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hattest du den Dogo aus dem Tierheim bzw. war er, bevor er zu dir kam, vollkommen unterfordert? Dogo Argentino...Hund mit "hoher Reaktionsbereitschaft" wird im Tierheim oder beim Vorbesitzer nur sehr "schwachen Reizen" ausgesetzt (wird nicht gefordert) und bekommt ein Spannungs- Entspannungsungleichgewicht-> Hund senkt unbewusst seine "Reizschwelle" (die Schwelle, ab der ein Hund auf Reize reagiert), um schon auf die "schwächeren Reize" unter seiner eigentlichen Reizschwelle reagieren zu können und so wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Schon auf die kleinsten Reize reagiert der Hund dann mit übertriebener Heftigkeit (nicht ausschließlich aggressiv!). Es ist, aus meiner Sicht, schon denkbar, dass das "Umsichbeissen" eine (übertrieben heftige und für diesen Hund eigentlich nicht angemessene) Reaktion auf einen normal "schwachen Reiz" (neues Herrchen unterschreitet die Individualdistanz) war, vor allem, wenn er gerade "einige unschöne Rüdenkontakte hinter sich hatte" – einen sehr starken Reiz in einer völlig neuen Umgebung. Um die Reizschwelle wieder "anzuheben", muss man schlicht und ergreifend seinen Hund fordern und auslasten - je nach Temperament und Bedürfnis (Das ist übrigens, in meinen Augen, die oberste Pflicht jedes Hundehalters!). Ich denke, das hast du gemacht und der Hund hat nie wieder so übertrieben heftig reagiert, oder? Du hast ja geschrieben, dass es passiert ist, als du den Dogo "fast neu" hattest und dass es nur eine "Phase" war. Aber bitte - rein Spekulatius! Wenn du jetzt antwortest, dass der Hund "völlig ausgelastet" zu dir kam...dann radiere ich die Theorie oben höchstselbst und unwiederbringlich wieder aus diesem Forum raus.![]() Zitat:
Aber wir wollten ja nicht mehr über das "Beissen" reden – auch wenn das Thema so heisst. |
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