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  #1 (permalink)  
Alt 07.01.2010, 22:35
Benutzerbild von sina
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 26.04.2009
Beiträge: 4.398
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Standard AW: Wucherungen an den Ballen

Die Gefahr besteht natürlich das man aus Angst um sein Tier sehr oft zu den TÄ geht.

Ich hätte die Wucherung auch nicht unbedingt operieren lassen aber sie war geplatzt und es mußte gemacht werden.

Gregor hatte auch Wucherungen am Augenlid und am Kopf.

Am Lid mußte er auch operiert werden, es war fast so groß wie eine Erbse und scheuerte auf dem Auge.

Sie wuchs aber immer wieder nach weil der Kern nicht aus dem Lidrand geschnitten werden konnte.
Die Wucherung wurde dann örtl. betäubt und ausgedrückt.
Das war immer unangenehm aber ich konnte nicht jedes Mal eine Nark. geben lassen.

Eines Tages platzte sie auf, es blutete und ich wollte Gregor das Blut aus dem Auge wischen.
Dabei habe ich wohl den Kern mit rausgewischt und das Thema war vorbei!
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Viele Grüße,
Sina mit Paul
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Und alle im Herzen die über den Regenbogen gegangen sind!

Die Natur legt den Grund, der Mensch formt den Hund!
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Alt 08.01.2010, 08:50
Benutzerbild von Grazi
Gremlinfanatischer Mod
 
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Ort: Bonn
Beiträge: 29.840
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Standard AW: Wucherungen an den Ballen

Hast du es mal in anderen Foren probiert, Katharina?

Ich kannte dieses Krankheitsbild bisher auch nicht und hätte jetzt vermutet, dass das tatsächlich eher selten auftritt.

Und was den Vorwurf einer "Überbetüddelung" angeht, so kannst nur du beurteilen, ob und wieviel tatsächlich notwendig ist. Je nach Grunderkrankung muss / sollte man relativ engmaschig kontrollieren, selbst wenn das Tier augenscheinlich gut zurechtkommt. Und dass akute, schmerzhafte Probleme behandelt werden müssen, steht ja wohl außer Frage.

Wie auch immer es weitergeht: ich drücke die Daumen und hoffe, dass ihr das Problem gut in den Griff bekommt!

Grüßlies, Grazi
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Don't accept your dog's admiration as conclusive evidence that you are wonderful. (Ann Landers)

Molosser-Vermittlungshilfe und Kampfschmuser-Vermittlungshilfe
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  #3 (permalink)  
Alt 08.01.2010, 20:32
Benutzerbild von Anne
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 2.784
Standard AW: Wucherungen an den Ballen

Hat sich einer der behandelnden TÄ zu einer möglichen Ursache geäußert?
Die genetisch bedingte Variante, wie z.B. bei der BX, halte ich für unwahrscheinlich. Blieben noch eine überstandene Staupe oder eine Autoimmunerkrankung. Letzteres würde ich für wahrscheinlich halten. Ich habe solche Ballenwucherungen bisher nur bei einem Hund gesehen, da war die Ursache eine Autoimmunerkrankung. Bei Katzen mit Immunschwächen kommt es häufiger vor.
Erfahrung damit habe ich nicht. Ich kann nur so aus dem Bauch heraus was dazu sagen.
Für mich wäre eine OP die letzte Behandlungsmöglichkeit. Ich würde erst nach der Ursache suchen, dann medikamentös behandeln und dazu dem Hund noch Zeit lassen sich zu aklimatisieren. Sein Leben hat sich ja komplett verändert.

Die Polin hatte zwar keine Ballenwucherungen, aber total aufgequollene,weiche,entzündete, blaß pigmentierte Ballen. Die wirkliche Ursache wurde nie geklärt, es könnten die Anaplasmose, die Staphylokokken oder eine Immunschwäche gewesen sein. Es hat ca. 6 Monate gedauert, bis sich die Ballen deutlich gebessert hatten, ganz weg war es nach knapp 1 Jahr.
__________________
Gruß Vom Acker

Anne & Co.


In Blues we trust, Blues will never die
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  #4 (permalink)  
Alt 08.01.2010, 20:56
Benutzerbild von brunhilde
Ritter / Edle
 
Registriert seit: 25.07.2009
Ort: zu Hause
Beiträge: 34
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Standard AW: Wucherungen an den Ballen

Mein Baby "Brunhilde" hatte diese Wucherungen auch.
Fing langsam an, etwa als Erbsen grosser Knubbel, und wuchs dann in rasantem Tempo bis die Zehen so dick waren , das Sie nicht mehr laufen konnte.
Wir haben dann eine wahre Odyssee auf der Suche nach den Grund der Erkrankung hinter uns gebracht: Sämtliche Tierkliniken im Umkreis von 500Km haben meist vertreten durch alle dort arbeitenden Veterinäre mit Ratlosen Gesichtern, vergraben unter Stapeln von Röntgen-Bildern, Blutuntersuchungs-Ergebnissen und allem möglichen anderen, sich kollektiv in einer Achsel-zuck-Chorgeografie zu Ihrer Unwissenheit bekannt.
In einer renommierten Klinik haben Wir sage und schreibe 900(!)€ bezahlt, ohne das ein Ergebnis oder auch nur ein Behandlungsvorschlag gefallen wäre.
Wir haben alles, wirklich alles, versucht um herauszufinden "WAS" das überhaupt ist.
Und dann sind wir zum impfen in unsere "Stamm-Klinik" gefahren und die dort praktizierende Ärztin (hat in Neapel studiert) wusste sofort was das ist (Sie hat mir auch den Fachausdruck gesagt, hab ich aber vergessen.)
Die "Knubbel" sind dann operiert worden und das wars!
Schon am nächsten Tag, konnte Brunhilde wieder laufen.
Wir hätten unserem Baby viel Schmerz ersparen können!
(Leider ist bei der Nachuntersuchung festgestellt worden, das Brunhilde Knochenkrebs im Endstadium hat.....aber das ist eine andere Geschichte)
__________________
Manchmal werde Ich zum "Kampfhund"!
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