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  #1 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 14:24
Ralf
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Gehörgangsprobleme

Hallo, hat jemand Erfahrung mit Gehörgangsproblemen bei Hunden?

Meine Dogo Hündin hat seit ca. 3 Monaten starken Juckreiz und kratzte sich die Ohren blutig. Mein Tierarzt hat mir Surolan gegeben, damit war der Juckreiz schnell vorbei und auch das schwarze Sekret ist verschwunden. Ich habe ihr die Tropfen mehrere Wochen verabreicht, doch leider fängt der Juckreiz sofort nach ca. 2-3 Tagen wieder an wenn ich die Tropfen ihr nicht mehr gebe. Es kann doch nicht sein, dass sie jetzt immer die Tropfen nehmen muss. Hat jemand einen Tipp oder ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke vorab
Gruß Ralf
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  #2 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 14:30
Benutzerbild von KsCaro
Fürst / Fürstin
 
Registriert seit: 13.08.2005
Ort: nähe Bremen
Beiträge: 1.992
Standard

Lasse schweren Herzen die Tropfen für mindestens 2 Wochen weg.
Reinige nur die Ohren mit nem Babyfeuchttuch o.ä.

Lasse den Tierarzt dann von dem Ohrschmalz eine Kultur anlegen auf Bakterien und Pilze mit einem Antibiogramm.
Die Kultur sagt dann aus welcher Keim vorliegt und auf welches Antibiotikum er sensibel wirkt bzw. auf welches Antimykotikum.

Wichtig ist es jegliche Ohrensalbe wegzulassen damit es zu keinem verfälschten Ergebnis kommt.
__________________
Liebe Grüße
Caro***

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  #3 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 15:58
Baron / Baronin
 
Registriert seit: 18.02.2005
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 144
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Hallo Ralf,

war sie denn krank in den letzten Wochen/Monaten?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Hunde oftmals über die Ohren entgiften oder dass dies ein Anzeichen darauf ist, dass mit dem Immunsystem etwas nicht stimmt. Vorausgesetzt, es ist nichts im Ohr drin.

Wenn einer meiner Hunde Probleme mit den Ohren hat und es noch nicht so schlimm ist, dass ich meine Homöopathen aufsuchen muss (weil ich denke, dass AB hier selten die Ursache bekämpft), tupfe ich die roten Stellen äußerlich leicht mit Calendula ab und helfe dem Immunsystem etwas auf die Sprünge.

Nadine
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  #4 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 19:58
Ralf
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

danke für Eure Antworten. Nein sie war nicht krank. Den Tip mit den Kulturen werde ich beherzigen.

Viele Grüße
Ralf
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  #5 (permalink)  
Alt 19.07.2006, 08:44
Biggi
Gast
 
Beiträge: n/a
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Ich kann den Tipp mit den Kulturen nur bestätigen - nach etlichen Monaten Behandlung von diversen Ohrmilbenzeugs - war nach anlegen der Kultur im Labor sofort klar gegen welche Medikamente diese Biester resistent sind - und man konnte gezielt behandeln.
Seit dem habe ich keinerlei Probleme mehr!

Gute Besserung...
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  #6 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 17:27
Ralf
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,
war heute beim TA. Da nur das Außenohr und nicht der innere Gehörgang betroffen ist, würde ein Abstrich und die damit verbundene bakterielle Untersuchung nichts bringen. Er tippt auf eine Allergie. Er gab mir wieder Surolan und zusätzlich Cetirizin mit. Damit sollte es in 1-2 Wochen besser werden.
Als alternative bot er mir eine Sitzung bei einer Frau Roth in Wald Erlenbach an, die sich mit Pendeln beschäftigt. Sie könne durch pendeln erkennen um welche Allergie es sich handelt. Ich weiß überhaupt nicht was ich davon halten soll.
War jemand von Euch schon mal bei so einer Sitzung?
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  #7 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 19:44
Benutzerbild von Conner
Fürst / Fürstin
 
Registriert seit: 07.12.2005
Ort: Krefeld
Beiträge: 1.773
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Das ist nicht der wirkliche Ernst von dem TA ?!
Würde sagen - wechsele den Doc, wenn er nicht im Stande ist Dir als Fachmann zu helfen und Dich zu einer Pendel-Tante schickt.

Mein Mastiff hatte bei der Hitzewelle nachts mal einen "Ohren-Anfall" schüttelte sich dauernd und die waren innen ganz rot (nicht im Gehöhrgang) Habe gekühlt und Penatenbabypuder drauf getan, hat geholfen.

Viel Glück !
Annette
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  #8 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 22:17
Benutzerbild von Anne
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 2.784
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Schließe mich Annette an.

Suche dir ganz schnell einen anderen TA.Dein Hund hat diese Problematik schon so lange. Und warum würde ein Abstrich bzw. ein Hautgeschabsel nichts bringen? Geh noch diese Woche zu einem anderen,kompetenten TA.
__________________
Gruß Vom Acker

Anne & Co.


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  #9 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 22:45
Benutzerbild von KsCaro
Fürst / Fürstin
 
Registriert seit: 13.08.2005
Ort: nähe Bremen
Beiträge: 1.992
Standard

Zitat:
Zitat von Ralf
Hallo,
war heute beim TA. Da nur das Außenohr und nicht der innere Gehörgang betroffen ist, würde ein Abstrich und die damit verbundene bakterielle Untersuchung nichts bringen. Er tippt auf eine Allergie. Er gab mir wieder Surolan und zusätzlich Cetirizin mit.
Er kann doch auch von der Haut nen Abstrich machen...irgendwo ist da der Wurm drin sonst wäre es mit Surolan doch schon lange besser geworden.
Und dann gibt er Dir heute schon wieder etwas mit was vom Wirkstoff her doch augenscheinlich nicht funktioniert.

*kopfschüttel*

Nichts gegen alternative Behandlungsmethoden, aber auspendeln halte ich doch für etwas fragwürdig...dann eher Bioresonanz, Magnetfeld oder kl. Homöopathisch bzw. mit Bachblüten oder sowas in der Art.
__________________
Liebe Grüße
Caro***

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  #10 (permalink)  
Alt 03.08.2006, 09:23
Benutzerbild von Donni
König / Königin
 
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Ort: Köln
Beiträge: 1.710
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Standard

Hallo Ralf!

Donni hat seid er 1,5 Jahre alt ist mit einem juckenden rechten Ohr zu tun in dem sich hin und wieder so klebriger schwarzer stinkender Belag bildet im äußeren Gehörgang. Mein TA hat eine Kultur samt Antibiogramm angelegt mit dem Ergebnis Pasteurella multocida mit unkritischem Resistogram woraufhin er mit Baytril behandelt wurde was auch nach 10 Tagen zum Erfolg führte.
Nach 10 Monaten hatten wir wieder das Problem allerdings mit einer Otitis externa. Im Abstrich wurden Malassezien gefunden die mit Surolan behandelt wurden was allerdings keinen Erfolg brachte. Das Ohr heilte wieder ab und blühte wieder auf alle 2-3 Monate und auch die Haut war teilweise mit gerötet. Donni wurde auf Demodex getestet (negativ) und auch ein großes Blutbild mit Schilddrüsenwerten brachte keinen durchschlagenden Erfolg. Auch eine Futterumstellung auf Pferdefleisch und Kartoffeln half nur der Haut, das Problem mit dem Ohr blieb. Das Ohr wurde auch mit Aurizon und Otomax behandelt aber ein richtiger Erfolg war nie dabei. Nach über einem Jahr haben wir es dann dabei gelassen täglich den Gehörgang trocken zu reinigen und solange keine Otitis mehr mitspielt bzw Donni sich nicht blutig kratzt auf jegliche Medikamentöse Therapie zu verzichten und seid dem Winter klappt es damit auch recht gut
Habe auch mit J. Zyta telefoniert bezüglich Allergie beim Dogo, eventuell kann er dir auch paar Tips geben oder gute TA empfehlen in deiner Nähe der Dogoerfahren ist...

Ansonsten gute Besserung!!!

LG
Silvi
__________________
"Es ist leichter ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!" (Albert Einstein)
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