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Futterneid - Knurren & Fletschen
hallo leute... bitte dringend um ein paar ratschläge von euch :(
mein wauki (7 monate) ist seit einigen wochen enorm futterneidig - mir gegenüber! besonders bei seinen schweineohren. wenn er so eines von mir bekommt und ich geh dann kurz darauf auf ihn zu legt er seinen kopf drüber, fletscht und knurrt.... einmal hat er sogar versucht nach mir zu schnappen.... UND SO ETWAS MACHT MICH RASEND :boese5: ich seh überhaupt nicht ein, dass ich so etwas durchgehen lassen soll. nur häng ich momentan etwas in der luft wie ich es ihm austreiben kann. "futtertausch" interessiert ihn irgendwie nicht. ich bin halt der meinung "die hand die mich füttert, beiß ich nicht..." wer hat ähnliche erfahrungen gemacht? bin grad etwas verzweifelt... :traurig: |
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7 Monate ist fast schon etwas spät um mit dem Üben anzufangen, aber es ist noch möglich.
Unsere Zwei Knurren sich zwar gegenseitig an, aber bevor die Ernst machen würden um Futter, machen sie nen Schritt bei Seite und sagen bescheid das wir es regeln oder etwas Futter nachlegen. Menschliche Nähe stört sie nicht beim Fressen. Meine BM-Hündin hat uns damals immer versucht den Kauknochen zum halten gegeben, weil sie zu faul war das selbst zu tun. :lol: Futter gibt es in solchen Fällen wie Deinem aus der Hand. Leckerchen auch und zwar in menschlicher Nähe. z.B. auf den Boden setzen, 3 Pellets in den Napf, Kommando zum Fressen geben und wenns leer ist, das Gleiche von vorne. Grundsätzlich sollte man dem Hund aber auch Ruhe gönnen beim Fressen und ihn nicht unnötig stressen, das schaukelt sich sonst hoch. Auf der anderen Seite sollte man aber auch an seinen Hund rankommen, wenn so ein Knabberding mal quer im Hals steckt... Wenn Du auf ihn zugehst, gehst Du dann frontal oder im leichten Bogen? Sprichst Du oder machst Du das Kommentarlos? Knurrt er nur beim Schweineohr? Was hast Du bisher versucht um es in den Griff zu bekommen? |
AW: Futterneid - Knurren & Fletschen
ich habe ihn seit er 3 monate alt ist und habe vom ersten tag an immer ausprobiert wie er reagiert wenn ich in sein futter oder an seine schweineohren fasse. er hat nie etwas getan oder mir auch nie gezeigt dass es ihn stören würde... hat es sich nehmen lassen und nach dem loben auch gleich wieder bekommen. das theater kam urplötzlich als eine freundin an ihm vorbei ging während er sein ohr hatte. ich war ganz verwundert dass er so reagierte und als ich dann zu ihm hin bin wars das gleiche :( und seitdem haben wir das problem...
i gehe mal direkt auf ihn zu oder auch mal von der seite aber nie ohne mit währenddessen mit ihm zu reden - er soll ja nicht erschrecken. ich habs versucht mit futtertausch, mit ruhig reden und loben, mit lustig animieren und auch mit schimpfen und kurzzeitig ignorieren. als er einmal nach mir geschnappt hat muss ich zugeben da hat er eine deftige mitbekommen (ausm affekt). bitte nicht glauben, dass ich meinen hund schlage - ganz im gegenteil. wir sind ansonsten ein herz und eine seele :) aber bei so einer reaktion muss er kapieren dass immer noch ich der rudelführer sein soll. |
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Zunächst würde ich wirklich KLAR und DEUTLICH reagieren. Nicht zurückzucken und den Wegnehm-Versuch von dir aus beenden! Und nicht vorsichtig hingehen und vorsichtig nach z.B. dem Schweineohr greifen.
Wenn du Angst hast, dass dein Hund dich ernsthaft beißt oder zumindest relativ fest zuschnappt, zieh dir nen Handschuh an. Dicke Winterhandschuhe z.B. halten ja auch erstmal was ab... besser als gar kein Schutz. Und dann setz dich vielleicht man daneben, lass ihn ein bisschen kauen, und dann nimm dir das Ding ganz normal weg, und wenn er NICHT knurrt, schnappt o.ä., gib es ihm nach ein paar wenigen Sekunden wieder. WENN er knurrt oder schnappt, würde ich persönlich 1x RICHTIG böse werden, also ein -ruhig wütendes, denn du schreibst ja, dass dich dieses Verhalten sehr wütend macht- NEIN, und wenn nötig schubs ihn 1x richtig weg. Besser 1x richtig schimpfen als sanft anfangen und strenger werden! Wenn du Glück hast und wütend genug warst, ist dein Hund danach beeindruckt, fragt sich, was das war und was das soll. Dann würde ich ihm ebenfalls das Ohr wiedergeben, und eventuell noch 1x üben, und danach kann er es erstmal behalten. Er soll ja nicht überfordert werden ;) Übungen, die dem Ganzen auch dienlich sein könnten (ich weiß ja nicht, ob du das schonmal gemacht hast & ob dein Hund das kennt): 1. Ein Leckerchen auf den Boden legen, will der Hund es aufnehmen, sag NEIN. Wichtig ist bei der Übung, dass du sehr aufmerksam und schnell bist, und die Hand über das Leckerchen legen kannst, bevor dein Hund es erwischt. Weicht er zurück / setzt sich hin o.ä., wartest du kurz (2-3 Sekunden), dann fütterst du es ihm aus der Hand oder erlaubst ihm mit "Nimm" o.ä. das Leckerchen zu fressen. 2. Neben dem "Nein" solltest du vielleicht das "Aus" viel üben, mit Spielzeug , Kauknochen, allem was dir so einfällt. 3. Wenn du seinen Napf mit Futter füllst, darf er erst fressen wenn du ihn freigibst (also z.B. mit "Lauf" oder "OK", je nachdem was du sagst). Du kannst ihn auch sitzen lassen, und dann freigeben, aber er soll nicht von sich aus auf das Futter zustürmen dürfen, sondern erst, wenn du das erlaubst. Du kannst z.B. auch mal den Napf füllen, kurz warten, ihn nicht freigeben, und dann den Napf wieder leeren. Oder während er am fressen ist, sprich ihn an, lass ihn z.B. sitzen, geh dann in die Nähe des Napfes, wühl ein bisschen mit der Hand drin rum, fütter ihm vielleicht 1-2 Brocken aus der Hand, und gib ihn dann wieder frei. Also einfach so ein paar Übungen "drumherum". Das abgeben von Leckerchen/Kauartikeln üben, das akzeptieren von dir an 'seinem' Futter, das akzeptieren deiner Entscheidung (wenn er nicht fressen darf, ist das eben so; wenn er kurz pausieren muss, ist das ebenfalls so). Wichtig ist klares Agieren ohne Zweifel oder Vorsicht. Wenn du Angst vor nem Biss hast, schütze dich lieber (z.B. mit Handschuhen) anstatt vorsichtig zu werden! |
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Zitat:
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meine freundin ist natürlich zurückgewichen weil sie ebenfalls sehr erstaunt über seine reaktion war und erschrocken ist - sie sieht ihn ja auch fast jeden tag. ich bin gleich hin, hab ihn mit einem lauten NEIN geschimpft, ihn für ein paar sekunden auf den boden gedrückt und ihm das ohr genommen. später hat er es wieder bekommen.
heute morgen das gleiche: da er vormittags alleine ist bekommt er immer ein ohr zum knabbern. bevor ich aus dem haus gehe verabschiede ich mich bei ihm und es ist eigentlich immer das gleiche. er hat wieder geknurrt und gefletscht und als ich ihn geschimpft habe und ihm das ohr genommen habe ist er kurz darauf zu mir her und wollte schmeicheln und schmusen... der idiot (lieb gemeint) merkt ja dass er was falsch macht aber trotzdem kapiert er es nicht :( das nagt so dermaßen an meinem ego - ich könnt weinen :( |
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Wenn du das Ohr in der Hand hälst und dich selbst damit beschäftigst (angucken, anfassen, dran riechen, was auch immer), macht er aber nix, sondern nur, wenn er es bereits bekommen hat?
Und bekommt er immer vormittags so ein Schweineohr, und immer, wenn du gehst? Gib ihm doch mal was anderes, nen Kong z.B., oder gib ihm gar nix, sondern power ihn morgens draußen ein bisschen aus, und lass ihn dann schlafen während du weg bist. Denn das ist natürlich ein "schönes Muster / Struktur". Du gibst ihm morgens das Ohr, er kaut drauf rum, du willst es wieder haben, er versucht dich davon abzuhalten, du schimpfst, er bekommt es wieder, du gehst. Ich würde versuchen, das Muster aufzubrechen. Entweder gibts nichts, oder du versteckst das Schweineohr so, dass er es erst nach eigenem Suchen findet, oder er bekommt es nicht wieder, wenn er geknurrt hat beim Wegnehm-Versuch. Also: variiere das probeweise mal! Denn wie gesagt, dein Hund kennt den Ablauf, er weiß wie das morgens immer läuft, und ändert entsprechend sein Verhalten wahrscheinlich nicht, weil so ja alles gut läuft aus seiner Sicht... |
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hm... da könntest schon recht haben :).
jap. jeden tag das gleiche. knorki kriegt schweineohr und ich verlasse das haus. er macht es nur wenn er es bereits bekommen hat. aber auch nur bei den schweineohren. wenn er so rinderhautknochen hat macht er z.b. gar nix. auch nicht bei rinderohren, spielzeug oder trockenfutter. die schweineohren und nassfutter haben es ihm angetan - seltsamer kollege mein hund ;) ja das mit dem kong habe ich mir auch schon überlegt. könnte mir vorstellen, dass es ihm beim kong wieder egal wäre wenn ich drauf hinfasse. ich werde auf jedenfall mal versuchen dieses schema zu brechen und ein bisschen abwechslung reinzubringen. ein versuch ist es auf alle fälle wert :) vielen lieben dank :D |
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Zitat:
Lass Ihn doch einfach in Ruhe sein Ohr fressen! ;) |
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peppi, er dürfte in ruhe sein ohr fressen wenn ich sicher gehen könnte dass jederzeit jemand zu ihm hin oder an ihm vorbei gehen könnte ohne dass er sich aufführt als wär er größus :)
wenn du so etwas tolerierst ist das natürlich völlig in ordnung :) jeder hat schließlich seine eigenen erziehungsmethoden und prioritäten was hundeerziehung anbelangt - aber ich kann und will das nicht. |
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Was willst Du denn?
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was ich will? keine theater mit meinem hund.
oder wie darf ich deine frage verstehen? |
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Du solltest mal genau definieren was Du von Deinem Hund erwartest. Das wäre Schritt eins. Deshalb meine Frage.
Im zweiten Schritt solltest Du analysieren, was nicht so ist wie Du es willst. Im dritten Schritt kommt dann das Training, damit beide (Hund & DU) wieder friedlich zusammen leben könnt. :hmm: "Kein Theater" hättest Du ja auch, wenn der Hund einen festen Platz hat, etwas abseits wo ihn keiner stört und er in Ruhe sein Ohr knabbern kann. Rückzugsmöglichkeit nennt man das. Aber wie Du schreibst, reicht Dir das ja nicht. Deshalb solltest Du erstmal definieren was Du willst. |
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Zitat:
Das ist ja wohl verständlich, oder? :lach4: |
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ok gut...
zum 1. schritt: ich erwarte lediglich von meinem hund, dass er trotz knabberding nicht knurrt und nicht fletscht wenn ICH zu ihm hingehe. ich erwarte nicht, dass er sich deshalb vor freude überschlägt. zum 2. schritt: sehe ich genauso wie schritt eins zum 3. schritt: habe ich schon sämtliche methoden erfolglos ausprobiert - deshalb hab ich mich ans forum gewandt. |
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ganz der gleichen meinung wie bobbie bin ich auch
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Ich kann nicht (mehr) lesen was Bobbie schreibt.
Aber wenn Du sämtliche Methoden schon ausprobiert hast, wird wohl nichts helfen. :sorry: Ich behaupte zwar, das Problem ist "ein Kleines", aber ich fürchte Dir fehlt die Einsicht was das wahre Problem ist. Deshalb kann zumindest ich Dir wahrscheinlich nicht helfen. Du fühlst Dich ja jetzt schon angegriffen und knurrst wenn man nur einen Schritt auf Dich zumacht ;) |
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ne ne ne peppi so darfst du das nicht verstehen. ich knurre nicht. ganz im gegenteil :) ich habe mich an euch gewandt damit ich evtl. ein paar nützliche tipps bekomme. nur dein erster kommentar, ich solle ihn in ruhe sein ohr fressen lassen, ist nicht wirklich ein nützlicher tipp ;) da musst du jetzt schon auch zugeben oder :D ?
meine fragen sind alle ernst gemeint und ich kann auch kritik einstecken - aber welche einsicht soll ich deiner meinung nach haben was das wahre problem ist? was ist das wahre problem? |
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machen das deine hunde auch?
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Untereinander ja.
Katzen und Menschen gegenüber nicht. |
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Zitat:
Dann lautet die Aufgabenstellung: Wenn Du was frisst was Dir ganz wichtig ist und das kein anderer haben darf: Friss das auf Deinem Platz. :hmm: |
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ok. aber wenn deine hunde das gleiche bei dir machen würden, glaub mir, das würd genauso an dein ego gehn...
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Deshalb hab ich das von Beginn an geübt ;)
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dann lies dir bitte meine oberen beiträge durch - ich hab vom ersten tag an mit ihm geübt. täglich. nix gabs und er hat mir auch nicht zu verstehen gegeben, dass ihn irgendwas stören würde. weder beim trockenfutter, noch beim nassfutter, noch bei knabberzeugs... und von einem tag auf anderen gings los.
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Zitat:
Aber wie gesagt, ich finde knurren und Zähnefletschen gegenüber anderen und vor allem gegenüber DIR auch nicht in Ordnung. Irgendwann bekommt er vielleicht mal woanders ein Schweineohr, oder irgendwo draußen, und dann gibt es seinen Platz / Körbchen nicht, und was ist dann?! Kannst es ja mal mit dem Aufbrechen des Musters probieren, wenn du magst. Oder erstmal was anderes zum kauen geben statt Schweineohr, und wenn er sich bei anderen Kau-Artikeln vernünftig verhält, sich das also wegnehmen lässt, lob ihn, und gibs ihm wieder, oder lob ihn, und gib ihm DANN ein Schweineohr, dass du schon in der Tasche hattest, also ganz fix muss das gehen. Und damit kannst du ihn ja dann erstmal allein lassen, wenn du die Wohnung verlässt :) |
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Ich sehe es langsam so:
Ein paar Wenige hier haben in Fragen "Erziehung" etc. immer Recht. :hmm: Nachfragen usw. bringt wenig, da nur kurze, stellenweise absolut unverständliche States für den Fragestellenden dann in den Raum geworfen werden *seufz*. LG Angie |
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@ daniiie
ich habe Ähnliches durch wie du. Und ich bin ganz ehrlich, ich habe nicht von Anfang an geübt, weil ich so naiv war zu glauben, bei einem Welpen muss man das noch nicht machen. MEiner belehrte mich dann eines besseren und hackte mir mit seinen gerade knapp 4 Monaten seine noch verbliebenden Milchzähne in die Hand, als ich ihn einen Kauknochen nehmen wollte. Da die kleinen Haifischzähnchen ordentlich weh taten und meine Überraschung so groß war, habe ich dann auch nicht ordentlich reagiert, was ihn in der Situation nur noch mehr bestärkt hatte. Ab dem folgendem Tag habe ich es mit ihm bis zum Umfallen geübt. Mit dem Ergebnis, dass er jetzt auf Kommando alles ausspuckt, was er in der Schnauze hat. Was hast du genau bisher gemacht, um ihn dieses Verhalten abzugewöhnen? |
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hallo sanny :)
das ist doch mehr als ärgerlich oder? und für dich wars außerdem noch schmerzhaft. ich mittlerweile fast alles durch: schimpfen mit ignorieren, schimpfen ohne ignorieren, ins körbchen geschickt, lustig animiert um ihn abzulenken und ihn nicht glauben zu lassen ich möchte ihm was böses, gut zugeredet u.v.m. der knallkopf legt dann bloß seinen kopf auf das schweineohr, legt die ohren zurück, verkrampft sich und knurrt. wie hast du das geübt? |
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Zitat:
Ich würde am "Aus" arbeiten. Das mit dem "Tauschen" noch mal aufgreifen. Um den Befehl aufzubauen, sollte man aber immer "klein" anfangen. Du nimmst also nicht gleich sein "Lieblingsgoodie", sondern irgendwas, was er auch mal loslässt. Das übst Du bis zum erbrechen und gehst dann eine Stufe höher. Bist Du irgendwann das Schweineohr tauschst. ;) Ich würde aber generell ein Auge auf Eure Beziehung werfen. Auch hier wäre der Clicker wieder meine 1. Wahl. |
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Ich habe das mit ihm bewusst in Situation geübt, wo er schon ein wenig platt war. Also nach größern Spaziergängen oder Toberunden (hab allerdings drauf geachtet, dass er nicht noch zu aufgekratzt war). Dadurch war er sowieso schon etwas ruhiger - hilft ungemein!
Dann habe ich damit angefangen, dass ich mich neben ihn gesetzt habe und dann das begehrte Kanbberobjekt in der Hand behalten habe, während er drauf herum gekaut hat. Das klappt vllt höchstens eine halbe Minute, dann sprang der Kerl auf und wollte mit dem Ding losrenne um es "in Ruhe" fressen zu können. Das habe ich dann nicht zugelassen, festgehalten und bestimmt NEIN gesagt. Wenn er es haben wollte, musste er sich also wieder in meine Nähe begeben. So habe ich es einige Tage lang gemacht, bis er gar nicht mehr versucht hat, mit den Ding abzuhauen. Dann habe ich langsam angefangen es loszulassen und es zu steigern, indem ich immer mal hin und her gelaufen bin. Dann wieder festgehalten habe usw. Immer wenn ein Knurren kam, kamvon mir wieder ein bestimmtes NEIN. Es ging relativ schnell, bis er den Sinn dahitner verstanden hatte. Dann kam nur noch die Übung, es auch auf Kommando wieder auszuspucken. Ich würde an deiner Stelle aber erstmal einmal üben, dass er dich überhaupt ranlässt ohne zu knurren und dann langsam steigern. |
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Zum Clicker sollte man glaub ich noch dazu sagen, dass auch der wirklich aufgebaut werden muss. Es ist nicht so, dass man clickt und der Hund irgendwas "versteht", sondern das ist schon ein Prozess, und man sollte nicht am Schweineohr anfangen Probleme zu lösen, sondern erstmal woanders. |
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Den "AUS-Befehl" würde ich "Clickern". |
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Hast Du in einem Rudel schon einmal erlebt das irgendein Wutz das Alphatier an murrt und das Alphatier sich das gefallen läßt??? |
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Ich denke, Peppi meint, dass das Knurren 8also der Versuch, die ressource zu verteidigen) ganz natürlich ist.
Das Echo "von Oben" kommt dann ja in der Natur idR auch ;) Ohne solche Versuche wäre doch keine Bewegung in einer Rangfolge möglich. Da muss ja einer von unten testen, freiwillig gibt doch der Chef nicht her. |
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Ich bin auch absolut der Meinung daß mein Hund mich nicht anknurren oder gar fletschen darf.
Er darf das gegen die Katze oder auch gegen andere Hunde aber nicht gegen mich... Das ist meiner Meinung nach einfach eine Respektsfrage... Meiner hat auch mal versucht sich aufzumucken, danach war das Leckerchen halt weg. Punkt aus wer sich aufmuckt kriegt gar nix... Und mein Hund hat das sehr schnell kapiert. Aber natürlich darf er seine Leckereien auch in Ruhe verspeisen ich renn also nicht alle 5 Minuten hin und nehms ihm wieder weg... Er frisst also ganz in Ruhe weil er weis daß es seins ist aber gegen mich wird weder geknurrt noch gefletscht... Ich würde an der Sache also auf jeden Fall arbeiten... Gute Tipps wurden ja schon genug gegeben da schließ ich mich den Meinungen der anderen voll an... |
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Das stimmt natürlich... es ist einfach ein Versuch des Hundes, sich das Ohr wieder zu holen bzw. gar nicht erst wegnehmen zu lassen. Und aus Sicht des Hundes klappt es scheinbar, seinen Menschen zu erziehen ;) [Nicht böse gemeint...]
Schuldbewusstsein beim Hund gibt es auch nicht (siehe erster Beitrag). Wenn der Hund ankommt und schmusen will etc. hat er wohl irgendwie irgendwann mal gelernt, dass er was erreicht hat damit... |
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Dem stimme ich zu - das darf man unter keinen Umständen durchgehen lassen, nicht zuletzt weil es mal gefährlich werden kann.
Zum Glück ist es bei uns noch nie vorgekommen, die Hunde brummeln sich höchstens mal gegenseitig an (wenn es zB ein ganz tolles Kalbsbein zu verteidigen gilt), aber dabei bleibt es auch. Sie fressen nebeneinander und auch wir (die ganze Familie) können jederzeit an den Napf oder das Leckerchen. Vielleicht solltest Du den Prinzen mal generell etwas entthronen, indem Du auch bei anderen Ressourcen (Aufmerksamkeit, die er bei dir einfordert etc) äusserst sparsam bist. Auch mal Spielzeuge verwalten kann Wunder wirken. Damit machst Du ganz stressfrei klar, dass Du der Chef bist und entscheidest wer wann Ressourcen hat - oder eben nicht. |
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Allerdings ist sich die Fachwelt im Augut 2010 relativ einig, dass die Futterrangfolge nicht kongruent mit der Hierarchie im Familienverband/Rudel. Falls Du andere Infos hast, immer her damit. Sowas interessiert mich schon seit Jahren :lach4: |
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Interessant, meines Wissens nach erstreckt sich die Hirachie auf komplett alles. Ist der Chef satt darf der Rest an den Rest etc... Woher die neuen Erkenntnisse?
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