![]() |
|
|
|
|
|||
|
Zitat:
Danke Peppi..... Ich auf jeden Fall, bin jedesmal Stolz wie Oskar, wenn Menschen mich strahlend anlächeln und sagen: "Eigentlich habe ich ja Angst vor großen Hunden... aber deine Hunde sind toll..." Und dann stellt sich noch die Frage: "Wofür halte ich meinen Hund?" Ich zumindest, möchte einen Hund der mich begleitet und bei mir ist.... unabhängig von der Rasse! Das das Halten von bestimmten Rassen im Einzelfall Problematiken aufwerfen kann, ist mir ebenfalls klar.... Aber... Wie gesagt, wie der Hund sich verhält, liegt IMMER am Besitzer und an seinem Einfluss auf den Hund - nicht am Hund selbst... Es gibt zum Beispiel in der Nähe von Hamburg einen Fila, der seinen "Job" als Schulhund in einer Klasse von lernbehinderten Kindern macht...... Ebenso kenne ich einen Fila der die Prüfung als Therapiehund abgelegt hat... Da kann ich nur sagen: "HUT AB !" Gratulation an diese Hundebesitzer! Jeder, der einen Fila hat, weiss, wie viel Mühe und Arbeit dahintersteckt seinen Hund dahin zu lenken..... Ich hasse Hundebesitzer die sich, gelinde gesagt, einen Hund als *verlängertes Genitial* ( dafür ) anschaffen.... denn.... das sind die Hunde, die leider dann meist in Tierheimen landen, weil der Mensch den Trieb (sei er Rassebedingt oder durch falsche Haltung/Erziehung) nicht mehr unter Kontrolle halten kann.....Das soll nicht heissen, das auch ich nicht Stolz bin, einen so großen und schönen Hund mit mir zu führen... ABER..... wer hat es denn bitteschön im heutigen Zeitalter noch nötig, sich, für sich selbst, einen "Schutzhund" anzuschaffen????? Filas z.B. sind gezüchtet worden um Rinderherden zu begleiten und zu beschützen..... (sorry, kenne allerdings keinen Filabesitzer, der eine Kuh hinterm Haus stehen hat!) Die Meinungen mögen hier auseinandergehen...... Klar sollte man sich, bevor man sich einen Hund anschafft, mit den rassespezifischen Eigenschaften auseinandersetzen und sich informieren.... das soll aber nicht heissen, das man auch "negative" Eigenschaften nicht zum "Positiven" beeinflussen kann! Problemhunde werden nicht geboren, sie werden dazu gemacht! ![]() Liebe Grüsse Britta, Bodo & Co. |
|
|||
|
Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine Meinung nicht in Folge "neuer" Erkenntnisse irgendwann mal ändert.
Es gibt Problemhunde. Hunde mit Wesensschwäche, wenn es zu Instinktverlusten kommt. Stichwort Inzuchtkoeffizient. "Generalisieren" nennt man es, wenn ein erfolgreich geprägter/sozialisierter Hund Dinge verallgemeinern kann. Und diese Fähigkeit geht leider, leider, leider manchmal verloren, wenn man die Prioritäten falsch setzt. Linienzucht ist nunmal gut für den Phänotyp ![]() Nicht nur meine Meinung. ![]() PS: Ich hätte das mit den Leckerchen auch so gemacht. Wage aber zu bewzeifeln, dass gleiches Vorgehen, zum beispiel bei einem "echten" Herdenschutzhund (ich meine bei Rasse eigentlich nie VDH) bei Einsetzen der Dämmmerung was bringen würde...
|
|
|||
|
Zitat:
Wie Du weisst, habe ich seit 25 Jahren Hunde..... unter anderem auch "Herdenschutzhunde".... wie z.B. Can Corso, Mastino, Cuvacz, Dogo Canario, Fila's und andere Rassen, teilweise auch Mix..... Ich hatte IMMER ein Rudel von mindestens 4 bis maximal 6 Hunden..... Meine Hunde habe ich zu 90 % aus Notabgaben..... (nur meine Dogge, den Fila Bodo und die Jake-Russel-Hündin habe ich mir bewusst gekauft) Die Hunde aus Notabgaben waren IMMER "sogenannte Problemhunde" die als "nicht" oder "schwer vermittelbar" galten..... und.... ich habe es jedesmal geschafft, ALLE meine Hunde zu sozialisieren und dahin zu bekommen, wo sie heute sind (auch die mittlerweile aufgrund von Alter oder Krankheit leider von uns gegangenen) Das meine Methode und mein Vorgehen natürlich kein Patentrezept ist und das dies mich natürlich auch nicht davor schützen kann, vielleicht auch irgendwann einmal "negative" Erkenntnis sammeln zu müssen, in diesem Punkt muss ich Dir Recht geben.... aber... hat dieses "Risiko" nicht jeder Hundebesitzer???? Nicht umsonst gibt es die Aussage: "das hatt'er aber noch NIE gemacht" Aber, wenn niemand mehr bereit ist, dieses "Risiko" einzugehen, dann würde in Zukunft auch kein schwer vermittelbarer Hund mehr aus einer Notabgabe aufgenommen werden können! Liebe Grüsse Britta, Bodo & Co. |
|
|||
|
Ja klar - so gesehen. Ich will Dir Deine Erfahrung auch nicht absprechen.
Andersrum, wenn ich hier im Stadtgarten in der Innenstadt einen fetten Herdenschutzhund sehe - dann frage ich mich: Muss das sein? Was willst Du damit hier? Insbesondere wenn das Teil zwei Wochen später den angeleinten Terrier einer Nachbarin in der Mitte durchbeisst. Manche Tiere sollte man da lassen, wo sie hingehören. Das was man heute so als Rasse bezeichnet, ist ja auch nicht mehr das was man mal irgendwann darunter verstanden hat. Früher hat man Hunde "gebraucht" - heute ist es Luxus - zum Großteil zumindest. |
|
|||
|
Zitat:
|
|
|||
|
Was meinst Du?
Das der den Hund getötet hat, oder das ich finde das manche "Rassen" nicht unbedingt in die Grossstadt gehören? War eigentlich beides mein Ernst. Warum der ???Und ich erinnere nochmal, dass ich unter Rasse eigentlich was anderes verstehe als der VDH oder andere Zuchtverbände, vereine... |
|
||||
|
@ Elke & Katharina: Auf die Art und Weise lernt der Hund zwar, sich auf den Halter zu konzentrieren und nicht zu Fremden zu laufen (so dass er zwangsläufig auch nicht von ihnen gefüttert werden kann), doch finde ich diese Methode bei Hunden, die Angst vor Menschen haben eher suboptimal, denn dadurch lernen sie nicht, dass Menschen nett sind und nicht gefährlich! An der Unsicherheit bei direktem Kontakt zu fremden Menschen würde sich also nichts ändern.
[Bei Joggern, Fahrradfahrern und dergleichen ist das was anderes, denn da sollte ein Hinlaufen generell unterbunden werden. Durch die schnelle Fortbewegung könnte der Hund ja ansonsten animiert werden, hinterherzulaufen / -zujagen, den Menschen eventuell sogar zu stellen, zu verbellen, anzuspringen oder im Extremfall sogar zu packen.] Da ich eine Hündin habe, die als Welpe bereits panische Angst vor Menschen hatte (sie schrie, wenn man sie anfassen wollte...zitterte am ganzen Körper) und die drohte, sich zum Angstbeisser zu entwickeln (ohne Fluchtmöglichkeit hatte sie bereits geschnappt), habe ich die direkte, positiv belegte Konfrontation zu Fremden gesucht. Sprich: auf Spaziergängen habe ich den Welpenbonus ausgenutzt und bei offensichtlichem Interesse von Passanten diese um Mithilfe gebeten. Zwar bin ich nicht so weit gegangen, diesen Leuten Leckerchen zuzustecken (ich möchte auch nicht unbedingt einen hartnäckigen Futterbettler haben), doch halte ich diese Methode je nach Hund durchaus für legitim und sinnvoll. Mir ist jedenfalls ein zu freundlicher, zu offener Hund lieber als ein unsicherer und ängstlicher. Zurückhaltung zu trainieren ist nämlich einfacher als Selbstsicherheit aufzubauen. Finde ich zumindest. Grüßlies, Grazi
__________________
![]() Don't accept your dog's admiration as conclusive evidence that you are wonderful. (Ann Landers) Molosser-Vermittlungshilfe und Kampfschmuser-Vermittlungshilfe |
|
||||
|
Zitat:
öhhmmm!! äähh!! Also eigentlich stimme ich Dir schon zu.....aber ein Mastino ist nun wirklich kein Herdenschutzhund im dem Sinne ....... oder hab ich da jetzt was falsch verstanden? nix für ungut.... Tschüss Faltendackelfrauchen |
|
|||
|
Zitat:
Soll nicht wieder vorkommen.... ![]() Tschüssi und Danke für Deinen Hinweis.... ![]() Liebe Grüsse Britta, Bodo & Co. |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|