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Um ehrlich zu sein, frage ich mich auch wo da die Verantwortlichkeit des Besitzers liegen soll?
Die Hunde alleine in der Bar zu lassen war bestimmt nicht die beste Idee, die Verantwortung dafür dass die Hunde frei rumlaufen hat/haben aber der/die Einbrecher. Voraussetzungen hierfür ist natürlich, dass da wirklich Einbrecher waren und nicht nur richtig abgeschlossen. Was derzeitig aber im Netz abgeht ist auch unter aller Würde. Beleidigungen, Beschimpfungen und Morddrohungen gegen Polizisten gehen überhaupt nicht. Auch wenn hier IMO falsch gehandelt wurde. An einer vernünftigen Aufarbeitung der Geschnisse mit den sich hieraus ergebenden Konsequenzen sollten alle interessiert sein. Eventuell entsteht aus diesem traurigen Vorfall dann noch eine positive Diskussion zu Listenhunde und die Löschung der Liste. Leider bewirkt die momentane Art der Diskussion eher das Gegenteil. Gruß Alex |
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Statement der Polizei auf deren Seite Polizei-Mensch auf Facebook...
Die aktuelle Diskussion um die beiden erschossenen Hunde in Rüsselsheim veranlasst uns zu folgendem Statement: 1. Die auf unserem Bild genannten Eigenschaft Respekt, Toleranz, Empathie und Fairness werden zu Recht von uns Polizisten im täglichen Einsatz erwartet. Ebenso erwarten wir als Polizisten, dass wir genauso behandelt werden. Das ist in der aktuellen Diskussion auf dieser Seite und auch an anderen Stellen im Internet nicht zu erkennen. Völlig Unbeteiligte, die nichts weiter kennen als das Video und vermeintliche Zeugenangaben im Internet, deren Authentizität ungeprüft angenommen wird, rufen zur Hetzjagd auf die beteiligten Polizisten auf. Wir distanzieren uns von diesem Verhalten und dulden entsprechende Aufrufe auf unsere Seite in keinster Weise! 2. Wie im täglichen Leben gelten auf unserer Seite Regeln des menschlichen Umgangs miteinander. Die Netiquette sollte beachtet werden. Beleidigungen, Drohungen, Verbalangriffe gegenüber Polizisten, wie auch gegenüber anderen Kommentatoren, werden nicht geduldet und werden kommentarlos gelöscht! Im Wiederholungsfall wird derjenige gesperrt! Wir haben, seit gestern Abend der Bericht über den Vorfall veröffentlicht wurde, so gut es ging entsprechende Kommentare verborgen, was manchmal nicht leicht war. Zu überhitzt ist die Diskussion, die Kommentare überschlugen sich förmlich, und nebenbei müssen wir Admins auch zwischendurch noch schlafen oder arbeiten gehen. Wir werden, wie dies bisher auch der Fall war, die Kommentare überwachen und solche, die gegen die Netiquette verstoßen oder strafrechtliche Inhalte haben, konsequent verbergen. Das Verbergen hat den Vorteil, dass niemand diese Kommentare mehr sehen kann, wir sie aber dennoch für eventuelle Anzeigen verwenden können. 3. Wie kann es angehen, dass Polizisten, die ihren Job gemacht haben - ob sie ihn gut oder schlecht gemacht, steht hier nicht zur Debatte - im Internet ungezügelt beleidigt oder mit dem Tode bedroht werden?! Vor allem, wenn man bedenkt, dass 99,99 Prozent der Kritiker nichts als das Video und vielleicht noch angebliche Zeugenaussagen kennen. Auf Grund dessen eine solche Hetzjagd loszutreten, völlig unreflektiert und ungeprüft fremder Leute Meinungen anzunehmen und nach außen auf Teufel komm raus zu vertreten, sich deshalb unter Umständen selbst strafbar zu machen, lässt bei manchem Kommentator am menschlichen Verstand zweifeln. Eines sollten sich viele der Kritiker bewusst machen, die über die eingesetzten Kollegen herfallen, wie ein Löwe über seine Beute: Ihr greift die Kollegen wegen der Schüsse an und seit der Meinung, mit eurem gefährlichen Halbwissen, es sei eine Hinrichtung gewesen. Ihr beschimpft sie mit den übelsten Ausdrücken und bemerkt dabei nicht, dass ihr euch selbst auf das - aus eurer Sicht - Niveau derjenigen begebt, die ihr selbst angreift. Das nennen wir Heuchelei. 4. Abgesehen vom Halb- oder eher Nichtwissen über die tatsächlichen Begebenheiten beim beschriebenen Vorfall (keiner von uns und euch war dabei), werden Fragen nach Betäubungsmunition, Trefferquote und Fangleinen gestellt. Da sich im Admin-Team selbst Polizisten befinden, können wir hierzu feststellen: - Eine Betäubungsmunition gibt es nicht bei der Polizei. - Die bei der Polizei eingesetzte Munition ist nicht zum Töten von Menschen oder Tieren gedacht (außer bei Spezialeinheiten). Einziges Ziel ist: Angreifer kampfunfähig machen. Deshalb sind die Patronen bzw. Projektile so beschaffen, dass sie beim Auftreffen auseinander platzen, was als sogenannte Mannstoppwirkung bezeichnet wird. - Aus diesem Grund erzielt ein einzelner Schuss, und sei er noch so treffsicher angekommen, nicht unbedingt eine sofortige Wirkung beim Gegenüber. Hierzu gibt es zahllose Beispiele. Dies dürfte auch erklären (dies ist eine Annahme), warum die eingesetzten Kollegen mehrere Schüsse abgegeben haben: um sicher zu gehen, dass die Hunde nicht unnötig leiden müssen und der Tod möglichst schnell eintritt. - Mehrere Schüsse bedeuten demnach nicht, dass der Polizist schlecht treffen würde. - Fangleinen sind bei der Polizei vorhanden, ob diese flächendeckend vorgehalten werden, entzieht sich unserer Kenntnis. Ob die Polizei in Rüsselsheim eine besitzt, diese hätte schnellstmöglichst herbeischaffen und zielbringend einsetzen können ist Spekulation. 5. Wir bitten darum, in diesem Fall nicht weiter herum zu spekulieren! Einige Kommentatoren haben die wildesten Fantasien geäußert, wie und warum der Vorfall so verlaufen ist. Aber es sind nichts weiter als Fantasien, wilde Spekulationen, die jeder Grundlage entbehren. Sachliche Kritik und Fragestellung ist erlaubt. Auch eine sachlich vorgetragene Meinung. Aber Beleidigungen, Drohungen und Spekulationen gehören nicht hierher und werden auch fortan nicht geduldet! Wir rufen daher dazu auf, dass Werte wie Respekt, Toleranz, Empathie und Fairness, mit denen ihr alle begegnet und behandelt werden wollt, auch für andere gelten, selbst wenn ein fragliches Fehlverhalten im Raum steht! |
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'Lol'
Empathie? Respekt? Mir fehlen Stelliungnahmen zu den Aussagen des Tierheims, des Abnehmers des Wesenstests, "Lügen die Zeugen???", etc. pp. Nur Polemik. Scheint wohl eine dünne Argumentationsdecke zu sein...
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Ich habe mal ein bischen gegoogelt und auf diversen Internetseiten von
Zeitungen wo von dem Vorfall zu lesen war , konnten Leute ihre Meinung zu dem Vorfall Posten . Was da geschrieben wurde das war echt heftig,wie tief der Hass durch die Massenmedien beflügelt auf solche Hunde ist .Da war kein Mitleid zu lesen . Diese Rassen haben in unserer Gesellschaft so einen schlechten Ruf das man machen kann was man will das wird man nicht ändern ! Wenn da 2 andere Hunde rumgelaufen wären die würden mit Sicherheit noch leben . Lg Mirko |
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Bonsai: "Wen möchte man verantwortlich machen" - gute Frage. Allerdings habe ich diese Frage für mich und meine Hunde abschliessend beantwortet. Low profile "ist vom Individuum abhängig". Ich bin ganz einverstanden. Und ergänze: ja, es ist im Interesse des Hundes - den "verpönten, den Kampfhunden" sehr wichtig, dass das Individuum jedes eigene Aufbegehren bleiben lässt. Von einer "Zivilisation", die schon kaum noch in der Lage ist, Kompromisse zu finden, kann - incl. begleitendem Medienhype über Dekaden - nicht erwartet werden, dass sie reflektiert wenn es zu einem Ereignis mit einem "Kampfhund" kommt. Ich bin mir äusserst sicher, der Vorfall wäre mit einem Rauhaar-Teckel so nicht abgelaufen.
Unser Gehirn, jedes, baut sich seine Erkenntnisse - Wahrnehmungen aufgrund allerhandlei Gedanken, "Wissen" und sei es aus dem Fernseher - zusammen. Wer wollte der Polizei ernsthaft einen Vorwurf machen? Bis heute weiss ich nicht, wurde nun ein Mensch gebissen, wurde eine zweite Person angegriffen? Kann alles Mumpitz der ewig gleichen Medien sein, aber muss man sich damit wirklich befassen? Fakt ist, dass ein oder zwei Besitzer zwei "Kampfhunde" in der Nacht zur Einbruch-Sicherung in einem Geschäft gelassen haben und offenbar waren beide nicht unbedingt intellektuell auf der Höhe, dass nämlich die lieben 18 Monate alte Hunde auf die Strasse "entkommen" könnten, weil eben der Einbrecher Fersengeld gab. Hätten die ein, oder zwei, Halter einigermassen Verstand gehabt, wären sie in ihrem Geschäft geblieben - mit oder ohne Hund. Aber: glauben Sie eigentlich wirklich, was Sie - wir - da alle lesen? Ich sehe nur die Handlungsweise: 2 "Kampfhunde" wurden von 1/2 Personen abgestellt. Und nun ist das Geschrei riesengross. Es geht mir immer nur um die Haltung eines Hundes - einer Rasse- , -Familie, die in Deutschland lange genug verpönt wurde. Und jetzt sind wir wieder beim low profile. Intelligenz heisst, auszuweichen, keine Angriffsfläche zu bieten. Und zwar im Interesse des molossoiden Hundes. Um Ihre sonstige Frage noch zu beantworten: Nein, ich habe niemals einen Vorfall - Sie nennen es "etwas blödes" mit einem meiner Molosser gehabt. Weil ich immer ausgewichen bin. Und, natürlich, es auch konnte. Denn man muss verstehen: Halter von "Kampfhunden" sind immer im Unrecht. Schon um meine Hunde zu schonen, schon um keine ausweglosen Kämpfe zu führen, habe ich ein ganz low profile gefahren. Ich sehe mittlerweile aber keinen vernünftigen Grund mehr darin, Molosser in einer Welt von Strassenbahnen, Einkaufsstrassen - ich finde es im übrigen sehr erstaunlich, was sie von Hunden berichten, die sie durch belebte Berliner Einkaufsstrassen laufen lassen - und räumlicher Enge halten zu wollen. Und hier wären wir fastgar wieder beim Syndrom Trotzkopf. Sie können ja 100 Mal Recht haben, aber was nützt das im Notfall dem Hund? Nach meinem Verständnis, sollte man die Realitäten anerkennen. Anerkenntnis einer "Realität" heisst für unsere molossoiden Hunde, sie zu schätzen und zu schützen. Es geht auch nicht, zu glauben, man könnte Menschen, die z.B. Angst haben, überzeugen. Nein, man kann nur für sich und vor allem für seinen Hund, Konsequenzen ziehen. Ja, es ist eine Einschränkung, aber nur für den Menschen. Wenn man in einer Welt voller Verordnungen, voller Gefahren, voller Anfeindungen ...? lebt: warum das Tier dem aussetzen? Um Recht zu haben? Das ist in meinen Augen nicht die Charakterstärke des Menschen, die notwendig ist, um einen Molosser lebenswert leben zu lassen. Glauben Sie ernsthaft, Sie könnten im Schadensfall - Ihre Einkaufsstrasse und Freilaufende - jemals in einem Verfahren obsiegen? Und genau weil dem so nicht ist, plädiere ich für ein low profile. Für einen Molosser, insbesondere in einer argwöhnischen, reglementierten Welt: was will man? Sich selbst durchsetzen? Schlechteste Voraussetzung. Sollte man versuchen zu verstehen, das es gfs heute in engen räumlichen Umgebungen keine gute Entscheidung ist, einen Molossoiden zu halten? Ja, ich meine schon und zwar aus Liebe und mit viel Respekt für eine begnadete Rasse. Fazit: Halter wie diese in Rüsselsheim schaden der gesamten Community. Arme, arme 18 Monate alte "Kampfhunde". Geändert von Donata (25.09.2014 um 16:26 Uhr) |
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Zitat:
Ist man auch in diesem Fall "intelektuell nicht auf der Höhe"? Also ist man verantwortungslos, wenn man seinen Molosser zu Hause lässt? 24/7 Betreuung die einzige Chance der Idiotie zu begegnen? Was wäre die Folge? Unreflektiertes kollektives Duckmäusertum? |
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"Unreflektiertes Duckmäusertum" ? "Idiotie" ? "Also ist man verantwortungslos, wenn man seinen Molosser zu Hause lässt?"
Wenn möglich, wollen wir beim Sujet bleiben. Es wurden, wenn die Berichterstattung wahr ist, 18 Monate alte "Kampfhunde" nachts in einem Geschäft hinterlassen, um evtl. Einbrecher zu vertreiben. Nebenbei: wie erstaunlich, dass sich prompt Einbrecher einfanden. "Unreflektiertes Duckmäusertum": Nun, das genau meine ich nicht vgl. mein vorheriges Post. Man kann nicht gegen die"ganze Welt" anrennen und seinen Molosser notfalls opfern. Zwischen verständigem low profile und Duckmäusertum (wessen? welches Machtspiel wird hier eingeführt?) liegen Welten. Mir ging es immer nur darum, dass es meinen Hunden gut geht und die Dinge in Lot bleiben. Offenbar sehr schwierig für so manchen und exakt daher kommt die katastrophale Reputation unserer Molosser. |
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