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Hallo an alle,
vielen Dank erstmal für Eure Ausführungen. Irgendwo habt Ihr alle recht. Leider ist bei uns die Situation so, dass wir kaum Familie haben (keine Kinder, Eltern schon verstorben, Geschwister weit entfernt). Freunde oder Homesitter kämen bei Amon gar nicht infrage. Er hat einen sehr großen Wach- und Schutzinstinkt, so dass sich ein "Fremder" bei ihm im Haus nicht aufhalten könnte. Wir sind immer noch dabei, mit ihm daran zu arbeiten, dass er unsere Bekannten, die zu Besuch kommen, akzeptiert. Das ist zwar schon viel besser geworden, aber für eine Betreuung im Haus brauchen wir bestimmt noch lange Zeit. Wobei man auch noch bedenken muss, dass nicht jeder in der Lage ist, einen 60 Kg-Hund zu bewältigen. Die Hundepension ist wirklich sehr gut, 5.000 qm Auslaufgrundstück, mehrere kleine Häuser (beheizt und mit guter Sicht nach draußen) für einen oder mehrere Hunde, die nach Verträglichkeit zusammen spielen können. Auch wenn tierärztlich etwas wäre, wird der hauseigene Tierarzt verständigt, die Inhaberin der Pension (Tiertherapeutin) macht einen sehr guten Eindruck. Züchterin ist sie nicht. Ich denke, dass Amon dort in guten Händen ist und trotzdem wird mir nur bei dem Gedanken an die Trennung schon ganz anders. Herzliche Grüße und einen guten Rutsch ins Jahr 2006 Dogomama Geändert von Dogomama (30.12.2005 um 09:01 Uhr) |
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das würde wohl jedem so gehen, der eine enge Beziehung zu seinem Hund hat und weiß, wie unendlich ein Hund leidet, wenn er aus dem Rudel "ausgestoßen" wird. Denn wir können unserem Hund nicht erklären, warum er nun "abgeschoben" wird, auch können wir ihm nicht erklären und ihn damit trösten, dass wir in einer Woche gut erholt und gut gelaunt wieder zu ihm kommen und ihn aus der fremden Umgebung "erlösen" und ihn da rausholen werden. Da hilft es auch nichts und man kann sich diesen freiwillig selbst geschaffenen "Zustand" auch nicht damit "schön reden", dass der Hund "bestens" untergebracht wird, er wird als "Ausgestoßener" im Tierheim oder Tierhotel "die Welt nicht mehr verstehen" und "leiden wie ein Hund"! So ist das eben. Da der Hund vom Hundehalter abhängig ist, muß er sich wohl oder übel auch den Urlaubsplänen der Besitzer fügen. So schlimm das für ihn auch sein mag, er kann sich dagegen nicht wehren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Hundebesitzer das "Problem Urlaub" lösen: 1.) Einige entsorgen den Hund über das Tierheim oder lassen ihn töten oder setzen ihn einfach aus. 2.) Einige "stellen" den Hund vorübergehend in einer Hundepension ab. 3.) Einige finden Freunde und Bekannte, die sich um den Hund kümmern. 4.) Wahre Hundefreunde fahren nur dort hin und suchen sich ihr Urlaubsziel entsprechend aus, wo sie ihren Hund mitnehmen können. Denn ohne Hund ist der Urlaub für diese Hundefreunde kein Urlaub. "Hundepensionen" sind m.E. insbesondere nur für den Notfall gedacht. "Urlaub" ist kein Notfall sondern sogar ganz hervorragend mit Hund planbar. Urlaub mit dem Hund ist bei entsprechender Planung "das Sahnehäubchen" für Hund und Hundehalter. Ich spreche aus 30jähriger "Hundeurlaubserfahrung". Wer zwingt Euch, in den Urlaub zu fliegen und den Urlaub ohne Hund zu verbringen? Wenn ihr nicht gezwungen werdet, warum wollt ihr ohne Hund Urlaub machen? Gruß Yves Geändert von Bullmastiff (29.12.2005 um 15:48 Uhr) |
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im großen und ganzen schließe ich mich Deinen Ausführungen an...jedoch gibt es immer Situationen in denen es gut ist eine top Pension an der Hand zu haben. In meinem Fall mußte ich beruflich für 4 Tage nach England, Hund in den Flieger und mitnehmen...wäre in meinen Augen stressiger gewesen als 4 Tage Pensionsunterbringung. Mein Freund mußte beruflich leider nach Süddeutschland und Österreich, Hund 12 Stunden ins Auto, Zeitdruck im Nacken und einen atopischen Hund im Auto? Sie wäre dann zwar bei ihrem Herrchen gewesen, der hätte aber kaum Zeit für sie gehabt...also war für uns alle diese Art der (verteilten) Unterbringung die beste und stressfreiste. Was Urlaube angeht, so kommen die für uns nur mit Hund in Frage. Aber Erkrankungen oder berufliche Reisen wären für mich immer ein Grund eine gute Pension meines Vertrauens in der Hinterhand zu haben. |
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die vermenschlichung lässt mal wieder grüßen. die allermeisten hunde haben wenig bis garkeine probleme, die hunde, die wirkliche probleme haben sind jene die 24 stunden bemuttert werden vom halter und sich dementsprechend nicht mehr als hund "fühlen" und manche tierheimhunde. den meisten hunden macht es spaß endlich mal hund sein zu dürfen. ich denke viele halter währen ensetzt wie mancher hund in einer pension aufblüht und wie es ihm taugt.
ca. 70% - 80% der hunde finden einen pensionsaufenthalt toll und steigen immer wieder gerne aus dem auto und schauen die besitzer mit dem ***** nicht mehr an. also, mach dir keine allzu großen gedanken, es ist wirklich so das die allermeisten hunde es wirklich viel besser verkraften als man meint. Geändert von Monika (29.12.2005 um 16:44 Uhr) |
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![]() Ich selber würde meine Hunde wohl nur im äußersten Notfall in eine Pension geben... zum einen weil z.B. Demona als Flaschenkind extrem auf uns fixiert ist...zum anderen weil ich einen Urlaub ohne Hunde nicht genießen könnte. Lieber verzichte ich auf den Urlaub (wie ich das gut 10 Jahre getan habe), als dass ich meine Mädels "verlasse". ![]() Grüßlies, Grazi |
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Hat "Dogomama" diesbezüglich ein "schlechtes Gewissen", spricht das für sie. Würde ihr Hund in dem Hundehotel nicht leiden sondern regelrecht "aufleben", spräche das gegen "sie" und ihre praktizierte Hundehaltung, oder sehe ich das falsch? Eure (Monika und Grazi) Beispiele (Vorwurf der Vermenschlichung) hinken auf das was ich auszudrücken versuchte ganz erheblich. Natürlich gibt es Hunde, die sich in einer Hundepension wohler fühlen als "zu Hause". Aber von solch armen Kreaturen bin ich nicht ausgegangen sondern von Hunden, die "ohne Vermenschlichung" im prima eingespielten Umfeld ein perfektes "Hundeleben" (insbesondere ohne Parfüm, ohne Messer und Gabel, ohne Schleifchen und Tatar auf dem Teelöffel!!!) führen dürfen. Und diese Hunde leiden ganz einfach, wenn sie aus dem intakten Rudel gerissen werden, ist das Rudel nicht intakt, ist der Aufenthalt im Tierheim oder Hundehotel für manche Hunde selbstverständlich eine Erlösung. Sollten wir "Dogomama" wirklich eine solche negative Ausgangslage unterstellen und annehmen, ihr Hund würde im Hundehotel nicht leiden? |
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3.) Einige finden Freunde und Bekannte, die sich um den Hund kümmern.
4.) Wahre Hundefreunde fahren nur dort hin und suchen sich ihr Urlaubsziel entsprechend aus, wo sie ihren Hund mitnehmen können. Denn ohne Hund ist der Urlaub für diese Hundefreunde kein Urlaub. "Hundepensionen" sind m.E. insbesondere nur für den Notfall gedacht. "Urlaub" ist kein Notfall sondern sogar ganz hervorragend mit Hund planbar. Urlaub mit dem Hund ist bei entsprechender Planung "das Sahnehäubchen" für Hund und Hundehalter. Ich spreche aus 30jähriger "Hundeurlaubserfahrung". Wer zwingt Euch, in den Urlaub zu fliegen und den Urlaub ohne Hund zu verbringen? Wenn ihr nicht gezwungen werdet, warum wollt ihr ohne Hund Urlaub machen? Gruß Yves[/QUOTE] 100 prozentig Deiner Meinung. Pit. |
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wilson war auch schon 3 tage in der hundepension.wir haben hier nämlich auch eine ganz tolle mit grossem bauernhof und immer nette hündinnen da.wir bekamen nämlich eine 3tägige schiffsreise geschenkt und da konnte er wahrhaftig nicht mit.
ihm ging es da sehr gut,dürfte sogar mit seiner freundin zusammen im beheizten zwinger schlafen.es tat ihm gut,seine schreckhaftigkeit manchen geräuschen gegenüber hat sich dort enorm gebessert. soweit du der hundepension vertraust,sehe ich keinen grund ihn nicht dorthin zu bringen.ich würde es immer wieder tun,da ich meine hundepension seit jahren kenne,mein erster hund auch 2mal da war und bekannte von mir ihre grossen hunde dort auch hinbringen.mal ehrlich....wer nimmt schon selbst im feundeskreis nen anderen hund für ne woche dir ab????zumal alle in mietswohnungen mit kindern leben und kaum hundeerfahrung haben??? |
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