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  #1 (permalink)  
Alt 06.05.2012, 19:18
Benutzerbild von diva-bianca
Baron / Baronin
 
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Frage Bitte um Hilfe beim Barfen eines Junghundes

guten tag ihr lieben, ich lese mich nun schon seit tagen durchs forum und google ist auch schon heiss gelaufen

ich möchte meine hope (cane corso, 6 monate, 35 kg, 63 cm) nun barfen.habe mich dann auch im barfshop bei uns in mülheim eingedeckt. oel,zusätze fleisch etc. leider war die barfbroschüre für junghunde ausverkauft.so habe ich mich an die emfehlung der verkäuferin und an einen junghundplan gehalten, aber die mengen die man findet sind sooooo unterschiedlich. das geht los mit der berechnung der gesamtmenge,da sagt der eine plan 3% der andere 4% und ein anderer sogar 6%. das ist in futtermenge schon echt krass das geht los bei gesamt 1000gr bis 2400 gr.

boh schrecklich, ich will da keine wissenschaft draus machen, die verkäuferin im barf shop sagte das auch.


daher jetzt die frage an euch, hat noch jemand im kopf wie er seinen jungen hund gebarft hat, vielleicht auch noch einen futterplan.
da wäre ich mir sicherer, denn bei euren wauzis hat es ja geklappt und die sind gesund und propper, im netz kann ja jeder was reinstellen, aber stimmt das auch. bekomme das buch leider erst freitag daher wäre mir bis dahin schon mal geholfen von euch infos oder pläne zu bekommen. alle pläne die ich hier im forum gefunden habe sind für erwachsene oder für welpen. also wenn ihr mir helfen könnt dann bitte last euch nicht aufhalten ich freue mich.
liebe grüsse bianca

Geändert von Grazi (11.05.2012 um 21:56 Uhr) Grund: aussagekräftigere Überschrift
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Alt 06.05.2012, 19:22
Benutzerbild von Conny-und-Bruno
Fürst / Fürstin
 
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Standard AW: hilfen barfen junghund

Guck mal hier, das Boxerforum hat einen wunderbaren BARF Rechner, einstellbar für alle Alterklassen, Gewichte, Aktivität ect. Daran habe ich mich immer orientiert und bin wunderbar damit zurecht gekommen
http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php
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Alt 07.05.2012, 12:51
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 18.469
Standard AW: hilfen barfen junghund

Zitat:
Zitat von diva-bianca Beitrag anzeigen
boh schrecklich, ich will da keine wissenschaft draus machen,
Dann tu es doch nicht!

Zu fett = zu viel Futter

Zu dünn = zu wenig Futter


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Alt 07.05.2012, 23:04
Benutzerbild von Bonsai
König / Königin
 
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Standard AW: hilfen barfen junghund

Hmm.. nett gedacht, was ist aber mit dem Ca- Bedarf? Dem ausgewogenen Verhältnis der Öle und Fettsäuren?

Ein klein wenig einlesen würde ich mich schon.

Ich persönlich habe es immer so gehandhabt, dass ich mich im Internet über den Nährstoffbedarf des Hundes schlaugemacht habe, bei Bedarf oder Unklarheiten meine TÄ zu Rate gezogen habe und dann im Nährwerterechner einen Plan zusammengestellt habe.
Ich habe dann also sämtliche für mich in Frage kommenden Zutaten in die Suchmaschine geschmissen, aufgeschrieben und dann dazugeschrieben wieviel von welchem Nährwert darin (in 100gr) vorhanden ist. So konnte ich recht flexibel und gelassen an den Plan herangehen und trotzdem sicherstellen, dass mein Hund optimal (zumindest so gut wie möglich) versorgt wird.
Natürlich musste ich mich auch einwenig in die Wechselwirkungen (z.B. zwischem Omega 3 und Omega 6) einlesen, allerdings habe ich das recht 'grob' gemacht und den Mittelweg als Leitfaden genommen.
Rausgekommen ist eine ellenlange Liste mit Zutaten, die mir sagt wieviel wovon worin ist.
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Alt 08.05.2012, 11:04
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 10.04.2007
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Standard AW: hilfen barfen junghund

Zitat:
Zitat von Bonsai Beitrag anzeigen
Hmm.. nett gedacht
Richtig. Das kommt früher oder später aber von ganz alleine, wenn man den Markt (und das Internet) verstanden hat! Gewisse Voraussetzungen sollten allerdings schon gegeben sein!

Also: Weiterhin fein wiegen was Tante Käthe auf Ihrer Barf-Seite so ausgerechnet hat und sich ab und zu mal fragen, wie es der Hund ins Jahr 2013 geschafft hat!

Oder kurz: SELBER kurz nachgedacht!
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Alt 09.05.2012, 07:59
Benutzerbild von Cira
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 14.10.2010
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Standard AW: hilfen barfen junghund

Zitat:
Zitat von Bonsai Beitrag anzeigen
Hmm.. nett gedacht, was ist aber mit dem Ca- Bedarf? Dem ausgewogenen Verhältnis der Öle und Fettsäuren?

Ein klein wenig einlesen würde ich mich schon.

Ich persönlich habe es immer so gehandhabt, dass ich mich im Internet über den Nährstoffbedarf des Hundes schlaugemacht habe, bei Bedarf oder Unklarheiten meine TÄ zu Rate gezogen habe und dann im Nährwerterechner einen Plan zusammengestellt habe.
Ich habe dann also sämtliche für mich in Frage kommenden Zutaten in die Suchmaschine geschmissen, aufgeschrieben und dann dazugeschrieben wieviel von welchem Nährwert darin (in 100gr) vorhanden ist. So konnte ich recht flexibel und gelassen an den Plan herangehen und trotzdem sicherstellen, dass mein Hund optimal (zumindest so gut wie möglich) versorgt wird.
Natürlich musste ich mich auch einwenig in die Wechselwirkungen (z.B. zwischem Omega 3 und Omega 6) einlesen, allerdings habe ich das recht 'grob' gemacht und den Mittelweg als Leitfaden genommen.
Rausgekommen ist eine ellenlange Liste mit Zutaten, die mir sagt wieviel wovon worin ist.
Das habe ich am Anfang auch mit meinen Katzen gemacht, ich hatte mir sogar eine Präzisionswaage zugelegt, mit der man kleinste Mengen abwiegen kann, für die zerstampften Vitaminzusätze, usw.
Ich habe mit dem Barfen über meine Katzen begonnen und war lange Zeit Mitglied einer Katzemailingliste, wo solche Dinge bis ins kleinste Detail diskutiert wurde.
Das gab mir Anfangs auch Sicherheit, weil ich ja nichts falsch machen wollte.
Geschadet hat es nicht, auch wenn ich heute keine künstlichen Vitamine mehr zusetzen würde, aber genützt hat es jetzt auch nicht mehr, als eine ganz "normale" Ernährung, außer mir, indem es mich beruhigt hat.
Über meine Hunde und die Hundeliste, bin ich dann nach und nach entspannter mit dem Thema geworden und heute mache ich mich garnicht mehr verrückt.
Es ist Nahrung, die muss nicht erst essbar gemacht werden und braucht auch nicht bis in kleinste Deatil ausgerechnet zu werden, wie das Calcium/Phosphor Verhältnis, etc.
Ein grober Überblick sollte wirklich reichen.

Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass der Hund nach wie vor weitgehendst Carnivore ist, eine Ernährung die darauf beruht, am gesündesten für ihn ist und die Mahlzeiten für meinen Hund (und meine Katzen) danach ausrichte.


Ich habe ein paar Grundsätze, die ich beachte und die halte ich pi mal Daumen ein.
Ca. 1/3 Fleisch (2x die Woche fetten Fisch), ca. 1/3 Gemüse, und im Wechsel 3x Wöchentlich ca. 1/3 fleischige Knochen oder Pansen/Blättermagen.
Wird der Kot zu fest und dabei hell (Knochenkot), gibts weniger Knochen.

Im Wechsel gibts verschiedene kaltgepresste Öle und Kräuter, im Sommer frisch, im Winter getrocknet als Kräuter/Algenmix.
Ich gebe täglich noch Hagebutten frisch oder getrocknet hinzu (haben viel Vitamin C), des öfteren gemahlene Nüsse unters Futter und ab und zu etwas Salz hinein oder stattdessen Käsewürfelchen, die gibts dann als Belohnung.
An einem Tag in der Woche gibt es Milchprodukte (Naturjoghurt, Hüttenkäse, Quark) mit Obst und rohen Eiern.

Cira verträgt keine Innereien, deswegen bekommt sie jeden Tag etwas Lebertran.


Ich mische jeden Tag 1kg Fleisch, Gemüse und die anderen Sachen in einer großen Schüssel und davon bekommt sie verteilt auf 2 Mahlzeiten soviel, dass sie ihre Figur behält.
Wird das Geschirr enger, bekommt sie weniger, wirds zu locker, bekommt sie was mehr.

...
__________________
Linda

Empfehlenswerte Hundeliteratur:
http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2

Geändert von Cira (09.05.2012 um 08:04 Uhr)
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  #7 (permalink)  
Alt 09.05.2012, 10:15
Benutzerbild von diva-bianca
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Zitat:
Zitat von Conny-und-Bruno Beitrag anzeigen
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http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php
danke
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Alt 09.05.2012, 10:17
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Zitat:
Zitat von Bonsai Beitrag anzeigen
Hmm.. nett gedacht, was ist aber mit dem Ca- Bedarf? Dem ausgewogenen Verhältnis der Öle und Fettsäuren?

Ein klein wenig einlesen würde ich mich schon.

Ich persönlich habe es immer so gehandhabt, dass ich mich im Internet über den Nährstoffbedarf des Hundes schlaugemacht habe, bei Bedarf oder Unklarheiten meine TÄ zu Rate gezogen habe und dann im Nährwerterechner einen Plan zusammengestellt habe.
Ich habe dann also sämtliche für mich in Frage kommenden Zutaten in die Suchmaschine geschmissen, aufgeschrieben und dann dazugeschrieben wieviel von welchem Nährwert darin (in 100gr) vorhanden ist. So konnte ich recht flexibel und gelassen an den Plan herangehen und trotzdem sicherstellen, dass mein Hund optimal (zumindest so gut wie möglich) versorgt wird.
Natürlich musste ich mich auch einwenig in die Wechselwirkungen (z.B. zwischem Omega 3 und Omega 6) einlesen, allerdings habe ich das recht 'grob' gemacht und den Mittelweg als Leitfaden genommen.
Rausgekommen ist eine ellenlange Liste mit Zutaten, die mir sagt wieviel wovon worin ist.
danke, hab mir das buch von swanje simon gekauft, werde mich danach richten
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  #9 (permalink)  
Alt 09.05.2012, 10:19
Benutzerbild von diva-bianca
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Zitat:
Zitat von Cira Beitrag anzeigen
Das habe ich am Anfang auch mit meinen Katzen gemacht, ich hatte mir sogar eine Präzisionswaage zugelegt, mit der man kleinste Mengen abwiegen kann, für die zerstampften Vitaminzusätze, usw.
Ich habe mit dem Barfen über meine Katzen begonnen und war lange Zeit Mitglied einer Katzemailingliste, wo solche Dinge bis ins kleinste Detail diskutiert wurde.
Das gab mir Anfangs auch Sicherheit, weil ich ja nichts falsch machen wollte.
Geschadet hat es nicht, auch wenn ich heute keine künstlichen Vitamine mehr zusetzen würde, aber genützt hat es jetzt auch nicht mehr, als eine ganz "normale" Ernährung, außer mir, indem es mich beruhigt hat.
Über meine Hunde und die Hundeliste, bin ich dann nach und nach entspannter mit dem Thema geworden und heute mache ich mich garnicht mehr verrückt.
Es ist Nahrung, die muss nicht erst essbar gemacht werden und braucht auch nicht bis in kleinste Deatil ausgerechnet zu werden, wie das Calcium/Phosphor Verhältnis, etc.
Ein grober Überblick sollte wirklich reichen.

Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass der Hund nach wie vor weitgehendst Carnivore ist, eine Ernährung die darauf beruht, am gesündesten für ihn ist und die Mahlzeiten für meinen Hund (und meine Katzen) danach ausrichte.


Ich habe ein paar Grundsätze, die ich beachte und die halte ich pi mal Daumen ein.
Ca. 1/3 Fleisch (2x die Woche fetten Fisch), ca. 1/3 Gemüse, und im Wechsel 3x Wöchentlich ca. 1/3 fleischige Knochen oder Pansen/Blättermagen.
Wird der Kot zu fest und dabei hell (Knochenkot), gibts weniger Knochen.

Im Wechsel gibts verschiedene kaltgepresste Öle und Kräuter, im Sommer frisch, im Winter getrocknet als Kräuter/Algenmix.
Ich gebe täglich noch Hagebutten frisch oder getrocknet hinzu (haben viel Vitamin C), des öfteren gemahlene Nüsse unters Futter und ab und zu etwas Salz hinein oder stattdessen Käsewürfelchen, die gibts dann als Belohnung.
An einem Tag in der Woche gibt es Milchprodukte (Naturjoghurt, Hüttenkäse, Quark) mit Obst und rohen Eiern.

Cira verträgt keine Innereien, deswegen bekommt sie jeden Tag etwas Lebertran.


Ich mische jeden Tag 1kg Fleisch, Gemüse und die anderen Sachen in einer großen Schüssel und davon bekommt sie verteilt auf 2 Mahlzeiten soviel, dass sie ihre Figur behält.
Wird das Geschirr enger, bekommt sie weniger, wirds zu locker, bekommt sie was mehr.

...
vielen dank für deinen ausführlichen bericht, du hast mich genau da bestätigt und unterstützt wo ich es brauchte, habe mir das buch von swanie simon gekauft und sie handhabt es auch so danke nochmal
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  #10 (permalink)  
Alt 09.05.2012, 10:23
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Zitat:
Zitat von Peppi Beitrag anzeigen
Richtig. Das kommt früher oder später aber von ganz alleine, wenn man den Markt (und das Internet) verstanden hat! Gewisse Voraussetzungen sollten allerdings schon gegeben sein!

Also: Weiterhin fein wiegen was Tante Käthe auf Ihrer Barf-Seite so ausgerechnet hat und sich ab und zu mal fragen, wie es der Hund ins Jahr 2013 geschafft hat!

Oder kurz: SELBER kurz nachgedacht!
danke , hab ich auch verstanden. selber denken kann ich schon und na klar wer lesen kann ist klar im vortei, tue ich auch. ich dachte nur das vielleicht jemand seine eigenen erfahrungen mitteilen würde, damit man sich austauschen kann. das haben ja zum glück auch einige getan. denn dafür ist ein forum doch da, davon lebt ein forum finde ich. lg bianca
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