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Dass er binnen weniger Wochen ca. 5 Stunden alleine bleiben kann, wirst du -meine Prognose- nicht schaffen, zumindest nicht innerhalb dieser kurzen Zeit.
Ich würde ihn nicht lange alleine lassen, weil er durch das TH sicherlich mehr oder weniger traumatisiert ist, was alleine sein angeht. Ich habe allerdings keine Erfahrung mit TH- Hunden, vllt. kann dir jemand anderes aus dem Forum da besser helfen. Meine Hündin, die ich im Alter von 6 Monate bekommen habe, konnte anfangs auch nicht allein bleiben, sie kannte es nicht, sondern war es gewohnt, dass mindestens ein Erwachsener und ein paar (laute) Kinder zuhause sind. Ich würde das allein bleiben vllt. erst mal gar nicht üben, sondern den Hund erstmal richtig bei dir ankommen lassen. Mach vllt. mal 1-2 Tage Pause (durch den gewissen Zeitdruck von 2 Wochen) mit dem üben, und fang dann sekundenweise an. Du kannst auch erstmal innerhalb der Wohnung eine Tür zu machen. Mach kleine Schritte von Sekunden, ganz langsam, irgendwann wird der Punkt erreicht sein, wo es keine Rolle mehr spielt ob du 10 Minuten oder 1 Stunde weg bist. Aber mach langsam, und wenn er bellt und an der Tür kratzt, geh lieber wieder einen Schritt zurück, d.h. mach die Zeitabstände kürzer. Wenn er bellt und/oder an der Tür kratzt, würde ich nix sagen oder machen. Es ist zwar ätzend, und man kann nur hoffen, dass die Tür halbwegs heile bleibt, aber jede Aufmerksamkeit wird dein Hund sich merken und im schlimmsten Fall an der Tür kratzen, damit du zumindest kurz wiederkommst (und eventuell schimpfst). Also das würde ich aushalten, auch das Bellen. Lernt er, dass er damit nix erreicht, wird er es schnell bleiben lassen. Lernt er, dass du wiederkommst wenn er ruhig ist, wird er bald dieses Verhalten zeigen. weitere Tipps: 1) Beim Gehen und Wiederkommen kein großes Spektakel machen, sondern alles ganz gelassen und unauffällig - du kommst und gehst und kommst und gehst, es ist ganz normal bzw. soll es für den Hund werden 2) Kauf dir eventuell so ne Flugzeug-Transportbox. Die aus Metall würde ich nicht nehmen, da dein Hund aufgrund seiner TH-Erfahrung sicher nix annimmt, was nach Metall klingt und scheppert. Ich hab so eine Box aus Plastik, die aus zwei Schalten besteht. Ist glaub ich von Trixie, und die größte die es gab. Die Tür ist ein Metallgitter, und oben sind vier "Fenster" aus Metallgitter, aber es scheppert nix und das Plastik wärmt sich auch recht schnell auf, d.h. es ist eigentlich recht gemütlich. Meine Hündin hat das allein bleiben mittels der Box gelernt. Ich habe ihr die Box inklusive weichem Schlafkissen eine Weile als einzige Schlaf/Ausruhmöglichkeit gegeben, sodass sie keine Alternative hatte (außer dem schlafen auf dem Fußboden). Sie ist dann also auch da rein, wenn ich da war, ich habe die Tür hinund wieder geschlossen, auch wenn ich da war, d.h. wenn ich wegging und die Tür zumachte, war das für sie irgendwann nix besonders mehr, außer der Hinweis darauf, dass sie in Ruhe schlafen kann (was sie auch gemacht hat, ich habe sie ein paar Mal mittels aufgestellter Kamera "überwacht")... wenn du bzgl. der Box noch Fragen hast, schreib mir ne PN ![]() 3) Mach den Hund müde, bevor du für ein paar Sekunden oder später auch Minuten aus dem Zimmer bzw. der Wohnung gehst. Wenn er total müde und kaputt ist, ist es leichter für ihn... |
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Die Box kenne ich...
Für nächstes Jahr plane ich Urlaub per Pedes, aber sobald mal ein Flug oder eine größere Reise ansteht würde ich den Tip mit der Box ein paar Monate vorher trainieren. Ich möchte noch einiges an Equip anschaffen, die Transportbox steht definitv auf der Liste, aber für eine Wandertour im Frühjahr soll als nächstes ein Ruffwear Geschirr mit Taschen ran ![]() Ich habe es heute morgen so gemacht, das ich ihn lobe wenn er auf seiner Decke Platz macht und bin dann aus dem Zimmer raus und mache hinter mir die Türe zu, wenn er scharrt sage ich nein, gehe rein setze mich aufs Sofa vor seine Decke, ignoriere ihn solange bis er wieder Platz gemacht hat und belohne ihn mit einem Leckerchen. Beim 5. mal hat er nicht mehr gescharrt und ich war ca. 3 Minuten lang aus dem Zimmer. Er lag dann zwar nicht mehr auf der Decke, sondern stand direkt an der Tür, aber er hat nicht gescharrt und nicht gebellt. Ich habe ihn weiter ignoriert, bis er wieder auf der Decke lag, das wurde dann wieder belohnt. Ich hoffe so kann ich das steigern. wie gesagt, Zeitdruck beteht nicht wirklich, da mein Hundesitter direkt nebenan wohnt und ihm bei mir Gesellschaft leisten kann. Ich hoffe noch auf weitere Tips. Ist das mit dem verbieten von Scharren und belle von hinter der Tür, dann reingehen, ignorieren und loben wenn er wieder ruhig auf seinem Platz ist in Ordnuing?
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et hätt noch immer joot jejange |
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Hm... für mich klingt das so, als wüsstest du selbst nicht was du willst (soll er nun auf seiner Decke bleiben oder darf er aufstehen?), und ich würde so KLAR und DEUTLICH sein wie nur möglich.
Ich würde aber nen Hund nicht auf seine Decke/Körbchen schicken, wenn ich gehe, denn er steht eh auf und macht irgendwas. Alternativ kannst du sein Körbchen halt so sicher und gemütlich gestalten, mit Decken und vllt. nem Kong, dass er gern auf seinem Körbchen ist. Wenn du als Körbchen dann so ne Box nimmst (kannst du ja auch gebraucht kaufen), kannst du zu deiner (und seiner) Sicherheit die Tür hin und wieder zumachen, und das letztlich auch machen wenn du weg bist. Vorher aber immer müde machen, denn in der Box kann er nicht viel mehr machen außer dösen/schlafen, und wenn dein Hund voller Energie ist, wird er die Box eher als eingesperrt empfinden... |
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"Ist das mit dem verbieten von Scharren und belle von hinter der Tür, dann reingehen, ignorieren und loben wenn er wieder ruhig auf seinem Platz ist in Ordnuing? "
ich finde das sehr gut. denke jedoch nicht dass er in 2 wochen wirklich alleine bleiben kann. er kommt aus dem TH und ist sicherlich in dieser hinsicht " gestört". aber so wie du das übst, find ich gut. würd allerdings die zeit nicht zu schnell steigern. er ist ja sicher auch alleine wenn du duschen gehst, oder mal in den keller oder wenn du schlafen gehst. oder nimmst du ihn da mit ?? |
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danke für die vielen Antworten
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Wenn ich dusche oder auf der Toilette bin schaut er sich das an und geht dann wieder. die Türen sind dann offen, aber ich werde die Türen nun zumachen. Wenn ich schlafe legt er sich freiwillig auf seinen Platz oder auf die Couch, was ok ist. Bett ist tabu und da hält er sich auch dran. Sollte ich ihm die Couch besser auch verbieten? Er hat da so seinen Bereich/ Ausleger wo er mich nicht stört - abends wird halt gekuschelt und geschmust ![]() Zitat:
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Er scharrt, winselt und dann belt er. Ich habe ihn nur einmal etwa 5 Minuten bellen lassen und er war ganz klar verängstigt, hat sich als ich wieder da war auf den Rücken gelegt. auch das Papierkorb auseinandernehmen deute ich als Stressbewältigung wegen Angst und nicht weil er dominieren wollte. Ist nicht mein erster Hund, ich "glaube" ich kann ihn dahingehend einschätzen und sagen er will nicht dominieren. Er ist auch sonst im Spiel etc. mit mir absolut gar nicht dominant. Heute hat er eine Spielpartnerin mit Spiezeug auf der Wiese getroffen, bei der er alles vergessen hat. Noch 2 Minuten vorher konnte ich ihn ohne Leine abrufen und mehrfach per Kommando hindern, das er zu anderen Hunden läuft ohne das ich es erlaube. Nach dem ausgelassenen Spiel mit der Frisbee war aber nichts mehr zu machen. Erst als ich viele hundert Meter weg und im Wald verschwunden war und ständig rief und pfiff kam er irgendwann. Danach war ich fast Luft, habe bestimmt 10 Minuten gebraucht bis er wieder adäquat reagierte. Ok ist ein junger Bursche und es war zu erwarten, das es nicht immer so vorbildlich klappt. Ich habe ihn dann aber trotzdem gelobt als er kam, auch wenn es viel zu lange gedauert hat. Schlußendlich ist er ja gekommen. Das sollte man doch belohnen oder? Es macht Spaß ihn zu erziehen, es ist auch schön wenn es eine kleine Herausforderung ist und fordert. Sowohl ihn als auch mich ![]()
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et hätt noch immer joot jejange |
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die couch ist nur dann ein problem, wenn es für dich ein problem ist. wenn es dich nicht stört wenn er drauf liegt, würd ich ihn lassen.
wenn du reinkommst, würd ich nicht loben. das ganze soll ja als normal betrachtet werden. lobst du ihn, ist es ja quasi "speziell "wenn du weg gehst und wieder kommst, verstehs duwas ich mein. wenn du auf klo, oder unter die dusche gehst, würd ich die tür zu machen. er hört dich, kann dich aber nicht sehn. ich muss dazu sagen, dass meine immer einen monster kauknochen kriegen , so ne 10 mn bevor ich geh. hilft bei langeweile ![]() wenn du mit ihm draussen bist und du rufst ihn , und er kommt nicht sofort sondern erst nach ein paar mn...nicht bestrafen sondern loben, sonst kannn es sein dass er irgendwann nicht mehr kommt. aber nicht 50 mal rufen. das wird für ihn sonst unter umständen uninteressant und hört dann womöglich immer weniger. wenn er nicht abrufbar ist in solchen situationen, würd ich mir ne schleppleine anschaffen. was mir noch einfällt: hast du schon probiert was er macht wenn allle türen offen sind und du gehst raus. nur so ein gedanke weil mein stitch macht seid ich ihn hab ,tamtam wenn ich weg bin und die türen von den zimmern sind geschlossen. er nagt dann jede tür an. wenn ich alles offen lasse , macht er nix. er verträgt das gefühl wohl nicht " eingesperrt zu sein. ( ich hab ihn aus...wie soll ich sagen "zwinderhaltung" er war immer eingesperrt und mag das gar nicht ) |
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Dem ist wenig hinzuzufügen.
Noch ergänzend ganz deutlich: Wenn Du merkst er reagiert nicht auf einen Befehl, lass es und hol ihn aus der Situation, oder geh weg, wenn es die Situation zulässt. Aber sonst ruinierst Du Dir Dein Signal. Maximal 2 mal. Und das zweite Mal würde ich eindrucksvoller sagen. Nicht irgendwie ausflippen, oder schreien. Bestimmt sein. Souveränitat sollte Dich auszeichnen, aus Sicht des Hundes. Keine Härte. Einfach konsequent und souverän. Ich würde das ganze Thema auch parallel über die Bindung/Vertrauen angehen, denn meiner Meinung nach ist es gar nicht so wichtig, warum der Hund in der Abwesenheit Bambule macht. Ziel muss sein, dass der Hund Dir vertraut, dass alles in Ordnung ist, Du auf jeden Fall wieder kommst, Du alles im Griff hast. Auch hierzu kann ich nur empfehlen, sich mal mit dem Pietrella Clicker Buch auseinanderzusetzen. Auch wenn man das Problem damit nicht direkt "bearbeitet" ist es richtig cool für Eure Beziehung. Und der Clicker wird irgendwann zum sicheren Signal für erwünschtes Verhalten. Zu dem Problem selbst, würde ich auch darauf achten, das der Hund Dir in der Wohnung nicht ständig hinterherläuft, sondern sich auf seinen Platz legt. Ach ja, Hunde aus dem Spiel mit Hunden abzurufen ist auch schon fast Königsklasse, insbesondere in dem Alter. ![]() |
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![]() ![]() Ich denke auch, die Bindung, naja nicht mal zu stärken, sondern überhaupt erstmal aufzubauen, ist wichtig! Du kannst dem Hund ja auch ruhig zeigen: "Jetzt spielen wir was tolles / gibts Streicheleinheiten" vs. "Jetzt hat jeder von uns mal seine Ruhe". Ruhe von dir hat der Hund ja demnächst auch, wenn er langsam allein bleiben soll. Aber ich würde echt erstmal an der Bindung arbeiten, damit er dich, die Wohnung, die Umgebung, alles kennenlernt und sich sicher fühlt. Überfordere ihn nicht mit dem allein bleiben, ich denke das ist im Moment so ziemlich das schlimmste für ihn, wegen seiner TH- Erfahrung. (Wie lange war er eigentlich im TH, weißt du da genaueres?) Merkst du ja auch an fiepen, bellen, und kratzen an der Tür, dass er damit wirklich nicht gut klarkommt. Ich wollte anfangs auch mit der Holzhammer-Methode arbeiten, zumal uns gesagt wurde, dass Amber schon 2 Std. allein bleiben kann, aber nachdem es in den ersten Tagen funktionierte, legte sie nach ca. einer Woche Eingewöhnungszeit richtig los. Die warf sich -laut Info meiner Nachbarin, die für mich ein Ohr drauf hatte- jaulend und bellend vor die Wohnungstür, öffnete alle Zimmertüren, einmal auch die Wohnungstür und ging im gesamten Mietshaus spazieren, hat auch einiges kaputtgemacht etc.. Mit dem Papierkorb bei dir, das war mit Sicherheit auch Angst/Verzweiflung! |
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![]() Mittlerweile haben wir in dieser Hinsicht eine Wischiwaschi-Regelung: sie darf drauf, wenn ich sie drauf (Sofa und Bett) rufe, wenn sie alleine ist, oder ich woanders bin, nutzt sie beides auch schonmal zum schlafen, aber wenn ich "Runter" sage, muss sie aufstehen und auf eins ihrer Körbchen gehen, und das klappt auch super! Ich weiß aber nicht ob das mit jedem Hund so klappt... Ich fands aber immer doof, zum schmusen auf dem Fußboden rumzuliegen, daher war Sofa irgendwann ok, wenn ich es erlaubt habe. Überlegs dir einfach, und zieh es dann so durch wie du magst ![]() Bzgl. loben fürs 'lieb sein': Ich würde NICHT loben, weil das Ergebnis soll ja sein, dass es deinem Hund mehr oder weniger egal ist, ob du kurz weg bist oder da bist, oder in nem anderen Raum bist etc., weil das für ihn ganz normal sein soll. Radio oder Fernseher laufen zu lassen ist ne gute Idee, T-Shirt oder Socke (bei meiner Hündin seher beliebt!) zurücklassen ist auch gut, aber: Nicht Radio/TV anmachen wenn du gehen willst, oder das T-Shirt bereitlegen, wenn du gehen willst. Sonst sind das alles Signale fürs Gehen. Ähnlich wie Schuhe und Jacke anziehen, Schlüsselklappern usw.. Das solltest du auch einfach mal so machen, OHNE danach zu verschwinden. Einfach mal den Schlüssel nehmen, in ein Zimmer gehen, bisschen klappern, und dann was anderes machen. Und genauso das Radio schon lange vorher anmachen, und das T-Shirt auch schon ne Weile vorher hinlegen ![]() |
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