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Kontakt zu Fremden unterbinden
Wir waren gestern wieder in der Spielstunde und nachdem sich das Ganze so einigermassen aufgelöst hatte, sind wir noch mit drei Leuten tiefer ins Gespräch gekommen, ein Pärchen mit einem kleinen Bordeaux-Doggen-Rüden (Fridas absoluter Lieblingskumpel ) und ein Ridgeback-Halter.
Nun stellte sich heraus, daß beide zufällig vorher irgendwann mal einen Neufundländer von derselben Züchterin hatten und es ging halt um das Wesen desselbigen. Daraufhin meinte der Ridgeback-Halter, daß seiner völlig super und problemlos, aber viel zu zutraulich gewesen wäre, und die Züchterin ihm deshalb geraten hätte, den Kontakt mit Fremden zu unterbinden. Das ging soweit, daß selbst Besuch den Hund ignorieren musste. Die beiden mit der Bordeaux-Dogge haben sich jetzt für die Hundeschule entschieden (die Spielgruppe ist unabhängig davon) und auch der Trainer ist der Meinung, der Hund sollte beispielsweise beim Spazierengehen nicht von jedem angefasst werden. Jetzt bin ich doch verunsichert, weil eigentlich haben wir den Kontakt zu anderen Personen bis jetzt immer gefördert... Und gerade wenn wir Besuch bekommen, denn letztendlich möchte ich keinen Hund, der mißtrauisch in der Ecke sitzt und die Gäste nur beobachtet. Und beim Gassigang entscheidet Frida selbst, inwieweit jemand interessanter als die nächste Schnüffelstelle ist Wie haltet Ihr das? Wie ist Eure Meinung dazu? Liebe Grüsse tabee |
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Ich muss gestehen, dass ich davon nicht allzu viel halte.
Meine zweite Hündin (ein Wuschel-Terrier-Mix) war extrem zutraulich und offen. Jeder Passant wurde neugierig beäugt und wenn der auch nur ansatzweise zeigte, dass ein Kontakt gewünscht war, lief Violetta begeistert hin, quietschte vor Freude und wuselte wild wedelnd um ihn herum. Mit entsprechender Motivierung wäre sie wohl auch mit jedem mitgegangen. So manches Mal hätte ich mir daher schon gewünscht, dass sie Fremden mit derselben freundlichen Zurückhaltung begegnete, die Demona (Doggen-Mix) zeigte. Andererseits ist mir ein zu "netter" Hund, der alles und jeden erst mal freundlich betrachtet, lieber als einer, der Fremde eher skeptisch beäugt und Kontaktaufnahmen womöglich noch unwillig ablehnt. Denn bei solch einem Hund ist das Risiko, dass er schnappt, weil er sich zu sehr bedrängt fühlt, ungleich höher als bei einem Hund, der kein Problem mit Fremden hat. Bei einem jungen Hund achte ich zwar darauf, dass Fremde ihn nicht einfach so antatschen... doch ich lasse fast immer Kontakte zu, nachdem ich den Hund "freigegeben" habe... er soll schließlich lernen, dass er nicht einfach so auf jeden zustiefeln und Streicheleinheiten einfordern darf. Schließlich gibt es genug Leute, die das nicht wünschen. Je älter der Hund wird, desto zurückhaltender wird er normalerweise eh von selber. Grüßlies, Grazi
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Don't accept your dog's admiration as conclusive evidence that you are wonderful. (Ann Landers) Molosser-Vermittlungshilfe und Kampfschmuser-Vermittlungshilfe |
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ich habe lieber einen freundlichen hund der sich über jeden freut als einen den man nur in der ecke sitzen hat und der guckt
ich mag es nicht wenn irgend ein Fremder auf meinen hund zustürmt und ihn abschnuddelt, gefragt werden möchte ich schon aber bei meinem Onyx passiert mir das iegentlich selten weil die meisten angst vor ihm haben grundlos natürlich den er ist zu allem und jedem freundlich ich muss ihn meistens noch zurück halten das er nicht jedem überschwenglich begrüsst, eben wegen sabberattacken der Hund von unsere Schutzhelfer auf dem Abrichteplatz ist ein richtiges Schmusemonster, den darf und soll man schon anfassen andere hunde besonders Rüden mag er gar nicht, tja er is ja auch ein Deutscher Schäfer Hund |
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joschi war ja immer der nette typ hund. er mag eigentlich alles und jeden. kinder sind ihm das größte, er liebt kinder und sie können ihn immer begrabbeln, er freut sich total.
frauen findet er auch cool, die dürfen ihn auch immer anfassen und er ist begeistert. letztlich kam eine frau, die ihn vom sehen kannte, fragte auch ob sie ihn streicheln dürfte- ich sag da nicht nein, joschka steht drauf. sie hat ihm ruck zuck ne zecke entfernt, die ich bis dahin noch gar nicht gesehen hatte bei männern ist joschi gar nicht einverstanden mit begrabschen. da weicht er zurück und ist eher desinteressiert (wobei er junge männer, die mit ihm toben wollen schon mag). mir ist ein so freundlicher hund generell lieb. finde es aber nötig, das leute vorher fragen ob sie anfassen dürfen.
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What you call the disease, I call the remedy What you're callin' the cause, I call the cure |
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Ich könnte Grazi Worte nur wiederholen.
Den Tip mit dem freigeben würde ich an Deiner Stelle ab sofort beherzigen. Das macht nämlich viel Sinn in vielerlei Hinsicht. Gleiches bei Hundebegegnungen. |
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Was Frida angeht, ist sie eh mehr die zurückhaltende, ich denke das liegt daran, daß wir sie die erste Zeit von anderen Hunden fernhalten mußten und mit ihr deshalb auch nicht wirklich das Grundstück verlassen konnten.
Und Murphy, der Opa, hat die Sturm-und-Drang-Phase hinter sich und ist meistens mehr desinteressiert was Spazier-/Gassigänger angeht. Und bei einem Gespann Welpe mit ausgewachsenem Stafford fragen die Leute natürlich schon, ob sie streicheln dürfen (wenn sie sich denn trauen ), wobei ich das aber auch schon fast vorraussetze, weil erstens kenn ich es nicht anders (gut, der Staff ist nicht der klassische oh-guck-mal-ist-der-süß-Hund) und ich püngel ja auch nicht jeden Hund, der mir über den Weg läuft und wenn, dann frag ich halt auch vorher (man weiß ja nie, wie der Hundi grad gestimmt ist ) Tja, und bei Besuch braucht Frida erst ein bisserl Anlaufphase, erstmal gucken, wer gekommen ist und dann taut sie langsam auf. Da käme ich niemals auf die Idee meinen Gästen zu sagen, ihr dürft meinen Hund nicht streicheln oder beachten. Gruß tabee |
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Also ich habe es immer so gehalten das die Leute mich vorher fagen sollten. Denn es ist immer noch so, sobald du ein Baby oder Hundewelpen hast rasen alle wie bekloppt auf dich zu und grabbeln. Ich denke mein Hund hat die entscheidung selber getoffen. Er mag keine Fremden die auf ihn zu kommen und ihn mit aller Gewalt streicheln wollen. Außerdem denke ich mir, wenn mein kleines Kalb auf jeden zu stürmt und gestreichelt werden will bekommen die meisten Panik.Den meisten Leuten reicht ja schon der Blick. So kann auch nie jemand behaupten er hätte gebissen, weil wird er getestet ist er der erste der läuft und zwar um sein Leben
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Kontakte fördern
das ist meine Meinung.
Ich wohne in der Stadt und mein Hund MUSS sich gut benehmen und einen guten Eindruck machen. Also haben wir das sehr gefördert, soger mit Leckerchen geben lassen und allem Drum und Dran. Naja, meine Hunde scheinen alle , bis auf den ersten, gar kein Interesse an Fremden zu haben. Man lässt sich halt mal kurz streicheln, aber von sich aus, hat keiner der letzten drei Kontakt gesucht. Eher abweisend. Ob das also besser oder schlechter wird, wenn man Kontakt fördert, kann ich nicht sagen, aber trotzdem würde ich es wieder so machen. Einige Halter wollen das bewußt nicht und ich kann mir Frechheiten dann schwer verkneifen.
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Gruß aus dem Norden Andrea und Amy |
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