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  #1 (permalink)  
Alt 04.10.2009, 21:30
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: Magendrehung ???

Meine "Prophylaxe" ist - dreimal täglich füttern statt eine riesen Portion und nach dem Fressen nicht spielen oder spazieren gehen, da soll sie erst mal ruhen. Ist mein erster Hund in der Größenordnung und wir werden sehen...
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  #2 (permalink)  
Alt 04.10.2009, 21:42
Benutzerbild von Maiva
Herzog / Herzogin
 
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Beiträge: 426
Standard AW: Magendrehung ???

Meine erste BX bekam nur rohes Fleisch - und sie starb an einer Magendrehung.
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  #3 (permalink)  
Alt 04.10.2009, 21:50
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: Magendrehung ???

Ich glaub auch dass es ein bisschen wie russische Roulette ist - entweder es erwischt einen oder halt nicht...
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  #4 (permalink)  
Alt 04.10.2009, 23:03
Benutzerbild von thofroe
König / Königin
 
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Standard AW: Magendrehung ???

Hallo,
möchte mich mal kurz zu Wort melden: generell ist über die Magendrehung zu sagen, dass eine genetische Disposition gegeben sein muss. Ist diese vorhanden, kann man Gegenmaßnahmen ergreifen...die aber keine Garantie geben...nur die Wahrscheinlichkeit wird minimiert. Magendrehungen wirst du in allen Rassen vorfinden!!! Also mache dich frei von dem Vorurteil, es käme nur bei Hunden die gross sind und mächtige Brustkörbe haben vor. Mein Tipp für dich, achte auf die Vorfahren. Schau genau nach, ob ein Hund dabei ist, der eine Magendrehung hatte. Wenn ja, lass`die Finger davon!!!
Ich selbst hatte einen Hund, der an der Magendrehung erkrankt ist. Nach der zweiten Magendrehung habe ich ihn erlösen lassen.
LG Thomas
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  #5 (permalink)  
Alt 05.10.2009, 00:30
Benutzerbild von Angela
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: Magendrehung ???

Der leider schon verstorbene Tierarzt und Homöopath H.G. Wolff schreib dazu:
Vorbeugen kann man bei den bedrohten Erblinien mit Gaben von
Calcium fluoratum D 200
Drei Gaben im Jahr reichen aus.

Die operierten Tiere benötigen eine Drei Wochen Kur zur Tonisierung von Magen und Darm mit den beiden Mitteln:
Nux vomica D6 und Carbo vegetabilis D6, je 3x täglich.

Danach muss eine Regenerationskur fürs Bindegewebe folgen, in Form von
Calcium fluoratum D6
3x täglich 1 Tabl. für 10 Tage, danach Cahlcium fluoratum D12, 2x täglich 1 Tabl. für 10 Tage, danach Calcium fluoratum D 30, 1x täglich 1 Tablette für 10 Tage.
Diese Kur ist einmalig und muss nicht wiederholt werden.

Aber fragen sie ihren Arzt oder Apotheker...
__________________

Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. Adenauer
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  #6 (permalink)  
Alt 05.10.2009, 07:34
Benutzerbild von Ladyhawke
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: Magendrehung ???

Zitat:
Zitat von Angela Beitrag anzeigen
Der leider schon verstorbene Tierarzt und Homöopath H.G. Wolff schreib dazu:
Vorbeugen kann man bei den bedrohten Erblinien mit Gaben von
Calcium fluoratum D 200.....
Äußerst interessant! Hab mir das mal abgespeichert und werd´s mit meinen TÄ besprechen.
__________________
Liebe Grüße
Conny and the Flintstones
-----------------------------------------------------
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt."

Mahatma Ghandi
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  #7 (permalink)  
Alt 05.10.2009, 22:16
Kaiser / Kaiserin
 
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Beiträge: 976
Standard AW: Magendrehung ???

Zitat:
Zitat von thofroe Beitrag anzeigen
Hallo,
....generell ist über die Magendrehung zu sagen, dass eine genetische Disposition gegeben sein muss. ...... Mein Tipp für dich, achte auf die Vorfahren. Schau genau nach, ob ein Hund dabei ist, der eine Magendrehung hatte. Wenn ja, lass`die Finger davon!!!
.....
LG Thomas
Sicher richtig, dass, WENN eine genetische Disposition da ist, die Gefahr höher ist... ABER: Auch ohne diese kann es zu MD kommen (durch z.B. Bindegewebsschwäche oder einfach Unwissenheit und falsches Menschenverhalten...

http://www.kritische-tiermedizin.de/...es_Hundes.html
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  #8 (permalink)  
Alt 05.10.2009, 23:00
König / Königin
 
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Beiträge: 651
Standard AW: Magendrehung ???

Zitat:
Zitat von ********* Beitrag anzeigen
Sicher richtig, dass, WENN eine genetische Disposition da ist, die Gefahr höher ist... ABER: Auch ohne diese kann es zu MD kommen (durch z.B. Bindegewebsschwäche oder einfach Unwissenheit und falsches Menschenverhalten...

http://www.kritische-tiermedizin.de/...es_Hundes.html
Das mit der Gasbildung kenne ich bei meinen Hunden nicht, obwohl ich sie genau so füttere wie es auf dieser Page nicht empfohlen wird. OK Essensresten gibt bei mir nicht gerade viel, aber ab und wann gibts trotzdem was.
Sicher ist es gut den Hund mehrmals pro Tag zu füttern, aber ich kenne Schäfer, die ihre Mastines alle drei oder sogar fünf Tage füttern - je nachdem wohin ihre Tour führt. Früher waren es noch Eintöpfe (siehe FDF Beitrag) und heute füttern sie Trockenfutter. Was eine Magendrehung ist wissen die nicht mal, noch haben sie jemals unwissentlich (anhand meinen Erklärungen) einen Hund daran verloren. Diese Hunde essen auch relativ viel Grass (meine übrigens auch), Nager und sonst so alles was runter geschluckt werden kann (Aas, Nachgeburten, Totgeburten, etc.).
Ich denke das jeder Hund heute durchaus noch in der Lage ist eine grössere Portion Nahrung, wie es in der Natur bei Wölfen, Füchsen und anderen Raubtieren üblich ist, aufnehmen kann und für mehrere Tage anhalten muss. Einige verwilderte Hunde essen ja auch unregelmässig. Wie hoch jedoch die Rate an Magendrehungen bei denen ist weiss ich nicht.

Ich meine damit, dass eine genetisch bedingte Disposition für eine Magendrehung schon vorhanden sein muss.
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  #9 (permalink)  
Alt 05.10.2009, 23:01
Benutzerbild von thofroe
König / Königin
 
Registriert seit: 24.06.2009
Ort: Schleswig Holstein
Beiträge: 673
Standard AW: Magendrehung: Rassedisposition, Risikominimierung?

Hallo Kati,
eine Bindegewebeschwäche zählt für mich zur genetischen Disposition. Bei menschlichem Fehlverhalten stehe ich auf dem Standpunkt, dass es nur in Verbindung mit einer genetischen Disposition zu einer Magendrehung kommen kann. Wie erklärst du es dir sonst, dass es einige Hunde trifft und andere nicht, obwohl gleiche Haltungs- und Fütterungsbedingungen vorliegen? Als mir und meinem Hund dieses Schicksal vor 7 Jahren begegnete, habe ich versucht mich schlauer zu machen und bin auf einige interessante Berichte gestossen. So ist z.B. in Amerika der Versuch gemacht wurden, bei Hunden bewußt eine Md. auszulösen...es gelang nicht! Allerdings fand man heraus, dass einige Faktoren signifikant waren: großer Brustkorb, im Alter zwischen 5 und 7 Jahren, in den Abendstunden, nervöse unausgeglichene Hunde, gieriges Schlingen, Futterqualität und noch ein paar andere Faktoren(bekomme sie gerade nicht alle zusammen).
Wie Angela schon schrieb, waren die Mägen der Hunde, die akut an einer Md. litten sowohl gefüllt als auch schon geleert.
Desweiteren passierte es vor der Bewegung, während der Bewegung und Stunden nach der Bewegung des Hundes.
Also, für mich KEINE Magendrehung OHNE genetische Disposition.
LG Thomas
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  #10 (permalink)  
Alt 05.10.2009, 23:08
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 16.08.2007
Beiträge: 976
Standard AW: Magendrehung: Rassedisposition, Risikominimierung?

Hallo Thomas,
was ist mit den Beispielen aus dem Artikel? ...
Gasbildung (durch was weiß ich...) kann doch jedem Hund passieren...
Früher sind auch einfach so Hunde gestorben, und da konnte es keiner nachvollziehen, woran? Ich meine, es wurde ja nicht jeder gestorbene Dokö (wenn überhaupt einer) untersucht, woran der nun krepiert ist...
Ich halte die Genetik schon für wichtig, würde es aber eben nicht so absolut sagen.
Im übrigen können Bindegewebsschwächen auch bei Nachkommen von Linien auftreten, wo das vorher noch kein Thema war (Disposition/Genetik/erworbene Bindegewebsschwäche)...

lg
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