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  #1 (permalink)  
Alt 04.09.2012, 17:45
Benutzerbild von Cira
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

Zitat:
Zitat von Scotti Beitrag anzeigen
Kohlenhydrate ist nicht zwangslaeufig= Getreide.
Die TS redet an einer Stelle von Getreidefrei, an Anderer von fast Kohlenhydratfrei.
Achso.
Hatte es jetzt auf meinen Post bezogen.
Zitat:
Nur Fleisch macht auf Dauer krank. Nicht sofort, aber irgendwann.
Ich weiß nicht ob das stimmt.
Ich bin ja auch nicht dafür nur Fleisch zu füttern, ich halte Gemüse für sehr wertvoll und ich denke unsere Hunde können es auch gut verwerten.
Aber es gibt Naturvölker die ernähren sich allein von Fleisch und sind gesünder als wir Zivilisationsvölker.
Ich lege da den Fokus wirklich auf eine zu kohlehydratreiche Ernährung als Auslöser für viele gesundheitliche Probleme.
Zitat:
Ein Hund ist in der Zeit die er beim Menschen lebt an dessen Futter angepasst worden, er ist kein reiner Fleischfresser.
Das sehe ich absolut nicht so, abgesehen davon dass die Zeit für eine echte Anpassung viel zu kurz war, ist die gesündeste für jeden Organismus immer noch die Urernährung, sowie für Menschen als auch für all unsere Haustiere.
Wobei Hunde wie Wölfe ja nie reine Fleischfresser waren.
Zitat:
Wobei ich mich frage was das mit dem Getreide verbannen eigentlich soll.
Ein Hund kann gut mit Getreide klarkommen, es sei denn er hat eine Unvertraeglichkeit oder eine Allergie, mir ist das zu hysterisch mit dieser Getreidephobie. (Nicht auf dich bezogen Jule, sondern allgemein)
In geringen Maßen sehe ich Getreide auch nicht als ungesund, wenn es vertragen wird.
Zuviel davon macht aber krank, auch weil stattdessen weniger wertvollere Nahrung gegessen/gefüttert wird.
Mais z.B. enthält fast nichts Wertvolles für den Organismus, wogegen Maiskeime sehr viele Vitamine und gesunde sekundäre Nährstoffe enthalten.
Reis ist nur dann für den Organismus gesund, wenn das Silberhäutchen nicht entfernt wurde.
Behandelter Reis sind leere Kalorien, etc.pp.

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Geändert von Cira (04.09.2012 um 17:48 Uhr)
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Alt 04.09.2012, 18:59
Benutzerbild von BÖR
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

wir haben ja auch einen partiellen Allergiker.
Alles was zu viel, bzw. zu oft hintereinander gefüttert wird, darauf reagiert er.

Deswegen gibt es bei uns abwechslungsreiches Futter und seine Haut ist supertoll, naja bis auf die blöden Grasmilbenbeulen.

Jedenfalls sollen Lamm und Pferd am wenigsten Allergien auslösen, wir haben Lamm und Rind gefüttert und es war in Ordnung, jetzt geht auf einmal auch wieder Huhn.
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Alt 04.09.2012, 19:05
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

welche naturvölker sollen sich denn lediglich von fleisch ernähren? meines wissens führt derartiges essverhalten zum tode...
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Alt 04.09.2012, 19:31
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

Zitat:
Zitat von bmk Beitrag anzeigen
welche naturvölker sollen sich denn lediglich von fleisch ernähren? meines wissens führt derartiges essverhalten zum tode...
Natural Born Grillers!


Aber "Zeit zur kurz"???
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Alt 04.09.2012, 19:49
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

Zitat:
Zitat von Peppi Beitrag anzeigen
Natural Born Grillers!


Aber "Zeit zur kurz"???


A Propos Urernaehrung, was ist denn die Unsere?
Kraeuter, Obst und Gemuese vor Erfindung der Waffen? Oder doch das rohe Fleisch? Oder das gebratene Fleisch was wir nach "Erfindung" des Feuers gegessen haben?

Ich hab noch kein stichaltiges grundsaetzliches Argument gegen etwas Getreide gefunden, abgesehen natuerlich von allergischen Faktoren, die gibt es aber ja auch bei Fleisch.
Ein zu viel ist immer Mist, ob ich nun die BSD mit Getreide ueberlaste, oder die Niere mit zu viel Phosphor.
Gemuese ist alkalisierend, also auch doof. Hmmmm....

Geändert von Scotti (04.09.2012 um 19:58 Uhr)
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Alt 04.09.2012, 20:03
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

die Grasmilben sitzen im Moment überall, im Rasen an den Feldern und Wegen. Die Larven setzen sich anscheinend auf die Haut und müssen, wenn man dagegen allergisch ist, tierisch jucken und zwar bis zu 2 Wochen
Bör hat die typischen Stellen: Beine und Leisten, die er dann natürlich benagt weil es so juckt.
Angeblich kann man die Viecher sehen, nur sind die rötlich und Bör´s Fell auch.
Festgestellt hat es meine THP mit Bioresonanz, sie hat es dann auch therapiert. Es ist gewaltig besser geworden, da er vorher den ganzen Rücken voller Borken hatte. Wenn die dann abgeheilt waren, sah er aus, als ob die Motten über ihn hergefallen wären
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  #7 (permalink)  
Alt 05.09.2012, 10:53
Benutzerbild von Cira
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

Zitat:
Zitat von Peppi Beitrag anzeigen
Natural Born Grillers!

Zitat:
Zitat von bmk Beitrag anzeigen
welche naturvölker sollen sich denn lediglich von fleisch ernähren? meines wissens führt derartiges essverhalten zum tode...
Nein, zum Tode führt es offenbar nicht, man kann, wie es scheint, ganz normal davon leben.

Habt ihr mal die Doku Sternenflüstern gesehen?
Drei deutsche Familien, die ins tiefste Sibierien, nahe des Polarkreises, gezogen sind, um dort drei Monate in einer kleinen Dorfgemeinschaft zu leben.
Zusätzlich haben sie einige Tage bei einem Nomaden-Völkchen "die Nenzen" verbracht, die noch weiter im Eis leben und bis vor nicht langer Zeit sogar ausschließlich von ihren Rentieren ernährten (einige tun es immer noch) vom (rohen) Fleisch und Blut der Tiere.
Gemüse, Obst, Getreide wachsen am Polarkreis nicht, auch keine Bäume für Feuerholz, nur karges Gras und Flechten für die Ernährung der Rentiere. Geld besitzen sie i.d.R. nicht.
Zivilisationskrankheiten wie Krebs, etc. kannten sie nicht.
Das Fatale ist, dass sie jetzt an der Zivilisation, die immer näher kommt, aus mehreren Gründen, auszusterben begonnen haben.
So wie die Nenzen leb(t)en seit Jahrtausenden auch andere Völker, wie z.B. die Samojeden, Inuit, Massai, Samen und noch mehr.

http://www.ig-samojede.ch/downloads/h_d_w_samojeden.pdf
Zitat:
Zitat von Scotti Beitrag anzeigen

A Propos Urernaehrung, was ist denn die Unsere?
Kraeuter, Obst und Gemuese vor Erfindung der Waffen? Oder doch das rohe Fleisch? Oder das gebratene Fleisch was wir nach "Erfindung" des Feuers gegessen haben?
Ich denke an die Zeit als wir noch auf den Bäumen herumgeklettert und langsam heruntergekommen sind, da wo wir uns als Jäger und Sammler betätigt haben, so wie es der Mensch in Claudias letztem Post beschreibt.

Wird mittlerweile auch vielen kranken Menschen als Kost empfohlen, um wieder gesund zu werden.

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Geändert von Cira (05.09.2012 um 11:05 Uhr)
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Alt 05.09.2012, 12:10
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

Gibt aber wohl einen Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und dem Zeitpunkt, als er angefangen hat Nahrung zu "garen". Und als der sesshaft geworden ist und angefangen hat Ackerbau zu betreiben, werden sich auch die Fressgewohnheiten der Hunde geändert haben... so wegen des Abfalls...

Und das ist schon ein paar Wochen her...


Hab ich gehört...

Aber die "nur Fleisch" Theorie wäre zumindest mal ne Rechtfertigung...
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  #9 (permalink)  
Alt 05.09.2012, 13:19
Benutzerbild von Cira
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: BARF Futtermittelallergie

Nee, das denke ich nicht.
Was wohl richtiger ist, dass durch den Anbau von Getreide usw. größere Bevölkerungsgruppen ernährt werden konnten, das heißt solange es keine Missernten gab, starben weniger an Hunger.
Allerdings war die Lebenserwartung zu dieser Zeit nicht höher, ich glaube ca. 40 Jahre, wenn ich mich nicht täusche.
Daran hat sich nicht viel geändert, bis zum Fortschritt der Medizin, der Sauberkeit und die Anwendung der Sterilisation bei Kranken.
Damit konnten Seuchen wie die Pest, Cholera, etc. und Parasiten bekämpft werden, die Gebährenden (und Kinder) überlebten viel häufiger.

Dass der Organismus der Menschen sich immer noch nicht an die extrem vielen Kohlenhydrate gewöhnt hat, unter anderem, aber zum großen Teil, in den Zivilisationskrankheiten wieder, wahrscheinlich ist der Zeitraum einfach zu kurz oder aber es gehört zu den Bausteinen, an denen wir dann irgendwann austerben.
Auf der einen Seite erkranken wir an grauenvollen Krankheiten, wie Krebs, MS, Alzheimer, und so weiter und so fort, auf der anderen Seite wird das Siechtum durch die Medizin extrem verlängert.
Wer ist denn heute noch richtig gesund?
Und wie leben die Menschen, die wirklich gesund sind?
Bei den Hunden ist das nicht viel anders.

Hunde könnten unter unserer Obhut mittlerweile eine viel höhere Lebenserwarrtung haben.
Ein Wolf in Freiheit hat bereits eine Lebenserwartung bis zu 16 Jahren (je nachdem wie günstig die Lebensumstände sind), in Gefangenschaft ca. 20 Jahre.
Dass Hunde bei uns im Schnitt 10 Jahre alt werden ist eigentlich erbärmlich.
Klar spielt die Zucht auch eine Rolle, aber auch dem Organismus die richtige Nahrung zuzuführen und dazu gehören beim Hund sicher keine größeren Mengen von Getreide oder andere Formen von KH.
Sicher bewahrt es sie in ärmlicheren Gefilden vor dem Hungertod, was natürlich vorzuziehen ist, aber gesund alt werden ist was anderes.
Und die Ernährung der Eltern zeigt sich auch wieder in der Gesundheit und Lebenserwartung der Nachkommen.

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  #10 (permalink)  
Alt 05.09.2012, 13:27
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Ich glaub an das was ich gelesen hab.
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