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Hallo!
Wir selber lassen uns ja auch ungerne impfen, wenn es nicht wirklich notwendig und sinnvoll ist. Ich impfe derzeit auch ungefähr in jährlichen Abständen, bin aber froh, wenn hier andere Empfehlungen kommen würden. Wie lange die Abstände am besten wären, kann ich nicht beurteilen, aber da gibt es ja nun auch Fachleute für. Luna wurde das letzte Mal im Sommer 03 geimpft. Meine Tierärztin wollte sie bislang nicht impfen, da sie ab Mitte 04 nicht fit genug war und sie sagte, dass die Impfung sie momentan zu sehr belasten würde. Der Impfschutz sei momentan auf jeden Fall noch sicher genug. Es gibt etliche Tierärzte, die die Hunde auch dann impfen, wenn sie erkältet sind oder einen sonstigen Infekt haben. Das finde ich nicht gut. In der Humanmedizin ist dieses Vorgehen auch sehr unüblich... Da wird nicht einfach geimpft, wenn jemand krank/erkältet ist... Ebenso ist es doch mit der Entwurmung. Wie viele Tierärzte und Besitzer kippen einfach alle 6 Monate Antientwurmungsmittel in die Hunde rein. Und das, obwohl sie fast nie Würmer haben! Ich lasse den Kot meiner Hunde regelmäßig auf Würmer untersuchen und entwurme nur, wenn es wirklich sein muss und dann auch entsprechend der Wurmart. Luna z.B. hatte seit ca. 5 Jahren keine Würmer, wieso sollte ich sie denn dann immer wieder mit Medikamenten vollpumpen?! Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und die der Antiwurmmittel sind nun wirklich nicht ohne... Gruß, Simone |
Hallo
Impfplan: (sollte eingehalten werden) Im Alter von Impfung gegen ca. 6-8 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten ca. 8-10 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose ca. 10-12 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten ca. 12-14 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut jährliche Wiederholung (Achtfachimpfung bis fünf Jahre) Staupe, Hepatitis, zweierlei Formen von Leptospirose, zweifache Parvovirose, Zwingerhusten, (je nach Land)Tollwut Im höheren Alter reicht die Dreifachimpfung. Entwurmung: kann gut mit Knoblauch gemacht werden :) ;) Grundsätzlich sollten nur gesunde und parasitenfreie Tiere geimpft werden. Nur so ist mit genügend Abwehrstoffen zu rechnen. Alle Impfungen sind ein nur fast perfekter Schutz. Sie wirken nur, wenn bei erwachsenen Hunden mindestens alle sechs Monate eine Wurmkur (gegen Band-, Spul- und Fuchsbandwürmer) durchgeführt wurde. Dazu misst man das Gewicht des Hundes und stimmt darauf die Dosis ab (Regel: eine ganze Tablette pro Zehnkilo). Der Hund muss natürlich fieberfrei sein. Die Wirkung: er wird wahrscheinlich etwas Dünnpfiff haben. Welpen oder Junghunde sollten wegen des erhöhten Schnupperns an fremdem Kot und durch mehr Sozialkontakte zu anderen Hunden alle zwei Monate entwurmt werden. Eine Probe (es reicht wirklich eine Probe) des ausgedufteten Inhalts übergeben Sie per Plastiktüte dem Tierarzt/der Tierärztin, der auf Wurmbefall analysieren lässt. Die übelsten Wurmstätten sind nicht so sehr Wald und Flur, sondern Hundeplätze und vor allem die leidigen "freien" Klos in den Städten. |
... ich glaube urs das ist nicht dein ernst ????
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die jährliche wiederholung ist doch ein witz.... |
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aber wer´s glaubt.....*ankopffass* |
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Hallo!
Mhm, also ich glaube nicht an die Wirksamkeit von Knoblauch gegen Würmer. Es wäre schön, wenn man einen Wurmbefall so leicht behandeln könnte... Und ich kann wirklich nur warnen, mit Wurmbefall bei einem Hund leichtfertig umzugehen, da die Würmer auch für uns Menschen übertragbar sind und diese bei uns wirklich schlimme Schäden verursachen können! Ich habe ja geschrieben, dass ich keinen Hund grundlos entwurmen würde, da ich jedes unnötige Medikament ablehne, aber bei einem sicheren Wurmbefall gehe ich kein Risiko ein und wähle die schnellstmögliche Entfernung. Alternative Medizin finde ich gut, aber für mich sollte sie gut abgewägt werden. Änhlich ist es mit den Impfabständen und den Warnungen vor Impfungen. Ich finde nicht, dass man dieses Thema so locker behandeln sollte. Eileen, Du schüttelst den Kopf und verstehst nicht, wie Urs die derzeitig empfohlene Impfzeit nennen kann. Ich kenne mich bei den neuen Empfehlungen bzgl. Tierimpfungen nicht aus und auch hier halte ich die Einhaltung von 1jährigen Abständen für übertrieben, dennoch sollte man nicht leichtfertig damit umgehen. Nicht ohne Grund wird solange an solchen Abständen festgehalten und nun solange darüber diskutiert... Das gleiche Thema wird ja derzeit auch bei Imfpungen von Kindern diskutiert und hier werden von den Impfgegnern oft Kinder genannt, die einen Impfschaden erlitten haben bzw. gesagt, dass das Risiko z.B. an Masern zu erkranken heutzutage selten geworden ist. Aber warum ist dies selten geworden? Doch nur weil wir zumeist geimpft sind und somit die Krankheit selten geworden ist. Fehlt die Impfung, wird sie auch häufiger auftreten. Jeder Arzt, der einen Patienten mit einer Masernenzephalitis gesehen hat wird zur Impfung raten. Ich möchte hier nicht sagen, was nun richtig oder falsch ist - ich weiß es nicht-, aber ich möchte darauf hinweisen, dass es keine einfache Entscheidung ist oder sein sollte. Es gibt viele Punkte - für UND wieder! Man muss das Nutzen-Risiko gut abwägen. Hier muss doch jede Impfung gesondert betrachtet werden. Bei Tollwut z.B. halte ich eine besondere Vorsicht für sinnvoll... Gruß, Simone |
Eine jährliche Wiederimpfung, wie sie in Deutschland weitgehend noch durchgeführt wird, entspricht nicht mehr dem Stand der Wissenschaft, sondern beruht auf den Erfahrungen mit Imfpstoffen, wie sie in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts üblich waren. Die heutigen Impfstoffe gegen Viruserkrankungen bieten einen erheblich längeren Schutz, da sie meist sog. Lebendvakzinen darstellen; diese enthalten komplette Viren, die aber keine Krankheit mehr auslösen können ("attenuierte Viren"). Nach einer erfolgreichen Grundimmunisierung im Welpen- und Junghundealter erscheinen Impfungen im dreijährigen Abstand als ausreichend. Dies entspricht den Empfehlungen, wie sie im Frühjahr 2003 in den USA von der American Animal Hospitals Association (AAHA) veröffentlicht wurden. Für die Tollwutschutzimpfung allerdings ist derzeit noch in vielen Ländern (auch in Deutschland) eine jährliche Wiederholungsimpfung vorgeschrieben. Auch wird leider noch bei manchen Hundeveranstaltungen eine jährliche Impfung gegen Staupe vorausgesetzt. Im Zweifelsfall sollte man sich also zuvor mit dem Veranstalter in Verbindung setzen.
Da der Impfschutz gegen die meisten bakteriellen Erreger nur maximal ein Jahr anhält, wird in Risikogebieten eine häufigere Impfung gegen Leptospirose empfohlen. Besprechen Sie das unbedingt mit Ihrem Tierarzt. das ist ein auszug von prof.friedrich..seine homepage hab ich schon reingestellt... |
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