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Leider weiß ich wie das ist. Macht euch keine Vorwürfe wegen der Chemo, die Realität zeigt leider, auch mit Chemo beträgt die Überlebenszeit kaum mehr als 4-6 Monate.
Denkt nur daran, es geht ganz schnell, zögert dann nicht, sondern erlöst sie sofort. Genießt die noch verbleibe Zeit.
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Gruß Vom Acker Anne & Co. In Blues we trust, Blues will never die |
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Hallo Lis,
weil die Chemo nicht bezahlbar ist für Dich, mach Dir deshalb keine Vorwürfe. Selbst wenn eine Zeitverzögerung von 6 Monaten oder etwas mehr möglich ist, woher willst Du wissen in welcher Verfassung Deine Hündind während der Chemo ist. Ich kenne den Zustand bis zum Ende nur aus der Humanmedizin und der ist wenig erstrebenswert. Gib ihr Deine Liebe, Zuwendung und Geborgenheit und entscheide Dich rechtzeitig wenn es dem Ende zugeht. Verschaffe ihr einen ruhigen Abgang mit möglichst wenig Schmerzen. |
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Zitat:
Trotzdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man eine Chemo in der Humanmedizin mit ihren erschreckenden und körperlich sowie psychisch extrem belastenden Nebenwirkungen nur bedingt mit einer Chemo in der Vetmedizin vergleichen kann. Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehle ich die Seiten der Tierklinik Hofheim (mit einem umfangreichen Downloadbereich). Ich zitiere aus "Tumorpatient in der Kleintierpraxis": Seite1 "Viele Patientenbesitzer haben schon persönlich oder im Rahmen des Familien- und Freundeskreises Erfahrungen mit Krebserkrankungen und deren Therapie gesammelt und sind dadurch vorbelastet, wenn eine solche Diagnose bei ihrem Tier gestellt wird. Durch die zur Verfügung stehenden Medien (Zeitung, Fernsehen, Internet, etc.) informiert sich ein beträchtlicher Anteil unseres Klientels über die jeweilige Erkrankung und deren Therapiemöglichkeiten, andere wiederum gehen sofort davon aus, dass „Krebs“ beim Tier nicht behandelbar sei. Es gilt, diese vorgefertigten negativen Assoziationen zu relativieren, um durch geeignete diagnostische Maßnahmen objektive Informationen über die Krebserkrankung des individuellen Patienten zu sammeln und so eine gute Basis für das weitere therapeutische Vorgehen zu schaffen. Krebstherapie beim Tier unterscheidet sich deutlich von der beim Menschen, da hier neben der Lebensverlängerung immer auch der Erhalt oder die Wiederherstellung einer guten Lebensqualität gleichberechtigte Priorität besitzt. Therapien, die mit einer überwiegend reduzierten Lebensqualität oder einer längeren Hospitalisierung einhergehen, werden in der Krebsbehandlung beim Tier vermieden. Da die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie dosisabhängig sind, versucht man ernste Nebenwirkungen durch die bewusste Wahl einer geringeren Dosierung auszuschließen. Es gilt, dem Besitzern deutlich zu machen, dass das es das Bestreben des ganzen Praxisteams ist, dass der Patient durch die Krebserkrankung oder ihre Therapie nicht über ein akzeptables Maß hinaus Schmerzen hat oder aus anderen Gründen leidet." Seite 15 "Chemotherapie: wie funktioniert es und was muss ich beachten? Konfrontiert man die Besitzer mit der Option Chemotherapie, wird man häufig betretene Gesichter und Ablehnung ernten, da Erfahrungen aus der Humanmedizin übertragen werden. Wie eingangs erwähnt ist es das oberste Ziel einer Chemotherapie beim Tier, das Leben bei guter Lebensqualität zu verlängern oder ohne Lebensverlängerung die Lebensqualität zu verbessern. Um Nebenwirkungen zur verhindern oder auf ein akzeptables Maß zu senken, werden geringere Dosen an Chemotherapie verwendet. Diese Dosisreduktion führt dazu, dass in der Tiermedizin weniger Patienten geheilt werden als in der Humanmedizin." Im Fall der Fälle muss man sich genau beraten lassen. Als bei Demona Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde, haben wir uns ja - wie bereits geschrieben - ganz bewusst gegen eine Chemo entschieden. Ich habe allerdings die Chemo beim Rotti eines Freundes hautnah miterlebt, welcher nach der Amputation eines Vorderlaufs wegen eines Osteosarkoms zu allem Überfluss noch an Lymphdrüsenkrebs erkrankt war. Beide Therapien schenkten Pauli gerade mal ein 3/4tel Jahr... doch es war - trotz meiner anfänglichen Bedenken und sehr viel Skepsis - eine lebenswerte, fröhliche Zeit... in der dieser absolut coole und gelassene Hund noch viel Positives erleben durfte. Grüßlies, Grazi
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![]() Don't accept your dog's admiration as conclusive evidence that you are wonderful. (Ann Landers) Molosser-Vermittlungshilfe und Kampfschmuser-Vermittlungshilfe |
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danke für eure anteilnahem und eure informationen
meine tierärztinnen (gemeinsschafftspraxis) sind auch auf der alternativen Schien, mir ist das sehr recht! es gibt einen neue art von Chemo, die basiert auf pflanzlicher basis, hat die gleiche wirkungsweise ohne die negativen nebenwirkungen selbst wenn ich das geld hätte bin ich mir nicht sicher ob ich eine Chemo bei Boni machen würde, für ein paar mehr monate?! es ist auf keinem fall angenehm für den hund 2x in der woche zum TA. und jedes mal eine spritze in die vene der weg und die zeit sind mir dabei egal vor allem hat sie eine extrem bösartige Form des Lymphdrüsenkrebs, sogar die TA befürchten das die Chemo höchstwahrscheinlich nicht anschlagen würde mittlerweile habe ich mich damit abgefunden so gut es eben geht (für mich eigentlich gar nicht) ich versuche ihr eine schöne, vor allem schmerzlose zeit zu geben zu diesem thema ist das mein letzter beitrag, ich beginne schon wieder zu weinen ihr werdet das sicher verstehen...
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Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen nicht sichtbar! Geändert von Pinkdevil (17.08.2007 um 08:02 Uhr) |
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