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  #1 (permalink)  
Alt 17.07.2006, 20:34
Benutzerbild von Simone
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard Mobbing-Lisa...

Hallo!

Lisa ist ein klassisches Mobbing-Opfer. Das ist wirklich zu doof! Wir waren gerade spazieren, da kam uns ein Mann mit 2 Dackeln und 1 Schäferhund entgegen. Da er den Schäferhund an die Leine nahm, leinte ich auch Lisa an. Die Dackel - ich hielt sie für freundlich... - liefen auf Lisa zu. Eigentlich kein Problem, aber ! Die blöde Dackeldame kläffte und knurrte Lisa an und lief immer hinter ihr er. Lisa - mein Oberangsthase - machte sich klein, stellte die Haare hoch, den Schwanz weit unter Bauch, weggeschaut und ein ganz leichtes Grummeln auf dem Gesicht. Was die Dackeldame nicht beeindruckte...Ich habe dann Lisa aufgefordert schnell weiterzugehen und somit hatten wir Feind "a" hinter uns gelassen.

Kurze Zeit später kam eine junge Frau mit ihrem ebenfalls kleinen Hund auf uns zu. Ich - schon vorgewarnt durch die Dackel - leinte Lisa an, um mit Abstand an dem Hund vorbei zu gehen. Die Frau liess auf gleicher Höheauch freundlich, sollen sie sich doch ruhig kennenlernen. Denkste ! Der Hund fand Lisa doof, knurrte und versuchte sehr unfreundlich sich Lisa zu nähern.

Was hat Lisa nur an sich, dass alle sie als Prügel"knaben" nutzen wollen? Naja, es gibt hier auch viele nette Hunde, aber solche Situationen nerven mich so. Noch wehrt sie sich nicht, aber ich habe keine Lust, dass sie irgendwann auch unfreundlich reagiert. Und insbesondere bei solche kleinen Hunden wäre das ja auch ziemlich schlecht...

Wenn ich mit Lisas Hundefreunden spazieren gehe, ist sie übrigens sehr mutig und läuft auf jeden Hund zu. Aber sie weiß auch, dass zB ihre Freundin Wilma im Notfall auch an ihrer Seite steht... Einmal gab es eine solche Situation: Lisa wurde angeknurrt, aber sofort kam der Ridgeback Wilma angerannt und verjagde den doofen anderen Hund....

Naja, vielleicht wird Lisa ja irgendwann doch noch reifer und mutiger.

Es ist eigentlich erstaunlich, wie unterschiedlich Hunde - trotz ähnlicher Erziehung - vom Wesen verschieden sind. Luna war in jungen Jahren auch eher ängstlich, wurde dann aber zunehmend gelassener, jetzt im Alter eher zickig und absolut nicht ängstlich. Lisa ist noch immer ein Schisser. Oso war sehr dominant und mutig, das total Gegenteil von Lisa...
__________________
LG Simone
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Alt 17.07.2006, 21:46
Benutzerbild von morpheus
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Hi Simone,

natürlich spielen Charakter, Veranlagung, Sozialisation und die jeweiligen Erfahrungen eine große Rolle. Möglicherweise hast aber auch du einen Einfluß auf ihr Verhalten, indem du ihr in gewissen Konfliktsituationen keine eigenen Handlungsmöglichkeiten läßt. Vielleicht würde sie mental wachsen, wenn sie solche Situationen ohne dich oder einer stärkeren Hündin meistern würde. Warum hast du sie bei der Däckelin aufgefordert schnell weiter zu gehen? Laß doch auch mal einen vermeintlich unangenehmen Kontakt zu.
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Es grüßt
Stefan

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. (R. Descartes)
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Alt 18.07.2006, 09:28
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Noch ein Aspekt: Wieso klärst Du solche Situationen nicht?
Du als Rudelführer weichst ja selber diesen Situationen aus. Was Lisa bleibt ist entweder mit zu flüchten oder aber, was vielleicht irgendwann mal kommen wird, sie klärt solche Sachen dann für's Rudel. Das wäre wohl weniger wünschenswert.
Also Simone, ran an die Kartoffeln! Mit so einer Fußhupe von Dackel wirst Du doch wohl locker fertig
__________________
Eine strukturell desintegrierte Finalitaet in Relation zur Zentralisationskonstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch lokal aggressive Individuen der Spezies "Canis".
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  #4 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 09:30
Benutzerbild von Simone
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Zitat:
Laß doch auch mal einen vermeintlich unangenehmen Kontakt zu.
Entsprechend um was für Hunde es sich handelt, lasse ich Lisa genug Handlungsspielraum. Meistens läuft sie auch ohne Leine und muss dann ja auch selber reagieren. Allerdings achte ich mittlerweile drauf, dass sie nicht zu sehr bedrängt wird. Sie wurde schon 2 Mal gebissen, hatte auch einige Schrammen und Löcher, sie hat sich nicht gewehrt und da mus ich nicht zuschauen und abwarten... Und bei einem Dackel möchte ich ehrlich gesagt auch Lisa nicht so lange mobben lassen, bis sie sich wehrt. Wem soll das denn helfen? Das gibt doch nur Ärger: Bullmastiff beißt Dackel??? Sie braucht bei einem so kleinen Hund ja nicht einmal wirklich zu beissen, ihr Gewicht würde für solch einen kleinen Hund ja ausreichen, um ihn zu verletzen. Das ist mir einfach zu unsicher.
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LG Simone
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  #5 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 09:33
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Hi Wie Waldi!

Zitat:
Mit so einer Fußhupe von Dackel wirst Du doch wohl locker fertig
Das schon, ich habe den Zwerg ja auch mit Worten weggeschickt, aber der kam immer wieder zurück. Und mit körperlichem Einsatz wollte ich nicht arbeiten, zumal der Zwerg ja auch nicht gebissen hat oä. Er war nur frech und laut. Mich ärgern in solchen Situationen hauptsächlich die anderen Besitzer. Der Typ stand ja direkt dabei, war aber mit seinem Schäferhund beschäftigt. Warum nehmen die ihre Hunde nicht an die Leine, wenn die so frech sind?
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LG Simone
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  #6 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 09:42
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das kenn ich nur zu gut. joschel wurde jetzt zwei mal von winzigen fußhupen gebissen, die uneinsichtigen halter kommen nicht mal auf die idee die asozialen tiere anzuleinen.
das einzige was da hilft ist es, selbst einzugreifen und die fußhupen abzuwehren- hinter heisst es wieder "böser großer hund beißt kleinen armen schoß´hund"...
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  #7 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 09:53
Benutzerbild von Wie Waldi
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Zitat:
Zitat von Simone Dustert
Warum nehmen die ihre Hunde nicht an die Leine, wenn die so frech sind?
Weil die wahrscheinlich nicht bei allen Hunden so frech sind. Wir haben in des Sir's Feld auch einen Hund der den Klotzkopf auf dem Kieker hat. Anfangs nur bellend in weitem Abstand an uns vorbei, kam er eines Tages direkt auf uns zu, versuchte hinter unseren Rücken zu kommen (was ich nicht zuließ). Ein beherzter Schritt auf ihn zu und ein kurzes Anschnauzen und der Großkotz flüchtete zu seiner "Mama". Der war es sichtlich peinlich und sie entschuldigte sich tausendfach. Ich weiß, weil ich es ab und zu mal sehe, dass dieser Hund bei anderen absolut keine Probleme macht.
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  #8 (permalink)  
Alt 18.07.2006, 12:08
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Vermutlich würde die Ratte Lisa auch anmachen. Die wissen genau, bei wem sie es sich erlauben können und bei wem nicht.Letzendlich bestätigen die anderen Hunde nur Lisa´s Verhalten,ihre Unsicherheit. Würde sie sich cool geben, kämen die Fußhupen auf den Brustwarzen angekrochen.( Als Besitzerin einer Kamikaze-Fußhupe spreche ich aus Erfahrung )
Sollte so ein netter Artgenosse Lisa anpeilen, stell dich vor Lisa, mach einen großen Ausfallschritt (leicht übergebeugte Körperhaltung) auf den Gegner zu, schnauz das Biest an und fuchtel mit den Armen.Das beeindruckt die mutigste Fußhupe.

War Lisa schon immer so unsicher, oder hat sich das erst langsam entwickelt? Hat sie sich schon immer so ängstlich in solchen Situationen gezeigt? Hast du ihr evtl. früher untersagt, auch mal einen stinkigen Artgenossen anzuknurren?
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Gruß Vom Acker

Anne & Co.


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