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AW: Diskussion um Größe als Auswahlkriterium (aus: M&M-Treffen Süd)
@ Luvabulls..
gutes posting wieder.Aber ich kenne kein Mastiff der unter 10 gestorben ist. Berichtige mich wenn ich falsch liege. Wie siehts den mit deinen aus? Interessiert mich auch. |
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Ich find es erschreckend das man schon stolz ist wenn ein "grosser" Hund 10 wird...
... und empfehle einen Besuch auf der Trumler Station... |
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Zitat:
gruss Schlaubi |
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Nein, das ist eine falsche Schlussfolgerung, lieber Schlaubi.
Und nein, die Trumler Station liegt auch nicht in Molossia Ich werd mich jetzt dem Gerstensaft hingeben und verabschiede mich mit den besten Grüßen. |
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Vor fünfzehn Jahren ist der Berner Sennenhund meiner Oma gestorben mit 12 Jahren. Damals war jeder schon begeistert wie wahnsinnig alt das für die Rasse war. Also muss es wahrscheinlich dort schon nicht viel besser gewesen sein. Kann mich nur da dran erinnern, aber damals war ich ja noch ein Kind und alles andere drum rum interessierte mich nicht. Das nur mal so am Rande "eingeworfen"...
Luvabulls - deine Beiträge find ich auch gut... Schön sachlich und informativ. |
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Zitat:
Mit meinen Hunden? Diese als Vergleich für irgend was zu nehmen wäre nicht richtig. Nun Gandalf hätte vermittelt werden sollen und war in einem so miserablen Zustand, dass ich ihn bei der Pflegestelle ausgelöst habe um ihn schnurstracks zu meinem Tierarzt zu bringen - um ihn einschläfern zu lassen. Erst eine genaue Untersuchung seiner deformierten Gliedern brachte uns etwas Mut, ihm eine Chance zu geben, die sich - mit immensen Aufwand - aber auch gelohnt hat. Er ist heute 5 Jahre alt und ein Hund mit einem wundervollem Charakter, der gerne seine Runden watschelt und immer gut gelaunt ist. Gandalfs Grösse lässt sich nicht genau ermitteln, da seine Knochen alle krumm sind, aber so hat er vorne 82 cm und hinten 85. Sein Gewicht beträgt 87 kg, ist aber ein magerer und drahtiger Kerl. Sein Pelzmantel lässt ihn viel grösser und massiger Erscheinen als er wirklich ist. Nelly ist eine 2.5 jährige Mastiff-Cane Corso Mixhündin. Sie ist völlig gesund, hat so ca. 60 cm Schulterhöhe und wiegt 45 kg. So, die Temperatur ist nun ein wenig gesunken. Ich verschwinde mal mit meinen beiden auf ne Runde..... bis bald! |
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Zitat:
Der Mastiffzüchter den ich erwähnte verglich seine Hunde mit denen anderer Züchter und das war vor über 20 Jahren.... 10 Jahre muss wohl damals ein stolzes Alter gewesen sein. Er hat dem Mastiff wirklich den Rücken zugedreht und hat überhaupt keine Ahnung was in dieser Szene abgeht. Er glaubte mir ja nicht mal, dass es Mastiffs mit über 120 kg gibt..... Gab es die da schon? Prost und tschüss |
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Guten und Prost* Peppi
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Zitat:
Toll Luvabulls,deine Postings lese ich gerne. Bis bald |
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So da bin ich wieder. Wir haben eine gemütliche Runde am Rhein gemacht und gleich noch die Mücken gefüttert. Und wir haben zwei jüngere Damen mit ihrem Aussi und Goldi ÜBERHOLT! *freu*
Wollte euch das noch unbedingt mitteilen, dass ich sehr wohl fitte Hunde hab! Und vielen dank für euer Lob – da werde ich ja rot im Gesicht……. Ich möchte noch zum Alter der Hunde was sagen. Die Frage, ob heute die Hunde älter oder weniger alt werden – sprich früher sterben, lässt sich doch gar nicht beantworten. Auch die ganzen Statistiken sind mit Vorsicht zu geniessen. Die Veterinärmedizin hier in Europa blühte erst so richtig vor gut 15 Jahren auf. Kleintierkliniken spriessten wie Pilze aus dem Boden, viele Krankheiten wurden Entdeckt oder man befasste sich erst so richtig mit den bereits Bekannten. Die Folge war, dass sich in dieser Zeit ein blühender Wirtschaftszweig entwickelte, der viel Geld für Forschung bereitstellte. Die Behandlungen wurden erschwinglicher, die Menschen steckten mehr Geld in ihre Hunde, denn man verdiente gut und es war noch nie so viel Geld vorhanden wie damals. Vor dieser Zeit diagnostizierten die meisten Tierärzte Rheuma oder Arthrose bei hinkenden oder lahmenden Hunden, verabreichten teure Schmerzmittel und steckten ab und zu mal ihren Arm in eine trächtige Kuh. (sorry an alle Veterinäre, ist nicht böse gemeint, habs aber leider so erlebt). Viele Hundehalter liessen vor der "Kleintierklinikzeit" ihren nicht mehr funktionierenden Hund einfach auf anraten des Tierarztes einschläfern und niemand interessierte sich für das Alter von Hunden – es war einfach so und man holte sich dann sofort den nächsten. Dass man aber den meisten Hunden mit einem kleinen medizinischen Eingriff das Leben unter Umständen verdoppelt hätte können, wird heute oft vergessen. Auch ist es so, dass gerade Molosser sich nur wenige Leute leisten konnten. Es gab einen sogenannten Einheitspreis und aus Osteuropa kam so gut wie gar nichts rein (was nicht heissen soll, das alles schlecht aus diesem Eck ist – im Gegenteil, einige Züchter sind „unseren“ mittlerweile um Nasenlängen voraus!). Ich möchte damit sagen, dass es ein kleiner Kreis an Grosshundehalter war und die meisten Vereine aus Züchter und ihren Kunden bestanden…. Man wurde vertröstet, dass der Krebs noch nie aufgetaucht war und nicht normal sei, Arthrose nur bei jedem hundertstem Hund auftaucht, usw usw… Tja und Internet gab es mit der geballten Ladung an Wissen ja auch nicht. Das einzige wahre Thema war HD! A ist gut, B und C nicht, aber nicht sooo schlimm, dass es für die Zucht ein Problem sein müsste …. Aber Fakt ist, dass momentan wirklich sehr viele Molosserrassen trotz der medizinischen Fortschritte früher sterben und ihre Halter mit Krankheiten und Erbdefekten konfrontiert sind, von denen sie noch vor ein paar wenigen Jahren gar nicht wusste dass es sie gibt. Dafür brauche ich keine Statistiken, da genügen mir die Aussagen meiner TÄ und die Leidensgeschichten der Hunde meines Bekanntenkreises anhören zu müssen oder gar mitzuerleben. |
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