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Ich habe nicht viel Erfahrung mit Ausbildung, aber mein Mann kennt sich mit der Ausbildung besser aus. Mit allen Hunden haben wir dasselbe gemacht als sie dieses Alter erreichten, sie einfach daran erinnern wo sie in der Hackordnung stehen. Also ganz altmodisch Hund packen auf den Boden legen (nicht werfen...) und kurz am Boden halten bis sie sich beruhigt haben. Dann ganz normal weiter.
Wir erinnern an die Lektion täglich beim Abtrockenen nach dem Gassigehen, wozu alle Hunde sich immer hinlegen müssen. Das finden die Herren der Schöpfung meist nicht so toll wird aber gerade deshalb immer durchgezogen. Selbst wenn nur die Pfötchen naß sind. Mit Kräftemessen hat es nichts zu tun, ich wiege um die 50kg Hagen knapp 70... ![]() |
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Halte ich für unsinnig, egal wie groß oder klein der Hund ist, aber das soll hier ja nicht Thema sein ;-)
Meine Hündin ist jetzt fast 3,5 Jahre alt und hatte anfangs auch so Momente wo sie ein bisschen irre war. Teilweise hat sie das heute noch wenn sie sehr aufgeregt ist oder wenn sie frustriert ist weil ich übungshalber immer in entgegengesetzte Richtung laufe als sie. Ich ignoriere das, oder bleibe stehen und mache nichts bis so fertig ist mit dem rumspinnen, oder ich greife an die Stelle der Leine wo sie reinbeißen will, denn da merkt sie dann dass sie das mal besser lässt. Oder ich sage 1x laut mein Abbruch-Signal. Ansonsten hilft aber sicher auch eine spontane, spannende Beschäftigung / Aufgabe für den Hund! Oder nicht zu sehr loben, stattdessen vielleicht der neutrale Clicker! Musst du gucken, was vom Typ her am besten zu dir und deinem Hund passt :-) |
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Ja, es gibt bei den meisten sozial lebenden Tieren eine soziale Ordnung, abgesehen von Jungtieren die fast Narrenfreiheit haben. Wir halten das auch bei unseren Hundchen so. Das heißt die Chefin (Janna) bekommt Leckerchen zum Beispiel immer zuerst. Aber beiden Hunde wiederum wissen das sie heiß und innig geliebt werden, aber immer erst nach den Menschen kommen.
Egal wie verlockend er herumgewedelt wird, sie klauen den Babies zum Beispiel (fast) nie den Käse aus der Hand. Sie gehen nicht aufs Sofa oder Bett (höherer Liegeplatz) etc. Ich weiß nicht ob es an der Rang/Hackordnung liegt aber es ist wirklich einfach mit unseren Hunden zu leben. Auch Gassigehen ist für mich mit Zwillingskinderwagen und beiden Hunden keim Problem; was ja nicht selbverständlich ist. Von wegen veraltete Ratschläge. Es hat für unsere jetzigen zwei und viele, viele Rottweiler- und Bullmastiffrüden in der Vergangenheit funktioniert. Es tut dem Hund nicht weh, kann ihn nicht verletzen also ist das größte Risiko das es nicht funktioniert. Aber wie gesagt Hunde unterscheiden sich im Character und was für viele "passt" muß nicht für alle die richtige Antwort sein. Geändert von Suse (20.01.2012 um 08:43 Uhr) Grund: Nachtrag |
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also ich hatte das mit meinem rüden auch. es lag daran, dass ich ihm zuviel aufmerksamkeit daheim schenkte, zuviel lob draußen. es reicht ein normal gesprochenes "brav" bei meinem aus. er hat gemeint, er sei mir überlegen, er forderte seine streicheleinheiten ein und ging mir andauernd nach. außerdem ist er schnell frustriert. wir haben das auch mit am boden legen gemacht, ab und zu, wenn er wirklich zu fest gebissen hat. sonst nicht. das ständige ignorieren und viele suchspiele haben uns geholfen. er hatte im training solche auszucker, am hundeplatz und im freilauf. heute ist es eigentlich komplett weg, den letzten auszucker hatte er vor einem dreiviertel jahr. und jetzt ist er 5 jahre alt. also es ist hinzukriegen. das ist das einzige schwere problem was wir mit ihm haben.
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@ Jule
so wie du das schreibst macht es wirklich Sinn und keine Angst ich gehöre nicht zu der Sorte die einen Hund mit stumpfer Gewalt erziehen möchte. @ Mila Unsere "Diskusionen" sehen wie folgt aus: Lennox spackt rum, das heisst er springt mich (oder meine Töchter) wer gerade mit ihm unterwegs ist an, oder schnappt zur Leine, oder zum Arm. Dann wird sofort stehen geblieben, Komando Sitz oder Platz, das hängt immer davon ab ob wir an einer befahrenen Straße oder mehr Richtung Feld unterwegs sind. Meist führt Lennox das Komando auch sofort aus um dann in der nächsten Sekunde weiter aufzudrehen. Da ich ihn aber mit diesem Komando eher beruhigen möchte wiederholt sich das ganze 3 bis 5 mal danach geht es dann mit dem Komando Fuß weiter. @ all Jiiippppeeee, heute morgen ging der Gassigang zum ersten Mal diese Woche ohne Probleme. Da mir von all euren Ratschlägen das mit dem ignorieren am besten gefallen hat, habe ich da schon mittwoch abend mit angefangen. Ich saß am PC, Lennox in seinem Körbchen neben mir, er wollte aber eigendlich viel lieber zu meiner Tochter aufs Sofa. Bei jedem Versuch von Lennox zu meiner Tochter aufs Sofa zu kommen, das sind nur ca 2-3 Meter vom Pc entfernt, bin ich sofort aufgestanden und habe ihm wortlos und ohne Blickkontakt klargemacht, das er in seinem Körbchen zu bleiben hat (abgeschaut bei Cesar Milan, auch wenn nicht alles was er macht toll ist, das mit dem Raum beanspruchen klappt prima). Beim Gassigang heute morgen bin ich einfach stur meinen Weg gegangen, hab ihn auch nicht lange schnüffeln lassen und siehe da wir hatten keine Ausraster heute morgen. Jetzt muss ich das nur noch meinen Töchtern (18 + 22 Jahre) klarmachen, denn für Lennox sind die beiden einfach nur sein lebendiges Spielzeug, woran meine Damen aber selber schuld sind, denn als Lennox zu uns kam war er ja "soooooo süüüüüßßßßßßßß" und man hat ihm so ziemlich alles durchgehen lassen. Und wie das bei der Jugend heut so ist, was die Eltern sagen ist eh alles Quatsch, unsere Kinder können und wissen alles besser und erst wenn gar nix mehr geht müssen Mama u. Papa wieder helfen (und das nicht nur beim Umgang mit dem Hund). Ok, ich denke ich bin auf einem gutem Weg, danke allen für ihre Tips und hoffe das ich auch Lennox Pubertät noch überstehe, bei unseren Mädchen hab ich es ja auch geschafft, auch wenn ich manchmal glaube die sinde beide noch nicht durch. Gruß Elke |
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![]() Zitat:
![]() Setz weiter Grenzen! Nenn es auch gerne wie Du magst! Das Ergebnis zählt! ![]() |
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Das Beispielsweise ist wirklich völlig veraltet und längst widerlegt.
Wenn ein Hund zur Ressourcen/Platzverteidigung neigt, wäre es natürlich besser ihn nicht mit auf die Couch zu lassen, wenn er sich aber ohne Probleme von dort verweisen lässt, gibt es überhaupt keinen Grund warum er nicht mit drauf dürfte, es sei denn man möchte es nicht, wegen der Haare oder aus anderen persönlichen Gründen. Es gilt mittlerweile als erwiesen, dass der/die "Rudelführer" nicht unbedingt eine erhöhte Ruheposition einnehmen, sondern dass man sich Ruheplätze teilt, dort intensive Sozialpflege betreibt und miteinander ruht. Das müssen nicht nur die Familienoberhäupter zusammen sein, sondern bezieht auch die mit ein zu denen man sich besonders hingezogen fühlt. Sicher ist es wichtig, dass man mit seinem Hund alles machen kann. Und wenn ein Hund sich dagegen wehrt, sollte man das auch üben. Aber wenn es gefestigt ist, ist es überflüssig es immer und immer wieder zu widerholen, um so klarmachen zu wollen, welchen Rang er in der Familie bekleidet. Sowas läuft in der Regel ganz natürlich ab (beim Bürsten und Bauch kraulen zum Beispiel) und muss nicht extra künstlich forciert werden. Ich denke nicht, dass es bei Euch etwas damit zu tun hat, dass Eure Hunde regelmäßig umgedreht werden oder nicht auf die Couch dürfen, sondern dass es bei Euch grundsätzlich stimmt. Und das würde sich auch nicht verändern würde, wenn Eure Hunde mit auf die Couch dürften und ihr die Rückendrehprozedur aufgeben würdet. ...
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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