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Er kann natürlich durchaus unsicher sein, dadurch kann ein sowieso vom Charakter her wachsamer Hund sich sogar noch extremer verhalten.
Meine Hündin ist auch unsicher, dass würde man ihr aber nicht anmerken, wenn sie jemanden vertreiben will. Wenn ich sie lassen würde, hätte ich genau das gleiche Problem. Auf jeden Fall hat der Hund den Eindruck, dass er regeln muss wer rein darf und wie sich der Besuch im Haus verhalten muss und das würde ich auf keinen Fall erlauben. Unsere muss auf ihrem Platz liegen, wenn jemand an der Türe ist oder hereinkommt und erst wenn sie entspannt ist, darf sie den Besuch begrüßen. Ich glaube sie ist auch froh darüber, dass sie das an mich abgeben kann, trotzdem muss ich mich nach wie vor konsequent verhalten. Eurem würde ich keinesfalls erlauben bei Besuch auf der Couch zu liegen, er sollte in seinem Korb liegen. Nur wenn er absolut entspannt ist dürfte er bei mir den Besuch begrüßen, wenn es zu verantworten ist. Genauso liegt der Hund im Korb, wenn der Besuch auf Toilette geht, wenn notwendig, gesichert. Und ich würde üben, üben und nochmals üben, dass Menschen sich in Eurer Wohnung frei bewegen dürfen. Den Hund würde ich dabei ebenfalls auf seinem Platz sichern, solange bis er daran gewöhnt ist. Aber dazu würde ich Euch auch einen guten Trainer empfehlen. Denn ihr werdet höchstwahrscheinlich auch aversive Erziehungsmittel nutzen müssen und die sollte ein Trainer punktgenau einzusetzen zeigen, damit es nicht am Ende mehr schadet als nützt. Deshalb möchte ich dazu jetzt auch nichts schreiben. Bedenkt, die meisten Beißunfälle mit Hunden passieren im häuslichen Umfeld und die meisten hätten sicher auch nicht gedacht, dass Hund wirklich und tatsächlich zubeißt. Es ist sehr wichtig, dass der Hund begreift, dass ihr die Dinge regelt und nicht er. ...
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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Was gibts denn daran nichts zu verstehen?
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Nicht unbedingt, genau. Aber da es sich um ein individuelles Lebewesen handelt, kann es auch sein, dass er aus Unsicherheit die Kontrolle nicht aufgeben will oder noch Einiges was wir bis jetzt noch nicht bedacht haben. Nicht unbedingt schließt nämlich andere Möglichkeiten nicht vollkommen aus oder? Für mich liest es sich auch so, als ob der Hund da die Hosen anhat wenn Besuch kommt. Ich finde aber das man oberflächlich sehr häufig diesen Eindruck gewinnen kann, wenn ein HH von Problemen mit dem Hund erzählt und dass man bei näherem Hinschauen dann sehr oft einen ganz anderes Bild bekommt. Mir wäre es daher zu riskant die Intention des Hundes von hier aus ohne Zweifel zu beurteilen, weil daran auch die Vorgehensweise zur Korrektur hängt. Zitat:
Zitat:
Aber ich kann meinen Hund auch einschätzen und weiß wie ich mich wann verhalten muss (zumindest bisher). Ich hätte aber auch kein Problem damit einen Trainer in Anspruch zu nehmen, wenn ich es als notwendig erachten würde. Für Menschen die mit ihren Hunden allein nicht weiterkommen, gibt es glücklicherweise heute erfahrene Menschen, die sie zur Hilfe heranziehen können. Das ist doch auch gut so oder nicht? Zitat:
Was man auch lernen kann, wenn es einem nicht angeboren ist oder man nicht die Möglichkeit hatte da hineinzuwachsen. Ich finde es super, wenn man dann so ehrlich zu sich selbst ist und sich Hilfe holt, wo man allein nicht weiterkommt. Zitat:
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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Zitat:
was spricht eigentlich dagegen dies zu geniesen und zu schweigen? ![]() Lob jedem, der sich eingesteht/erkennt, daß er evtl. ein bißerl Hilfe braucht und sich diese holt. Von der sportlichen Seite gesehen: Es wird wenig Naturtalente geben, die sich Ski kaufen, sich auf den nächsten schneebedeckten Berg stellen und elegant runterschwingen .... |
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Meine Blödbacke hat anfangs auch geknurrt bei Besuch ging dabei aber rückwärts.
Heutzutage bedrängt er manchmal Besuch mit Aufdringlichkeit. was Du beschreibst ist auch ein bedrängen auf dem Sofa und mit der Pfote, ich erlaube meinem sowas nicht weil doch viele meiner Besucher dem nicht gewachsen sind. |
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Zitat:
Es gibt auf jeden Fall einige Punkte, die ich als sehr kontrovers ansehe, wie auch geschrieben. Aber eigentlich ist zu diesem Thema alles gesagt, zumindet aus meiner Sicht.
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LG Heinz Man kann in einen Hund nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihm herausstreicheln. |
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Mir fällt keine andere ein, als dass ein Hund der sich so verhält wie beschrieben, jemanden aus seinem Territorium vertreiben und wenn das nicht geht, sie kontrollieren will will. WARUM der Hund aber so handelt, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt, da gibt es durchaus mehrere Möglichkeiten. Bemerkst Du den Unterschied? Bin aber auch gern bereit das zu revidieren, wenn es noch andere Möglichkeiten gibt, ich lerne auch gern dazu. ...
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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Man muss es nur richtig formulieren!
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