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Ich verurteile es ja nicht, ich schmunzel nur ein wenig drüber, weil ich es übertrieben finde und weil es mich an meine erste Rohfütterzeit erinnert, also schmunzel ich zum Teil auch über mich selbst. Dass Du es so handhabst, dafür habe ich vollstes Verständnis, das schrieb ich doch auch. Allerdings sollte Dir bewusst sein, dass niemand exakt den genauen Bedarf eines Hundes kennt, dass ist noch nie genau ermittelt worden und wird es auch nicht werden, weil es unmöglich ist. Man kann die Ernährung nicht an Gramm und Microgramm festmachen, sie beruht auf Beobachtungen, Erfahrungen und Vermutungen im einem weitgesteckten Rahmen. Auch die Angaben auf den Fertigfutterpackungen sind reine Schätzungen, die darauf zurückführen. Von daher ist jede Rechnerei diesbezüglich zum Scheitern verurteilt, allein schon allein deshalb weil der Bedarf eines jedem Individuum anders ist und dazu auch noch schwankt. Hinzu kommt, dass sämtliche Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel, die man füttert ebenfalls schwanken. Von daher ist gar nichts anderes, als ein grober Überblick möglich. Zitat:
Mach ruhig, wenns Dich beruhigt. ![]() ...
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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Oder was war noch unklar? Zitat:
Wenn nicht, worüber reden wir denn dann hier die ganze Zeit? ![]() Zitat:
Irgendworan orientiert sich die Futtermittelindustrie mit ihren Werten und Tabellen doch auch, woran sonst, als an einem gewissen Bedarf des Tieres? Es geht mir auch gar nicht darum "mal eben so" völlig ohne Sinn und Verstand roh zu füttern. Einen groben Überblick sollte man meiner Meinung nach schon im Auge haben. Für mich ist der Hund auch kein Müllschlucker oder Vertilger von Resten der Menschen, sondern immer noch Carnivore, das schrieb ich weiter oben ja auch bereits. Zitat:
Ich ging aber jetzt davon aus, dass wir allgemein vom gesunden Hund ausgehen. Nicht von kranken oder welchen die bestimmte Nahrungskomponenten nicht oder nur schlecht vertragen und die aufgrunddessen besonders ernährt werden müssen. Zitat:
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Also entspann Dich wieder, ich will Dir nichts. ![]() ...
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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Eigentlich bin ich recht entspannt.
![]() Ich finde es nur sehr intressant. ![]() Weil er sich genau nach dem Bedarf meines Hundes richtet. Und den haben 'wir' ja mittels einiger Tests erfahren. Die Futtermittelindustrie richtet sich nach dem Standart, der aber, wie du schon sagtest, nur den Durchschnitt angibt und nicht auf jeden Hund zutrifft. Daher macht es mMn schon Sinn sich da hinter zu klemmen. Also.. es ist aufjedenfall nicht sinnlos. ![]() Und daher meine Frage. Und ich glaube auf Seite 1 schrieb ich das hier: Zitat:
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Okay, prima.
![]() Ich habe bei meinen Hunden und Katzen auch ab und zu mal zur Kontrolle ein großes Blutbild anfertigen lassen, vor allem am Anfang, die waren immer im guten Rahmen. Deswegen genügt es mir inzwischen genügt sie zu beobachten, was sie vertragen und was nicht, wie sie aussehen und ob es ihnen gutgeht. ...
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Linda ![]() Empfehlenswerte Hundeliteratur: http://www.amazon.de/Hunde-sind-ande...9632424&sr=1-2 |
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der Bedarf von Hunden und Katzen ist sehr, sehr genau bekannt. Es gibt riesige Futtermittelfirmen die selbst forschen und die Universitäten weltweit. Natürlich gibt es individuelle Unterscheide aber auch darüberist viel bekannt. Das Hunde und Katzenfutter den nicht immer entspricht liegt an wirtschaftlichen Gründen (bessere Qualität kostet eben mal Geld) und Verbraucherwünschen (z.B. Fischmehl und Hefezellwände) will kein Verbraucher haben. |
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Ein Schulkollege von mir hat nach seinem Studienabschluss einen Forschungsauftrag von Masterfoods erhalten. Darin ging es darum, den Nachweis zu erbringen, dass Schokolade gegen Krebs hilft. Nur um sich mal bildlich vorstellen zu können, wie rum das in der Forschung manchmal läuft...
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Klar zahlt die Industrie schon mal eine Studie und die kommt dann für das eigene Produkt gut raus. Aber dann würden die Unis ja nur an kommerziellen Produkten forschen. Sachen wie MOS (Hefezellwände) gibt es aber von vielen Herstellern das heißt wenn die Unis daran arbeiten ist es nicht im Interesse genau einer Firma. Stoffwechsel unterscheidet sich individuell aber Hühner können Milchzucker nie verstoffwechseln und junge Hunde immer. Also gibt es vieles was man erforschen kann. Klar wird es immer Hunde geben die eher ansetzen als andere bei gleicher Futtermenge, aber generell ist der hund sehr, sehr gut erforscht. Die Proteinmengen im Hundefutter sehen sie meisten als zu hoch, aber leider kaufen wohl viele Hunde und Katzenfutter über das Etikett und fordern diese Werte. Und nur weil einer so 'nen Job hatte, oder ein paar Dutzend in der Amerikanischen Tabakindustrie heißt das nicht die ganze Branche ist böse. Das wäre ja so als würde man sagen alle Molosser beißen.
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Zur Gangart der Unis: Der Staat vergibt aber nicht regelmäßig Forschungsaufträge, so daß "private" Fördergelder zwingend notwendig sind... und die Motivation kann man sich ja meistens an 5 Fingern abzählen! Als nächstes "Katzen würden Mäuse kaufen". Die erste Version wurde zurück gezogen. Gründe sind Dir ja sicherlich bekannt. Ich hab die "zensierte" Version. Die ist immer noch voller heftiger Schuldzuweisungen gegen die Arbeitsweise von Futterindustrie und allem was damit zusammenhängt. Eben auch die Unis und Hochschulen. Frage: Wenn das nicht stimmt, warum mussten diese Hinweise nicht auch nachträglich aus dem Buch genommen werden? Ich hab meine eigene Theorie und ein Blick auf unser Spezialkatzenfutter (gem. Tierarzt) bestärkt mich in meiner Annahme! Bitte nicht persönlich nehmen!
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Hab das Buch nicht gelesen und mich nicht näher mit der Futtermittelindustrie befasst, allerdings wäre das jetzt so meine erste logische Schlussfolgerung. |
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