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Zitat:
Ausserdem schreibst du selbst, dass du nach Abschluss der Geschlechtsreife deine Tiere hast kastrieren lassen. Das bedeutet, die Tiere waren älter als 5 oder 8 Monate. Ich habe nicht gesagt, dass ich grundsätzlich gegen das kastrieren bin, aber gegen die Frühkastration. Warum lassen denn die meisten Leute ihre Hunde so früh kastrieren? - von den Tierheimhunden mal abgesehen. Kastration bei Rüden: Häufigster Grund - neben der Verhinderung der Fortpflanzungsmöglichkeit - ist bei Rüden die Unterbindung oder wenigstens Eindämmung unerwünschter Verhaltensweisen: Streunen, Aggressivität besonders gegenüber anderen Rüden und starke Harnmarkierungen oder gar sexuell krankhaftes Bespringen anderer Lebewesen oder Gegenstände. http://www.hundezeitung.de/top/top-89.html Eine Folge dieser krankhaften Modewelle, erwachsen werdende Hund genau daran zu hindern, wäre der - sicherlich eines Tages produzierbare - gigantische Welpe, der über die Welpenphase geistig nicht hinauskommt. Vielleicht ist diese humanpsychologische Entwicklung, übertragen auf den ältesten Menschenkulturfolger Hund, nur eine Flucht, sich mit der bösen Umwelt nicht auseinandersetzen und selbst am liebsten wieder in den schützenden Mutteruterus zurückkehren zu wollen. Ausdruck einer psychisch immer mehr unterentwickelten Gesellschaft, erst einmal am Liebling auf vier Beinen vollzogen? Mich ärgern die Neurosen von Menschen nicht, aber sie sollen die Hunde und andere Abhängige damit in Ruhe lassen. Ich halte daher Frühkastration nicht nur für sexual-, sondern für lebens- und tierfeindlich. Geändert von Carolina (23.05.2007 um 12:15 Uhr) |
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Den geistigen Status des Welpen bis ins hohe Alter hinauszuzögern ist Teil des Domestikationsgedanken (neotenie heisst's glaub ich).
Frühkastration halte ich auch für gefährlich. Würde sogar so weit gehen, dass man die Wachstumsphase abwarten sollte...siehe auch Probleme Eunuchen... Zur allgemeinen Diskussion um Kastration kann ich nur inhaltlich einen Bericht in der Zeitschrift Wuff wiedergeben, mit dem Fazit, dass es weder überwiegende Gründe pro als auch contra gibt. Gerade bei den Liebhabern des Hundesports ist doch eine deutliche Abneigung erkennbar. Obgleich beim Ärmelbeissen häufig aufgeführt wird, der Hund müsse zur Ausgeglichenheit seine Triebe ausleben dürfen (hetzen/packen/schütteln). Das Ausleben des Sexualtriebes kommt in der Argumentation leider immer zu kurz, bzw. wird verschiegen warum es genau da egal ist - das Hundi seine Triebe nie ausleben werden darf... Sehr inkonsequente Argumentation. Zweiter Aspekt das (teilweise) hypertrophierte Sexualverhalten, welches sich durch die Selektion der Zuchttiere durch den Menschen quasi selbst bedingt!
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Eine Frühkastration bei Hunden bewirkt, dass diese sich psychisch wie physisch nicht fertig entwickeln können und somit ihr infantiles Verhalten beibehalten. Zeigt ein Mensch dieselben Auffälligkeiten, z.B. infolge geistiger Zurückgebliebenheit, wird eine Psychische Behinderung diagnostiziert. Wer so was einem Lebewesen zuführt macht sich laut Gesetz straffällig. Ich bezeichne solche Menschen als Tierquäler.
Für mich gibt es überhaupt keinen nennbaren Grund einem Tier, egal ob Hund oder ein anderes Lebewesen, seiner geistigen und körperlichen Entwicklung zu berauben. Ich denke da wohl eher, dass der Befürworter solcher Verstümmelungen sich das falsche Tier, in diesem Fall Hunderasse, ausgesucht hat und Angst hat, dem Hund nicht gerecht zu werden – sprich keinen Vorzeigehund zu erhalten. Leider werden Molosser immer noch als grosse Schmusehunde angepriesen, was sie aber nicht sind. Es sind normale Hunde, die mit einer starken Persönlichkeit und eigenem Charakter ausgestattet sind, die eine konsequente Erziehung und Haltung erfordern. Leider zeigen meine täglichen Erlebnisse, dass erschreckend viele Hundehalter jeglicher Rassen völlig überfordert sind und eigentlich keinen Hund Halten dürften. Was liegt also näher, den liebevollen Welpen so zu behalten wie er ist: als einen liebeswürdigen grosser Dödel. |
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Ich bin auch dagegen Hunde kastrieren zu lassen, einzige ausnahme bilden für mich erbkranke hunde, ich konnte bei einem meiner Hunde sehen, ein rüde nach dem er mit 6 Monaten kastriert wurde, vorher war er total verträglich, hinterher hat er sich mit rüden überhaupt nivht vertragen, diese attackiert. komischerweise begann dies mit dem zeitpunkt der kastration.
Wenn man ein tier unbedingt kastrieren lassen sollte aus medizinisch notwendigen gründen, ect. sollte das meiner meinung nach nach der geschlechtsreife passieren. Ach ja, Marihuana auf bayrisch heisst "knaster" nicht kanaster. |
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