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In einigen Fällen bin ich mir sicher, dass der Hund ein Kind nur "mit seinen Mitteln" in die Schranken weisen will. Und das sind Zähne.
Ein Kind hat dann allerdings kein Fell und so sieht das Ergebnis häufig heftig aus. Wenn ich mir aber dann die Berichte - beispielsweise über Rottweiler-Zwischenfälle angucke - und mir überlege, wie hätte der Kinderkopf wohl ausgesehen, wenn der Rottweiler wirklich in Beschädigungsabsicht zugebissen hätte... Ich hoffe Du verstehst was ich meine. Ich will das nicht schön reden - ganz im Gegenteil. Die Halter haben da zwar versagt - aber ich denke - ein grosser und kräftiger "Familienhund" sollte mit dem obersten Zuchtziel "Nerven wie Drahtseile" gezüchtet werden. In sich ruhend und "Fehlverhalten" der Menschen "verzeihend". Weiter denke ich das mit den immer verherenderen Folgen jahrelanger Eng- und Inzuchtpraktiken nicht nur die Knochen, etc. leiden - sondern dass von "genetischer Drift" auch Gene betroffen sind, die für ein aufgeräumtes Oberstübchen sorgen. Es wäre mal eine "seriöse" Statistik interessant, über die Entwicklung. Unter Einbeziehung sämtlicher Faktoren. Aber das wird wohl schwierig.
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Zitat:
Ich hab Kind und Hund natürlich NIE alleine gelassen, aber ich hab mir schon angeschaut, wie die beiden miteienander umgingen. Ein Klassiker war, dass die Süsse ihre Ruhe wollte und das Kind sie nicht gelassen hat, obwohl es natürlich von mir die entsprechenden Anweisungen hatte. Sie hat daraufhin mehrfach den Platz gewechselt, gegrummelt etc. Als auch das nix nützte, hat sie gezwickt - ganz leicht in die Haut, was die kleinen hässlichen schmerzhaften Flecken gibt. Wochenlang. Bis das Kind es endlich kapiert hatte. Ich hätte jederzeit eingreifen können. Sie hat das Kind ganz klar als ihren Welpen angesehen, den sie, besonders als sie erwachsen wurde, massregelte und auch beschützte. Auch wenn das Kind wild mit Erwachsenen rumtobte und heftig quiekte und kreischte, hat sie "eingegriffen". Erst heftig und warnend gebellt und dann auch geschnappt - auf eine Art, dass noch nicht mal Abdrücke zu sehen war, aber ganz klar war, wozu sie bereit war, um "ihr" Kind zu beschützen. Ich will damit sagen, dass ich der Meinung bin, dass Hunde -auch Rottis- schon die ganze Palette draufhaben und sehr wohl sehr dosiert einzusetzen vermögen. Als das Kind dann älter wurde und ich befürchtete, dass es zu "Rangkämpfen" im Rudel käme (inzwischen hatte ich deutlich mehr Hundeerfahrung), bin ich dazu übergegangen, den Hund so oft wie möglich vom Kind füttern zu lassen, auf dass sie kapiert, wer Essen verteilt, hat deutlich mehr zu sagen. Hat vielleicht keine Allgemeingültigkeit, hat aber funktioniert. LG, Heike |
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