haltung eines solchen Haustieres geeignet ist. |
|
||||
|
Zitat:
Fleisch war immer ein Luxus, der wurde nicht an die Tiere verfüttert, nur das was der Mensch wirklich nicht mehr verwerten konnte. Jeder kennt bestimmt noch jemanden von früher der sich das schiere Fett reingezogen hat. Auch das war wertvoll. Hunde haben immer schon (je nach Gegend und Rasse) Kohlenhydrate bekommen. Auch ist das Pankreas sehr wohl in der Lage seine Enzyme (z.B. Amylase für Kohlenhydratverdauung) in ihrem Verhältnis umzustellen so dass das mit der Kohlenhydratverdauung funktioniert. Ich finde den fast vegetarisches Fertigfutter genauso bedenklich wie den derzeitigen Trend fast nur Fleisch zu füttern. Natürlich ist übrigens meiner Meinung nach nichts daran wenn man Fleisch füttert was tiefgefroren war, das Reh was der Wolf erlegt hat ist niemals tiefgekühlt, immer Körperwarm. Und auch vergrabene Reste sind warm. Viele Tiere (oft ältere) vertragen kein rohes Fleisch, aus TCM Sicht auch verständlich. Andere dürfen wegen Allergien kein Fertigfutter, auch das ist aus TCM Sicht logisch. Man muss einfach schauen was das einzelne Individuum verträgt. Beim Fertigfutter darf man auch die Werbung nicht ausser Acht lassen (beim Barfen inzwischen auch nicht mehr). Es werden Millionen ausgegeben für die Werbung, das machen die nicht aus Spass. Mir begegnen oft Leute die der Meinung sind Aldi Futter ist toll, da Stiftung Warentest es als Gut beurteilt hat. Da muss man dann empathisch sein und ihnen nicht gleich das Recht auf Haltung eines fleischbetonten Allesfresser (so weit ist man inzwischen in der Kynologie) absprechen.
|
|
||||
|
Wieso meinst du kein tiefgefrorenes Fleisch füttern?
Ernährung IST eben schon etwas wichtiges. Ich weiss das von mir selber, was für Auswirkungen mineralstoff und Vitaminmangel haben kann! Psychisch wie physisch, und es kann extreme Schmerzen geben, aber auch ein Zuviel an etwas. Darum möchte ich mich schon so richtig schlau machen. Geändert von Ares2012 (09.12.2013 um 07:13 Uhr) |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|