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kairos 10.05.2012 13:59

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Knubbel (Beitrag 322272)
das ist mir ein bißchen wischi waschi:sorry:
Ich kann nicht das eine Extrem mit dem anderen vergleichen. Ich spreche von ausgewogener Ernährung, die nicht auf´s Milligramm und den Milliliter berechnet ist.

die Frage wurde mir im Übrigen immer noch nicht beantwortet.

Mich würde echt interessieren, ob es Leute gibt, die mit Feinwaage und mlMeßbecher ihr Essen zubereiten, bzw. schon in jungen Jahren Prophylaxe für diverse Alterungserscheinungen betreiben. Ich meine damit Nahrungsmittel zur Verhinderung von Arthrose, Herzkreislauf-Erkrankungen, Makuladegeneration usw. Literatur und immer neue Erkenntnisse darüber gibt es ja in Mengen:hmm:

:ok::04: Genau was ich auch denke! und meiner Meinung nach auch Peppi...

Jule69 10.05.2012 14:40

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Knubbel (Beitrag 322272)
das ist mir ein bißchen wischi waschi:sorry:
Ich kann nicht das eine Extrem mit dem anderen vergleichen. Ich spreche von ausgewogener Ernährung, die nicht auf´s Milligramm und den Milliliter berechnet ist.

die Frage wurde mir im Übrigen immer noch nicht beantwortet.

Mich würde echt interessieren, ob es Leute gibt, die mit Feinwaage und mlMeßbecher ihr Essen zubereiten, bzw. schon in jungen Jahren Prophylaxe für diverse Alterungserscheinungen betreiben. Ich meine damit Nahrungsmittel zur Verhinderung von Arthrose, Herzkreislauf-Erkrankungen, Makuladegeneration usw. Literatur und immer neue Erkenntnisse darüber gibt es ja in Mengen:hmm:

Ist das nicht einfach ein Verhalten derer, die noch Unsicher sind? Und einfach aus dem Bedürfnis heraus geboren es "richtig" zu machen? Sollte man es nicht einfach nur mit einem Augenzwinkern quittieren? Ich kann mir nicht vorstellen das irgendjemand der mit der Materie vertraut ist, immer noch die Feinwaage rausholt und so ein Brimborium veranstaltet :hmm:. Genausowenig macht man sich wohl irgendwann Gedanken darüber welchen Namen "das Kind" trägt.
Es geht doch (mir zumindest) in erster Linie darum, die Hunde von dem FeFu-Fraß zu verschonen. :lach4:

Peppi 10.05.2012 14:47

AW: hilfen barfen junghund
 
@Jule: Aber ist das nicht auch bezeichnend für einen Trend in der Hundehaltung? Keiner traut sich mehr etwas zu entscheiden? Alles ist geprägt von der Angst etwas falsch zu machen, weiter oben kommt sogar die Frage, was wäre wenn Omma Hilde den Schäfer nicht nur mit Brotkanten gefüttert hätte (obgleich die Lebenserwartung der Hunde gesunken ist und eigentlich alles für Omma Hilde spräche).

Jeder ist auf der Suche nach der Bedienungsanleitung für den Hund.

Ich finde das nimmt mittlerweile beängstigende Formen an...


Natürlich hat man als Neuling Angst. Ich mache auch weniger den Neulingen einen Vorwurf, als den Leuten die großzügig mit Tipps um sich werfen, obgleich sie selber noch im gleichen Stadium stecken.

Und wenn man den Leuten sagt: "Komm mal runter, bevor Dein Hund verhungert, wird es Dir sicher auffallen", dann ist man der Buhmann!

Das ist doch Banane. :sorry:

Cira 10.05.2012 15:47

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Jule69 (Beitrag 322281)
Ist das nicht einfach ein Verhalten derer, die noch Unsicher sind? Und einfach aus dem Bedürfnis heraus geboren es "richtig" zu machen? Sollte man es nicht einfach nur mit einem Augenzwinkern quittieren? Ich kann mir nicht vorstellen das irgendjemand der mit der Materie vertraut ist, immer noch die Feinwaage rausholt und so ein Brimborium veranstaltet :hmm:. Genausowenig macht man sich wohl irgendwann Gedanken darüber welchen Namen "das Kind" trägt.
Es geht doch (mir zumindest) in erster Linie darum, die Hunde von dem FeFu-Fraß zu verschonen. :lach4:

Genau.
Bei mir war es zumindest so und ich habe auch miterlebt, wie sich viele in den Listen oder auch privat weiterentwickelt haben.

Erstmal wird einem ja von der Futtermittelindustrie vorgebetet, wie schwierig es ist Hunde und Katzen selbst zu ernähren und auch heute höre ich das noch, wenn ich mich mit jemanden darüber unterhalte.
Gestern noch von meiner Nachbarin, die auch warnend meinte, dass man damit soviel falsch machen könne.
Man hat es den Menschen eben auch sehr viele Jahre lang erfolgreich eingeredet.

Wenn man sich dann schon "zutraut" das Futter selber herzustellen, weil man mitbekommt, dass viele andere es auch erfolgreich tun, will man auf keinen Fall Fehler machen, die die Tiere hinterher ausbaden müssen und deswegen sind viele Anfangs eben sehr sehr genau. Viel genauer, als mit ihrer eigenen Ernährung.

Ich finde es aber auch gar nichts schlecht, wenn man sich, statt die FF-Tüte aufzureißen, mal richtig mit der Ernährung seines Tieres beschäftigt, die Sicherheit kommt dann langsam von ganz allein und dann wird man meist auch viel entspannter.

@Bonsai
Das war auch zur Anfangszeit, als ich begonnen habe meine Katzen roh zu ernähren.
Es ist manchmal recht schwierig für Katzen das Futter ausgewogen zusammenzustellen, da viele von ihnen mäkelig sind und ihr Futter sehr schnell ablehnen, wenn man ihnen Kräuter etc. darunter mischt.
Ich weiß nicht, wie oft es im Müll gelandet ist, bzw. der Hund sich gefreut hat, weil sie wieder mal irgendwas ablehnt haben. :hmm:
Wobei sie das rohe Fleisch pur sehr gern gefressen haben.
In der Gewöhnungszeit gab es dann halt ein Vitamipräparat dazu, weil es MIR damit besser ging. ^^

...

BÖR 10.05.2012 15:50

AW: hilfen barfen junghund
 
@ Jule
obwohl ich schon seit mehr als einem Jahr barfe, bin ich dennoch Anfänger, weil ich ja bis vor Kurzem Komplettbarf gefüttert habe.

Mein Freund hat gestern Pansen aus dem Tiefkühler geholt, obwohl heute eigentlich der Kehlkopf dran wäre. Muß ich mir jetzt Sorgen machen?;):kicher:

BÖR 10.05.2012 15:57

AW: hilfen barfen junghund
 
@Cira

bei Katzen und den Miniportionen sehe ich auch ein, daß man eine Waage braucht bis man die Mengen so aus dem Handgelenk schüttelt.
Aber bei einen 60kg Hund kommt es doch nicht auf´s Gramm geschweige denn auf´s Milligramm an.

@ Peppi

das ist das Problem, wenn man alles richtig machen will und sich informiert. Je mehr man sich schlau macht, desto mehr Gewitter im Kopf:hmm:

Peppi 10.05.2012 16:01

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Knubbel (Beitrag 322292)
Mein Freund hat gestern Pansen aus dem Tiefkühler geholt, obwohl heute eigentlich der Kehlkopf dran wäre. Muß ich mir jetzt Sorgen machen?;):kicher:

:schreck:

Cira 10.05.2012 16:33

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Knubbel (Beitrag 322295)
@Cira

bei Katzen und den Miniportionen sehe ich auch ein, daß man eine Waage braucht bis man die Mengen so aus dem Handgelenk schüttelt.
Aber bei einen 60kg Hund kommt es doch nicht auf´s Gramm geschweige denn auf´s Milligramm an.

Nö, kommt es wirklich nicht.
Cira kriegt ja auch nach Augenmaß und auch mal was nicht so gesundes, soweit sie es verträgt.
Aber wenn es jemandem die nötige Sicherheit bei der Ernährung seines Hundes gibt, kann ich das tolerieren.
Ich muss dann i.d.R. innerlich grinsen und an mich denken.
Das gibt sich eh irgendwann von allein (meistens).
Und schaden tuts ja auch nicht.
Ich finds schlimmer, sich gar keine Gedanken zu machen und planlos irgendein FF zu füttern.

...

Bonsai 10.05.2012 17:02

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Peppi (Beitrag 322282)
Keiner traut sich mehr etwas zu entscheiden?

Woraus leitest du das ab? In keinem Beitrag hier fand ich auch nur einen Ansatz für diese Frage.
Ich finde, es ist vielmehr so, dass sich viele anderen Einstellungen gegenüber öffnen, Fragen stellen und Meinungen austauschen um sich und die Haltung/ den Umgang zu verbessern.

Zitat:

Zitat von Peppi (Beitrag 322282)
Alles ist geprägt von der Angst etwas falsch zu machen, weiter oben kommt sogar die Frage, was wäre wenn Omma Hilde den Schäfer nicht nur mit Brotkanten gefüttert hätte (obgleich die Lebenserwartung der Hunde gesunken ist und eigentlich alles für Omma Hilde spräche).

Und? Ist die Frage unberechtigt?
Davon abgesehen ist doch sicher klar, dass der Satz nicht unbedingt eine Frage darstellen sollte, sondern eher eine Verdeutlichung womit man es bei der Fütterung allgemein zutun hat: etwas Ungewissem, von dem man nicht vorhersagen kann, was sie bringen wird und was nicht.

Zitat:

Zitat von Peppi (Beitrag 322282)
Jeder ist auf der Suche nach der Bedienungsanleitung für den Hund.

Ich interpretiere das vollkommen anders. 'Jeder ist auf der Suche nach dem für ihn ansprechendsten Umgang mit dem Hund'.

Zitat:

Zitat von Peppi (Beitrag 322282)
Und wenn man den Leuten sagt: "Komm mal runter, bevor Dein Hund verhungert, wird es Dir sicher auffallen", dann ist man der Buhmann!

Dramaqueen. Niemand hat etwas dergleichen behauptet oder angedeutet.. :kicher:

Zitat:

Zitat von Cira (Beitrag 322290)
Bei mir war es zumindest so und ich habe auch miterlebt, wie sich viele in den Listen oder auch privat weiterentwickelt haben..

Warum ist es eine 'Weiterentwicklung', wenn man aufhört genau zusammenzustellen, was der Hund braucht?


Bei aller Liebe: ich verstehe nicht, warum man das genaue Zusammenstellen so arg verurteilt.
Solange ich niemanden zu etwas zwinge oder unter Druck setze, indem ich sage 'du, du, du, dein Hund krepiert dir noch weg!!' kann ich doch so füttern wie ich will oder?
Mittlerweile wird mindestens genauso ein Brimborium um das Brimborium gemacht, wie das Brimborium selbst.
Warum?
Ist es schlimm alles auszurechnen?
Nein.
Tut es jemandem weh?
Nein.
Verunsichert es jemanden?
Vielleicht. Aber wenn man sich wirklich für die Ernährung intressiert wird man damit leben können sich eine Nacht hinzusetzen und sämtlichen Bedarf auszurechnen, oder nicht?
Ist es heuchlerisch sich selbst nicht so optimal zu versorgen wie den Hund?
Nein. Für mich selbst treffe ich die Entscheidungen, der Hund kann sich nicht selbst ernähren und entscheiden.
Ich finde es klasse wenn man sich gründlich damit auseinandersetzt und ich bedaure mit meiner Einstellung der 'Buhmann' sein zu müssen. :kicher:

Peppi 10.05.2012 17:05

AW: hilfen barfen junghund
 
Zitat:

Zitat von Bonsai (Beitrag 322311)
ich verstehe nicht, warum man das genaue Zusammenstellen so arg verurteilt.

Soweit waren wir schon! :kicher:


:feminist:


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