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Er mag das nicht gestreichelt werden während des Essens und mit dem Knurren teilt er sich dir mit, lass es sein! Ich glaube diese Art von Herausforderung entspricht nicht dem Dominazgebaren welche gerade Rüde gerne mal an den Tag legen.
Die Kinder lassen ihn während der Futteraufnahme bestimmt eh in Ruhe, genau so wie er euch während eures Tische in Ruhe lässt, sollte also kein Problem sein. Ein kleines tägliches Unterwerfungsspiel vor dem Futter finde ich gut, ebenso gut wie das spielerische Leckerli aus dem Mund nehmen. Das alles scheint ja recht gut zu funktionieren. Es gibt einfach Hundepersönlichkeiten die lassen sich nicht so biegen wie man es gerne hätte, Rocky war auch so. Besuch liebend gerne, Besuch=Futter, also zusätzliches zu futtern natürlich ;-) Aber eben, er ging zum Besuch und nicht umgekehrt. Ausser seine besten Freunde, die konnten ihm unter der Türe schon um den Hals springen. Du musst die Situation vorallem mit den Kindern sehr gut beobachten. Zeigt er selbst nach grössten Bemühungen deinerseits Unsicherheiten gegenüber den Kindern dann schnell handeln. Dabei soll ein Plätzchen bei einer Person oder Familie mit keinen oder ausgewachsenen Kindern kein Tabuthema sein! Das wolltest du nicht hören, sorry Simone. |
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Natürlich wird er ohne Kinder gefüttert, bzw. passe ich gut auf, dass sie ihn in Ruhe lassen. Aber heute hat er - deshalb bin ich ja besorgt - erstmals meinen Kleinen (19 Monate) angeknurrt. Und das geht einfach nicht. Er hat ihm ja nichts getan, er kam ihm nur zu nahe und Gustav, der heute einen empfindlichen Tag zu haben scheint, knurrt. Der Kleine hat ihn nicht angefaßt, sondern sich nur neben ihn auf den Boden gelegt, um an seinen Ball zu kommen. Ich kann ja nicht immer neben ihm stehen, auch wenn ich die Kinder natürlich niemals unbeaufsichtigt mit Gustav lasse! Die Situatiuon war sofort geklärt, ich habe Gustav auf einen Platz geschickt und er ist sofort gegangen. Aber ich verstehe es einfach nicht. Wenn er bedrängt werden würde oder er etwas weggenommen bekäme - ok., aber so? Was ich einfach nicht verstehe, ist das Gustav tageslang so lieb und völlig unproblematisch ist und er dann wieder so grantig wird und scheinbar keine Nähe ertragen kann. Wie soll ich denn das den Kindern erklären? Sie lassen ihn ja schon sehr in Ruhe und knuddeln hauptsächlich unsere Katze. Eigentlich streicheln ihn fast gar nicht, gebe ihm nur ab und zu Leckerlis. Die nimmt er hingegen sehr liebevoll und vorsichtig. Ich verstehe es einfach nicht und mit Kindern ist man plötzlich ängstlicher als man es sonst war. Gustav hat auch keine schlechten Erfahrungen gemacht, er zog hier mit 9 Wochen ein und wuchs mit den Kindern auf. Ich war immer dabei und er wurde von ihnen nie geärgert oder sonstiges. Bei Besuchskindern trenne ich ihn eh von den Kindern, lasse sie ihn nur kurz füttern oder streicheln. Somit kann er auch da keine negativen Erfahrungen gemacht haben.
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LG Simone ![]() Geändert von Simone (25.09.2010 um 14:19 Uhr) |
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Ich dachte bei deiner Beschreibung zuerst, vielleicht hat der Hund Schmerzen und mag deshalb nicht angefasst werden. Herzfehler verursachen eigentlich keine Schmerzen, wenn der Hund zusätzlich gestreichelt wird - vielleicht fühlt sich Gustav aber einfach schlapp oder nicht ganz so wohl.
Ich sehe ehrlich gesagt kein allzu großes Problem. Dein Hund hat vielleicht eine etwas größere Individualdistanz und kein solches Nähebedürfnis nach Streicheleinheiten, wie manch anderer Vierbeiner. Deine Kinder sind (altergemäß) vernünftig und Du hast immer ein Auge auf Hund und Kind. Das wichtigste ist aber, Gustav reagiert "sauber", er schnappt oder beißt nicht, zeigt keine Aggressionen. Sein knurren bringt zum Ausdruck, das er seine Ruhe möchte, bzw. eben nicht gestreichelt werden möchte. Ist es nicht möglich, dies einfach so zu akzeptieren? |
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Natürlich kann oder muss ich mich damit irgendwie arrangieren, aber ich finde es total schade und würde lieber an seinem Verhalten arbeiten - nur wie??? Zudem verstehe ich ihn auch nicht und das stört mich dabei sehr. Meine bisherigen Hunde konnte ich einfach besser einordnen. Da wurde von Oso z.B. geknurrt, um die Rangordnung in Frage zu stellen oder Tom knurrte am Ende, weil er leider starke Schmerzen hatte und sehr krank wurde. Gustav ist aber sehr wechselhaft.
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LG Simone ![]() |
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Wenn Gustav eine Katze wäre, würdest du dann leichter akzeptieren, das er nur zum schmusen kommt wenn sie selbst mag?
Ich kenne dieses Verhalten sehr häufig von Huskys, ich musste einfach lernen es zu akzeptieren - dafür waren die Hunde aber dann besonders liebevoll und geduldig wenn die Kinder sich nicht "beherrschen" konnten und zur Knuddelattake kamen. |
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Hallo Simone,
meine erste Frage wäre auch gewesen, ist mit Gustav gesundheitliches alles ok. Da er aber bei seinen Reaktionen solch eine "Launenhaftigkeit" zeigt, würde ich ev. noch einmal über einen med. Check nachdenken. Gewiss sollte man Eigenarten eines Tieres ihm angemessenen Rahmen akzeptieren bzw. tolerieren. Sind aber kleine Kinder im Haushalt und der Hund ist in gewissen Situstionen nicht einschätzbar, so würde ich mir auch Sorgen und einige Gedanken machen. Es ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit Kinder und Hund zu jeder Zeit und Situation im Auge zu haben. Man kann nicht immer ob Hund oder Kind mit ins Bad schleppen oder in den Keller, Briefkasten, ins andere Zimmer...etcetc. Der Grund seiner Wechselhaftigkeit, den gilt es herauszufinden. Ich schick dir mal `ne PN bezüglich Trainer... |
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Ich habe mir überlegt, dass es wohl besser wäre, wenn ich seinen Lieblingsplatz im Wohnzimmer verändere, was denkt Ihr? Er hat sich ausgrechnet den Kinderspielteppich ausgewählt, der mitten im Zimmer liegt. Ich werde ihm einen anderen Platz geben, mal schauen, wie lange er braucht, um das zu akzeptieren.
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LG Simone ![]() |
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Also meine bescheidene Fernanalyse wäre sofort gewesen, dass er Phasenweise mal testet wie weit er denn gehen kann und vor allem bei wem.
Auch wenn diese Tipps Klischee behaftet sind und als Pauschaltipps wenig Sinn machen, hätte ich sofort Resourcen entzogen, Rückzugsplatz in der letzten Ecke, wo er nix mitbekommt. Selbst wenn das nicht helfen sollte, schadet es sicher auch nicht. Ich würde seine Position noch mal deutlich machen. Möchte allerdings angesichts der Kinder auch nicht mit Dir tauschen. Viel Erfolg und alles Gute. |
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