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Wir haben redds mit 13monaten bekommen und er hatte kaum erziehung.
und im großen und ganzen hat er auch schon sehr viel gelernt. Noch mal zur Hundeschule es war so.Redds war an der Leine aber ich habe sie dann abgemacht um "bleib" zu üben und dann ist er durch gegangen, ich habe die anderen Hunde nicht gesehen.Du fragst wie er auf andere Rüden los geht.Er rennt auf sie zu geht dann mit den vorder Beinen runter bellt und knurrt in anderen Situation drückt er sie runter.ich hoff das du das so verstehen kannst weiß nicht wie ich das anders darstellen soll. Ein kommando haben wir auch ,was er auch tut wenn ich pfeife kommt er auch oder lässt los. Mir geht es doch hier bei um das verhalten was er im solchen Momenten hat. Das kenne ich nicht von Ihn.Und das macht mir halt kopfschmerzen.Ich wollt wissen wie ihr damit umgehen würdet oder was ich tun kann.Das es an der Erziehung liegt mach sein dann gibt mir Tipps was ich im solchen Momenten tun kann. Die Hundeschule ist schon ok,er hat schon viel gelernt. |
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Durch eine Kastration wird sich sein Verhalten mit Sicherheit nicht ändern.Dadurch kann man lediglich testosterongesteuertes Verhalten ändern, sein Ungehorsam gehört nicht dazu.
Ein kommando haben wir auch ,was er auch tut wenn ich pfeife kommt er auch oder lässt los. Offensichtlich nicht, sonst hättest Du das Problem ja nicht. Grundsätzlich, sicher den Hund mit einer langen Leine. Das "Bleib" kannst Du auch an einer 10m Leine üben. In Gebieten, in denen Du mit Hundebegenungen rechnen mußt, leine ihn an. Auch wenn er nur spielen will, durch seine Größe, sein Gewicht kann er kleinere Hunde ungewollt verletzen. Ihr habt den Hund ja erst seit ca. 3 Monaten. Könnte es sein, dass sein Verhalten weniger mit der Pubertät,als vielmehr mit Euch zu tun hat? Könnte es sein, dass er euch jetzt "ausgelotet" hat und weiß, ich kann mich so verhalten, da pasiert ja nix? Welche Konsequenzen hat sein Fehlverhalten für ihn? Nach deiner Beschreibung lernt der Hund momentan nur eines, ich muß nicht oder erst beim 5. Ruf kommen. Ich wiederhole mich: übe mit dem Hund Richtungswechsel an der langen Leine. Zieht er beim Spaziergang an der Leine, bleibe stehen, beachte den Hund nicht,spreche ihn nicht an, bewegt er sich auf dich zu, die Leine wird locker, gehts du weiter. Fortsetzung folgt
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Gruß Vom Acker Anne & Co. In Blues we trust, Blues will never die |
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Fortsetzung
Arbeitest du mit Futter, bekommt er für richtiges Verhalten als Belohnung Futter? Wenn ja, laß ihn hungern, Futter bekommt er nur noch für getane "Arbeit". Außerdem würde ich dir das Buch von Katharina empfehlen http://www.molosserforum.de/showthread.php?t=2925 Übe mit den Hund ohne Ablenkung alle Kommandos, besonders das Abrufen, das Komm,das Bleib. Klappt das ohne Ablenkung sehr gut, machst du mit leichter Ablenkung weiter und steigerst die Ablenkung langsam.
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Gruß Vom Acker Anne & Co. In Blues we trust, Blues will never die |
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Zitat: "Durch eine Kastration wird sich sein Verhalten mit Sicherheit nicht ändern.Dadurch kann man lediglich testosterongesteuertes Verhalten ändern, sein Ungehorsam gehört nicht dazu."
Wir hatten ähnliche Probleme mit unserem Dicken. Unsere Tierärztin empfahl uns erst einmal eine "chemische Kastration". Bedeutet, dass eine Spritze ihn vorübergehen kastriert. Hier könnte man dann sehen, ob wirklich sein Hormonspiegel Anlass für sein Rüpeltum ist. Gruß Ceci Geändert von ceci (06.02.2007 um 13:37 Uhr) |
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Zitat:
Ich finde das eine gute Idee wenn man sich die Kastration wirklich überlegt. @Zera Aber hin und wieder gibt es ja Zeiten, da scheint der Hund alles vergessen zu haben was man ihm beigebracht hat. Da heißt es nochmal von vorne anfangen. Vielleicht habt ihr ja grad so eine Phase. Grüßle Franzi |
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Zera,
Du solltest auch weniger auf das Umfeld,andere Hunde, Jogger,Radfahrer ect. achten. Konzentriere dich auf deinen Hund, beobachte deinen Hund genau. Merkst du ihm an, dass er auf Entfernung etwas anvisiert, breche das sofort ab. Im Notfall mit einem Richtungswechsel ohne vorherige Ansage. Es ist ganz einfach, belohne richtiges Verhalten.Zeigt der Hund auch unaufgefordert "erwünschtes Verhalten",z.B. intensiven Blickkontakt, sofort überschwenglich loben. Gewöhnt euch an, ihn sporadisch zu euch zu rufen, ihn zwischendruch einfach mal anzuleinen. Wir reden immer von mangelnder Bindung des Hundes an den Menschen, von mangelnder Aufmerksam des Hundes. Wie soll ein Hund uns gegenüber aufmerksam sein, wenn wir permanent unaufmerksam sind? Natürlich ist Reddy in der "Rüpelphase", ich vermute aber, das eigentliche Problem liegt bei euch. Davon abgesehen durchlaufen Hunde zwei Rüpelphasen, meine zumindest, die erste so mit 6-9 Monaten, die zweite dann mit 13-18 Monaten.Die erste ist viel schlimmer als die Halbstarkenphase. Lernt es, Reddy auch mal zu ignorieren. Kommt er an und will mit euch spielen oder verlangt nach Aufmerksamkeit, ignoriert ihn. Kein Blickkontakt, kein streicheln, keine Ansprache. Ist schwer,ich weiß, aber es funktioniert. Verweist ihn im Haus einfach mal auf seinen Platz. Da muß er dann bleiben,bis ihr ihm erlaubt wieder aufzustehen. Ihr habt einen riesigen, 80Kg Hund an der Leine, der muß einfach gehorchen.
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Gruß Vom Acker Anne & Co. In Blues we trust, Blues will never die |
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Hallo,
ich kann deine Panik gut verstehen. So einen Rüden hatte ich auch mal. Vor dem Kauf des nächsten Hundes hatte ich dann richtig angst und habe mir vorher wahllos ein paar Erziehungsbücher gekauft. Wir haben unseren neuen Welpen dann von Anfang an komplett nach dem Buch von Jan Fannell "Mit Hunden sprechen" behandelt. Dazu waren wir in einer sehr sanften Hundeschule. Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir unseren alten Rüden komplett falsch behandelt haben. Er war "Chef" im Haus und völlig überfordert. Liebe Grüße, Mola |
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@Zera
Aber hin und wieder gibt es ja Zeiten, da scheint der Hund alles vergessen zu haben was man ihm beigebracht hat. Da heißt es nochmal von vorne anfangen. Vielleicht habt ihr ja grad so eine Phase. Grüßle Franzi[/QUOTE] Nicht so ganz...da heisst es einfach nur: Augen zu und durch...und in der Erziehung genauso weiter machen wie bisher. Nicht härter werden einfach nur konsequent sein. Ansonsten schließe ich mich Anne an. |
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