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  #1 (permalink)  
Alt 16.01.2008, 19:07
Benutzerbild von Balloo
Baron / Baronin
 
Registriert seit: 14.01.2008
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Standard Rudelvergrößerung

Halli Hallo,
das Thema war bestimmt schon irgendwo, habe es aber leider nicht finden können.Ich wollte mich mal erkundigen bei den Molosser-Besitzern, die mehrere Hunde besitzen zwecks Anschaffung eines "Zweithundes", Kumpel für Balloo:
Was ist besser oder besser gesagt wer hat Erfahrungen darüber:
2 Rüden
2 Hündinen oder gemischt??????
Gruß, Uli
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"Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde" !!!
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Alt 16.01.2008, 21:09
Pepa
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Standard Hallo...

Ich glaube ,das kommt ein bißchen darauf an wie dominant dein Balloo ist.Wir hatten einen ziemlich dominanten Mastino Rüden und haben uns einen jungen Pittbull dazu geholt.Den haben wir früh kastrieren lassen,ist ja Auflage vom Tierheim.Da sich der kleine von Anfang an untergeordnet hat, klappte alles ziemlich gut.Leider ist der alte Hund letztes Jahr verstorben.Wir haben uns wieder einen Rüden geholt,einen Bullmastiff.Und vor zwei Wochen haben wir uns noch eine American Bulldog Hündin aus dem Tierheim geholt.Die Dame ist auch wieder kastriert,das ist bei zwei Rüden wohl das beste.Der BM ist der Chef im Rudel und allen anderen ist das wohl recht.
Bei zwei ausgewachsenen Rüden bzw. Hündinnen könnte es mal Ärger geben ( Rivalität ).Also, nicht das sich unsere nicht auch mal in die Haare kriegen,aber das ist nie wirklich ernst.Ich würde dir ein gemischtes Rudel empfehlen aber das ist nur meine Meinung...

Liebe Grüße
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Alt 16.01.2008, 21:38
Benutzerbild von Tyson
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Ich hatte, als ich mir Tyson holte, einen Pyrenäenberghund-Rüden und hatte ziemlich Angst, daß er dem Welpen etwas tut. Die Beiden wurden die besten Freunde. Nun ist Merlin ja schon über die Regenbogenbrücke gegangen und ich habe noch Frieda und Paddy zu Tyson geholt. Paddy ist ca 10 und saufrech! Er geht zu Tyson, wenn dieser liegt, will ihn besteigen usw. Er hat nicht mal Respekt wenn der Große an einem Knochen knabbert. Tyson toleriert das alles total, er ist einfach nur ein gaaaanz lieber Kerl. Mein Merlin hätte sich das nie gefallen lassen und diese Beziehung hätte so nicht funktioniert. Frieda ist zwischenzeitlich kastriert, so können sie sich derenthalben auch nicht in die Haare kriegen. Ich denke das es auf Deinen Hund ankommt, welche Zusammenstellung Du wählen solltest, schließlich kennst Du ihn am Besten.
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Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen

Geändert von Tyson (25.05.2008 um 09:00 Uhr)
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Alt 16.01.2008, 22:32
Benutzerbild von Anne
Kaiser / Kaiserin
 
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Jeder hat da wohl jeder andere Erfahrungen gemacht. Wir hatten schon alles, nur Rüden, nur Hündinnen und gemischt. Hast du z.B. eine ältere unkastrierte Hündin und nimmst eine junge Hündin oder einen weiblichen Welpen dazu, kann es passieren, dass es bei der 1. Läufigkeit der jungen Hündin richtig in der Kiste rappelt. Es kann sein, es muß nicht. Wir sind bisher von Beißereien verschont geblieben. Es gab mal Geknatsche, aber keine Beißereien.
Jetzt, wo wir älter werden, bin ich zum Rüdenfan geworden. Rüden sind Befehlsempfänger, viel einfacher und leichter zu erziehen als Hündinnen. Zukünftig werden wir nur noch Rüden halten.
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Gruß Vom Acker

Anne & Co.


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Alt 17.01.2008, 05:22
Benutzerbild von Grazi
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Zitat:
Zitat von Anne Beitrag anzeigen
Jetzt, wo wir älter werden, bin ich zum Rüdenfan geworden. Rüden sind Befehlsempfänger, viel einfacher und leichter zu erziehen als Hündinnen. Zukünftig werden wir nur noch Rüden halten.
Seltsamerweise geben das fast nur Frauen zu.

Ich bin gespannt, ob ich auch irgendwann mal (wenn wir älter werden ) auf Rüden umschwenken werde. Bisher hatten wir immer nur Hündinnen, die -bis auf meine allererste Hündin- jede für sich ihre ganz eigene und nicht immer einfache Herausforderung waren.

Wir halten seit 12 Jahren immer mehrere Hündinnen, aktuell sind es auch wieder drei. Und hatten nie Probleme während der Läufigkeiten... weder untereinander noch mit anderen Hündinnen. Dies ist jedoch nicht selbstverständlich!

Pauschal kann man sicher nicht beantworten, welche Kombination am günstigsten ist. Es kommt zu sehr auf die Individuen an.

Wir haben hier z.B. drei sehr selbstbewusste Hündinnen, die markieren, scharren und sich von kaum jemanden einschüchtern lassen. Das es bei uns so reibungslos klappt liegt sicher nicht nur einem "guten Wesen" oder einer sauberen Sozialisation, sondern IMHO vor allem daran, dass sie sich von Alter, Kampfgewicht und Gesundheitszustand stark genug unterscheiden und sich auch charakterlich nicht zu sehr ähneln.

Grüßlies, Grazi
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Alt 17.01.2008, 09:51
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Anne :
reine Rüden-Rudel fand ich immer einfacher.
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das Leben ist nicht immer nur Tartar......manchmal gibt es auch ne Wurmkur !
Viele Grüsse aus Frankreich, Birgit und die Wauzis
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Alt 17.01.2008, 11:17
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das ist wirklich sehr individuell. Wir hatten auch schon verschiedene "Zusammenstellungen".
Angefangen hat es mit einem Jack Russell Rüden, als die erste BX dazukam, haben wir den Hannes dann kastrieren lassen. Eigentlich war es zwischen Elfie (BX) und dem Hannes eigentlich die ganzen Jahre sowas wie ne Hass-Liebe. Als Elfie dann ca. 1 Jahr alt war, ging es mit unserer Riesenschnauzerhündin Onyx plötzlich gar nicht mehr. Da hat´s richtig gerappelt in der Kiste. Da ging nur noch strikte Trennung. Mit den anderen Hündinnen, die im Laufe der Jahre noch dazu kamen, hatte ich nie Probleme. Elfie wurde allerdings ihr Leben lang von allen, egal ob Männlein oder Weiblein, absolut als Königen anerkannt. Da gabs nie ne Widerrede. Unserern kastrierten Deutsch Drahthaar Rüden Harald, den wir bekommen haben, als er 6 Jahre alt war, hat Elfie allerdings auch mehr oder weniger regelmäßig durch die Küche geschmissen. Da musste ich immer aufpassen. Im Moment hab ich zwei Mädels (BX) im Haus, die dritte wohnt auch auf dem Hof, aber im Nachbarhaus. Wenn die drei zusammen sind, muss man auch manchmal ein bißchen aufpassen, da knisterts dann schon mal, allerdings merk ich das rechtzeitig und sie lassen sich dann auch sofort abrufen.
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Viele Grüße
Beate
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Alt 17.01.2008, 13:55
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In einem anderen Forum kenne ich den Fall dass zu einem MAN Rüden ein AmBull dazukam.

Die beiden werden mittlerweile getrennt gehalten.

Wir haben zwei Rüden.
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  #9 (permalink)  
Alt 17.01.2008, 17:30
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Hallo,

ich hatte bislang die Kombination Rüde und Hündin und habe nun zwei Hündinnen. Eigentlich wollte ich mir damals zu meinem Bernhardinerrüden einen BM-Rüden holen, aber die Züchterin riet mir nach einem Gespräch davon ab. BM Rüden sind wohl öfters mit anderen Rüden problematisch und mein Oso war sehr dominant und hätte sich niemals untergeordnet.

So zog Luna bei mir ein, die zwar auch scharrt und markiert, aber überhaupt nicht dominant ist. (Interessant, dass auch andere Mädels das machen...) Ich finde Mädels übrigens leichter erziehbar, zumindest was meine bisherige Hundeerfahrung (4 Rüden, 2 Hündinnen) betrifft. Nach Osos Tod wollte ich eine zweite Hündin, weil ich die Eifersucht anstrengend fand. Oso und Luna liebten sich, aber Oso duldete nur wenige Rüden in Lunas Nähe und auch Luna mochte keine Hündinnen in Osos Nähe. Ich konnte schon in großen Hundegruppen spazieren gehen, mußte aber aufpassen.

Bei 2 Hündinnen ist allerdings das Problem, dass sie sich in die Wolle bekommen könnten, was bei Hündinnen dann auch meist schlimmer ist, als wenn sich 2 Rüden kloppen. Luna und Lisa sind beide kastriert und es klappt gut.

Ich weiß nicht, welche Kombination ich am besten finde. Am risikoärmsten ist aber sicher ein gemischtes Rudel.
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LG Simone

Geändert von Simone (17.01.2008 um 17:32 Uhr)
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  #10 (permalink)  
Alt 18.01.2008, 05:24
Benutzerbild von Grazi
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Nur mal so eine Gedankenanregung am Rande: man sollte sich nicht nur überlegen, welche Geschlechterkonstellation geeignet sein könnte, sondern auch den richtigen Zeitpunkt einer Rudelvergrößerung!

Wenn ich mich nicht irre, ist euer Balloo noch ein absoluter Jungspund. Als Spätentwickler (wie alle Molosser) wird er noch einige mehr oder weniger problematische Phasen durchmachen, in denen man sich tunlichst auf seine Erziehung konzentrieren sollte. Von daher würde ich den meisten Leuten empfehlen, einem noch nicht einmal pubertierenden Junghund höchstens einen erwachsenen und sehr souveränen Hund als Kumpel zu besorgen oder aber zu warten, bis der Ersthund mindestens 18 Monate alt ist und ziemlich gut im Gehorsam steht.

Ich habe es schon oft miterlebt, dass sich Hundehalter gedacht haben, ihrem noch sehr jungen Hund einen Spielgefährten zu gönnen.... die waren dann plötzlich erstaunt, welche "Kleingruppendynamik" entstehen kann... und oft genug haben sich dann problematische Verhaltensweisen bei beiden Hunden eingestellt, mit denen man überfordert war.

Btw: Erst vor ein paar Tagen habe ich eine solche Hundehalterin gesehen. Sie hat irgendwann kapituliert und nach einem knappen Jahr den Zweithund in ein neues Zuhause vermittelt. Und den vorher problemlosen Ersthund kann sie immer noch nicht von der langen Leine lassen.

Grüßlies, Grazi
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