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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
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Mit Inkontinenz nach der Kastration hatte ich bislang keine Probleme...von einer chemischen Kastration rate ich dringend ab... Wie gesagt, ich hätte schon nach dem ersten Mal wahrscheinlich kastriert Aber sicher sind hier einige die dagegen sprechen werden...von daher bekommst du sicher genügend Argumente für und wider Kastration zu lesen, aber entscheiden musst du im Sinne des Tieres selber, das kann dir keiner abnehmen... |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
Also, da könnte man schon homöopathisch einiges machen. Ich denke, Arnika ist nicht das richtige Mittel für Scheinträchtigkeit.
Pulsatilla, Phytolacca, Asa Foetida wären für mich eher angesagt. Aber das sollte ein guter Homöopath vor Ort passend zu Deiner Hündin auswählen. Bisher hatte ich 3 Hündinnen, die mit einer schlimmen Pyometra notoperiert werden musste. Alle 3 hatten als Folgen der Kastration massiv unter Schilddrüsenunterfunktion zu leiden. 2 Hündinnen sind wie Hefeklösse innerhalb von 6 Wochen völlig aus der Form gegangen. Fellprobleme gab es auch durch die Schilddrüsenunterfunktion dazu. Für mich wäre Kastration nur eine Lösung, wenn ich keine andere Wahl mehr hätte. Ich denke, Du könntest durch eine passende homöopathische Behandlung auch zwischen den Läufigkeiten eine "Normalisierung" erreichen. |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
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Entschuldige Renate, aber eine Not OP ist immer vorzuziehen, bevor eine eventuelle SD Unterfunktion auftreten kann, oder wie? |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
ich stimme Renate voll zu, Arnica ist nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Bei einem guten THP wirst Du sicher gut aufgehoben sein und er kann nach einer ausführlichen Anamnese das passende Mittel finden. Im Moment muß der akute Zustand behandelt werden und da gibt es so einige homöop. Mittel, die in Frage kommen.
Meiner Meinung nach kann man auch einer Pyometra gut vorbeugen, aber leider gibt es so wenig wirklich richtige Homöpathie- Kenner unter den THPs. |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
@ Claudia,
ich verstehe Deine Frage nicht. so ganz. Ich wollte ausdrücken, dass nach einer Kastration die Hündinnen u.U. verstärkt zur Schilddrüsenunterfunktion neigen. Das ist neben der eventuell auftretenden Inkontinenz ein durchaus weiteres ernstzunehmendes gesundheitliches Problem. als Folge einer Kastration. Habe ich mich jetzt verständlich ausgedrückt ? Geändert von Renate A. (14.03.2012 um 16:05 Uhr) |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
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Es gibt auch einige richtig gute Homöopathen bei den Tierärzten. |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
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ICH würde meine Hündin dieses Riskio nicht zumuten wollen... Geändert von Grazi (19.03.2012 um 11:19 Uhr) Grund: Zitate korrekt dargestellt |
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AW: Scheinschwangerschaft, die nächste, was tun!?
Meine letzte BM-Hündin war auch scheinschwanger nach der Läufigkeit. Zwar nicht heftig und sie war auch wesenstechnisch nicht verändert, aber Milch kam auch. Sie hatte beim Vorbesitzer sicher auch mal einen Wurf.
Ich habe sie danach kastrieren lassen (sie war zu dem Zeitpunkt 5 oder 6 Jahre), nicht wegen der Scheinschwangerschaft, sondern wegen dem Rüden-Auflauf vor unserem Haus. Lunchen habe ich ebenfalls kastrieren lassen, ich glaube nach der zweiten Läufigkeit. Mit beiden gab es keine Probleme mit Inkontinenz. Ob Lunchens Schilddrüsenunterfunktion allein mit der Kastration zusammenhängt kann ich nicht genau sagen, würde es aber rein gefühlsmäßig bezweifeln, da sie bereits vor der Kastra so abartig hibbelig war. Zugenommen hat bei mir keine von den Hündinnen. Bei meiner BM-Hündin habe ich nach der Kastra sofort die Futtermenge reduziert, da sie eher ein „Faultier“ war. Und bei Lunchen war ich ja eher froh wenn sie etwas zunahm. Das war aber auch nicht nach der Kastra der Fall, sondern erst seitdem sie mit den SD-Medikamenten gut eingestellt ist. Mein erster Hund musste auch notoperiert wegen Gebärmuttervereiterung, das ist allerdings weit über 30 Jahre her und meine Vermutung ist, dass die ewigen Spritzen gegen Läufigkeit, die Tierärzte damals gerne verabreicht haben, dafür verantwortlich waren. Im Freundeskreis kenne ich allerdings zwei Hündinnen mit Gesäugetumoren und ich bin der Meinung, dass das nicht passiert wäre, wenn die Hündinnen kastriert gewesen wären. Und ich bin sonst auch für „lass den Hund Hund sein“. Nur bei der Auswahl zwischen Kastra-OP oder Not- oder Tumor-OP, ziehe ich die Kastra-OP einfach vor. Mit Homöopathie habe ich in anderen Bereichen wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht und solltest du einen guten THP finden, wäre das sicher ein Versuch wert. Ob das allerdings die Spätfolgen verhindern kann, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungswerte in diesem Bereich, fände ich persönlich auch sehr interessant. |
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